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23. September 2011

Holland: Flevoland und das Ijsselmeer

Top-Destination für Wassersportfreunde zum Segeln, Surfen und Genießen.
Obwohl die niederländische Provinz Flevoland Neuland ist, hat die zum großen Teil von Menschenhand geschaffene Gegend eine lange Geschichte. Wo zuerst nur Wasser war, erstreckt sich heute ein attraktives Wohn- und Erholungsgebiet. Die Provinz verfügt über zahlreiche Gewässer und Seen und gilt daher als Top-Destination für Wassersportfreunde. Der größte See der Niederlande, das IJsselmeer, erstreckt sich auf 1.100 Quadratkilometern. Südlich davon liegt der zweite große See, an den Flevoland grenzt: das Markermeer, 700 Quadratkilometer groß.
Die Randseen
Ob mit dem Boot quer übers Wasser oder mit dem Rad oder Auto am Ufer entlang die Randseen sind eine Reise wert. Wer mit dem Boot unterwegs ist, kann an einer der vielen kleinen, einsamen Inseln anlegen und dort sogar übernachten. Hier erlebt man noch unberührte Natur. Die Randseen und Kanäle eignen sich hervorragend für eine Bootsfahrt oder einen Urlaub auf dem Kajütboot. An verschiedenen Stellen kann man komplett ausgestattete Boote mieten, tagsüber zu Ausflugszielen schippern und sich abends von Wellen in den Schlaf wiegen lassen.

Sicheres Planschen 
Die Flevoländer Seen sind bekannt für ihre flachen, sicheren Strände, an denen die ganze Familie unbeschwert baden kann. Einige Strände, wie zum Beispiel der Houtribstrand bei Lelystad, haben spezielle Absperrungen, damit die Kleinen ganz in Sicherheit planschen können. Auch das Freizeitzentrum RCN Zeewolde ist mit seinem seichten Strand ein ideales Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Aktive Wassersportler finden den Platz, den Sie für ihren Sport brauchen, am Surfstrand Ellerstrand bei Biddinghuizen oder am Woldstrand bei Zeewolde. Wer das mondäne Strandleben präferiert, sollte zum Weerwater mitten in Almere fahren: an kühlem Ros nippen, ein bisschen flanieren was will man mehr

Zu Wasser
Segeln, Surfen, Wasserski, Tauchen, Schwimmen und Angeln; alles ist möglich in und auf den Flevoländer Gewässern An den verschiedenen Häfen sind viele Wassersportarten möglich, etwa Kanufahren oder Surfen. Am spannendsten ist ein Törn mit dem Segelboot oder Katamaran über das IJsselmeer, denn auch wenn es heute nicht mehr die launische Zuiderzee ist, kann es draußen auf dem Wasser noch recht rau zugehen. An verschiedenen Orten in Flevoland kann man auch ein Boot mieten oder Segelkurse belegen. Wagemutige fahren an einer über einen Kilometer langen Seilbahn Wasserski, und wer noch größere Herausforderungen sucht, legt Spins, Rolls und Flips auf dem Wakeboard hin. Zahlreiche Yachthäfen wie die Marina Muiderzand in Almere, Lelystad Haven oder der Yachthafen Bremerbergse Hoek in Biddinghuizen bieten schöne Anlegestellen und diverse Wassersportmöglichkeiten.


Weitere Informationen: 
www.niederlande.de

Autor: J. Duscha / premiumpresse.de

14. Juni 2011

Türkei: Jeden Abend eine neue Ankerbucht

Mehr Buchten als eine Woche Nächte hat - und das in angenehmen Entfernungen: 
Der Hisarönü-Golf ist ein Golf an der Südwestküste der Türkei. Er liegt genau an der Südküste der langgezogenen Datca-Halbinsel. Er ist ungewöhnlich gegliedert: Viele große und kleine Buchten, Halbinseln, Gebirge und Ebenen. Das bedeutet, dass die Segler ungewöhnlich viele Ankerbuchten und Häfen die in angenehmen Entfernungen liegen, zur Verfügung stehen.
Wer nur eine Woche Zeit hat und keine großen Schläge machen will ist im Hisarönü-Golf genau richtig. Hier weht nahezu jeden Tag ab 11 Uhr eine angenehme Brise vom Meer in den Golf hinein, mit der sich prima segeln lässt. Mehr Buchten als eine Woche Nächte hat liegen in angenehmen Entfernungen nach einem schönen Segeltag kann man spontan entscheiden, in welche man einlaufen will.
Wir gehen davon aus, dass die Yacht in der Marti Marina liegt und wir von hier den Törn beginnen und auch wieder enden lassen.
Wir verlassen die Marina gegen Mittag und setzen vor der Einfahrt die Segel, um im offenen Golf Schlag für Schlag nach Westen zu kreuzen. Da es Sommer ist kommt der Wind meist aus westlicher Richtung von Data her und erreicht am Nachmittag vier, maximal fünf Windstärken. An manchen Hochsommertagen, wenn der Meltemi die türkische Küste erreicht und durch die Düse der Straße von Kos verstärkt über die flache Datahalbinsel in den Hisarönügolf hineinfegt, kann es am Nachmittag heftig werden. Dann sollten wir rechtzeitig reffen und eine schützende Bucht anlaufen, die möglichst an der Nordseite des Golfes liegt und nicht an der Südseite. Segeln wir früh im Frühjahr oder später im Herbst müssen wir mit dem letzten oder im Herbst mit dem ersten Südostwind, dem Lodos rechnen. Dann sind die Buchten der Südküste des Golfes die sichereren Plätze.
Mein Lieblingsankerplatz ist Bigfoot gleich schräg gegenüber der Marti Marina an der Nordküste. Die Bucht liegt nordöstlich von Tavsan Adasi hinter der Huk unter einer rostroten Tuffsteinwand mit einem Felsbrocken am Ufer, der aussieht wie ein großer Fuß. Die in der Seekarte Karasüleyman Bükü genannte Bucht (3646,2N 02803,8E) haben wir deshalb Bigfoot getauft. Man ankert auf 8 m und macht mit Leinen zu den Felsen im Westen der Bucht unterhalb der bizarren Tuffsteinwand fest und nicht an den Bäumen (siehe dazu Baumverbot). In der Dämmerung wechseln die auffälligen rot-braunen Gesteinsformationen ihre Gesichter. In der Nebenbucht kann man frei auf 67 m vor dem Strand vor Anker schwojen.
Als nächstes machen wir einen langen Schlag nach Westen, laufen aber nicht Data an, denn wir sind mit allem versorgt, was wir für eine Woche unbeschwerten Segelns brauchen. Wäre das nicht der Fall, wäre Data allerdings ein guter Hafen, um tagsüber anzulegen und einzukaufen. Nachts würde ich lieber in der Bucht Kargi Koyu (3642,2N 02741E), 1 1/2 sm südlich von Data ankern, weil es dort ruhig ist und man im herrlichen Wasser baden kann. Der Grund steigt aus großer Tiefe erst in unmittelbarer Nähe des Strandes an und besteht aus feinem Sand und Gras. Gut liegt man im Norden dieser schönen Bucht. Oder im Südteil vor dem Restaurant am Ufer, wo der Schwell am geringsten ist. Bei Lodos ist die Bucht gefährlich, genau so wie der Hafen von Data.
Von der Kargbucht südlich von Data können wir gemächlich mit dem regelmäßigen Sommerwind raumschots in den Golf zurück segeln und mal an der Nord- und beim nächsten Mal an der Südküste eine Ankerbucht auswählen.
Kuruca Bükü (3645,3N 02753,8E) etwa in der Mitte zwischen Data und dem Golfende an der Nordküste gelegen, ist durch eine Landenge von der westlich gelegenen Bucht iftlik Limani getrennt. Während iftlik Limani der Dünung ausgesetzt ist, liegt man in Kuruca Bükü bestens geschützt vor Anker. Bei der Ansteuerung sind die Klippen zu beachten. Über die hohe Halbinsel und die flache Landenge können heftige Böen fegen. Der Grund steigt aus großer Tiefe steil an und ist dicht mit Seegras bewachsen. Erst etwa 50100 m vor dem Strand geht der Bewuchs in Sand und Mud über. Auf 46 m Wassertiefe hält der Anker gut. Es gibt genügend Raum für ein Dutzend Yachten. Ein Steg wird tagsüber von Ausflugsbooten genutzt, abends kann man dort mit dem Dingi anlegen. Lebensmittel, Metzger, Obst- und Gemüsestände; Briefkasten, eine Disco. Busse nach Data und Marmaris. Häuser und Restaurants der Feriensiedlungen bringen Leben an die Sand-Kies-Strände. Manchmal dröhnt laute Kakophonie aus der Uferdisco übers Wasser bis zum Liegeplatz, das sollte man wissen, bevor man dort vor Anker geht.
Südöstlich schräg gegenüber liegt Dirsek (3641,3N 02759E), eine Bucht, die auch bei starkem Nordwest (Meltemi) guten Schutz bietet, obwohl an der Südseite des Golfes gelegen. Mit Ausnahme einer Felsbarre, die sich weit in nordwestliche Richtung erstreckt, reicht tiefes Wasser bis an die Ufer. Ankergrund ist weicher Mud, teilweise mit Seegras bewachsen, in dem der Anker nicht gut hält. Man kann dennoch frei auf großer Tiefe mit viel viel Kette ankern oder besser am Betonsteg des Dirsek Bükü Restaurants festmachen. Von der Restaurant-Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf die Bucht. In der Küche kann man sich die Speisen aus den Töpfen auswählen. Gelegentlich machen Flottillenboote hier Station. Gulets kommen selten. Die Böen wehen tagsüber aus wechselnden Richtungen und können nachts heftig sein.
Neuer Tag, neue Brise. Jetzt segeln wir wieder zur Nordküste und schlüpfen in die einsame Bucht Armak, die wir wegen der dort üppig wachsenden Palmen auch Palmenbucht getauft haben. Armak Bükü (3645,7N 02758,6E) liegt 4 sm östlich von Kuruca Bükü und schneidet nach Norden ins Land ein. Von mittelhohen Bergen umgeben, bietet sie einen guten Ankerplatz vor dem Kiesstrand, hinter dem die hohen Palmen und verkrüppelte Pinien wachsen. Der Kiesstrand ist leider mit Teer verschmutzt. Fallböen kommen aus Norden, sie sind aber nicht übermäßig stark. Die 2-m-Linie verläuft etwa 20 m vor dem Ufer. Der Ankergrund aus Gras und Mud hält gut. Die zwei kleinen Bäche im Osten der Bucht sind im Sommer ausgetrocknet. Früher haben wir in dieser Bucht unsere Abenteuerpfanne am Ufer aufgebaut und ein kräftiges Feuer darunter angezündet. Heute ist das streng verboten; nur die Fischer könnens nicht lassen.
Am nächsten Tag machen wir in Sailors Paradise fest. Der Einschnitt nach Süden hat in der Karte keinen Namen und heißt deshalb wie das Restaurant in ihrem Scheitel Sailors Paradise (3641,9N 02800,5E). Die Einfahrt wird an Backbord von der Insel Koca und an Steuerbord von der Insel Uzun flankiert. Da tiefes Wasser bis an die steil aufragenden Ufer reicht, bleibt nur am Steg des Restaurants vor Mooring zu gehen. Es gibt Platz für ca 18 Yachten, Brunnenwasser und eine hervorragende Küche einfach, ländlich, mit frischen Kräutern, Auberginen und Salat aus dem Garten hinter dem Haus. Mehmet, der Wirt, ist ein freundlicher Gastgeber. Die Bucht eignet sich hervorragend zum Wandern auf die umliegenden Höhen und ist nur bei extrem starken Nord- oder Nordostwinden unsicher.
Die berühmteste Bucht im Golf ist Bencik (3646,2N 02802,2E) an der hinteren Nordkoste, da wo das hässliche Gebäude des Maris Select Hotels aufragt. Bei der Ansteuerung fällt schon von weitem die dunkel aus dem Meer aufragende Insel Dislice auf. Sie kann auf beiden Seiten umfahren werden. In dem dicht mit Kiefern bestandenen Fjord, der weit nach Nordosten einschneidet, finden mehrere Schiffe in verschiedenen Einbuchtungen Ankerplätze, die vor allem auch bei Lodos (Südostwinden) Schutz bieten. Da große Wassertiefen bis nahe an die Ufer reichen, muss man eine Leine zum Land ausbringen. Im hinteren Teil der Bucht stehen die Häuser einer Wetterstation. Vor dem befestigten Ufer ist es seicht. Das Wasser ist trüb und brackig. Bei der Ausfahrt aus der Bencik-Bucht achte man auf die 1,60-m-Stelle, die sich von der östlichen Huk weit südwärts erstreckt. Sie ist mit einer Tonne markiert, die manchmal aber vertrieben ist.
An dieser schmalsten Stelle der Data-Halbinsel beträgt die Entfernung zum Gökova Golf im Norden nur etwa einen Kilometer. Hier sollte der Kanal verlaufen, der den Vormarsch der Perser stoppen sollte. Das Delphische Orakel befragt, ob der Durchstich ratsam sei, orakelte Nein, weil die Perser die Priester längst bestochen hatten. So blieb der Kanal ungebaut, der heute das Wechseln vom Hisarönü- in den Gökova-Golf für uns Segler ganz wesentlich erleichtern würde man bräuchte nicht mehr das weit im Westen liegende stürmische Kap von Knidos zu runden.
Auf der Südseite des Golfes steuern wir jetzt Selimiye Koyu an. Einige schöne Ankerplätze liegen an den Ufern der weiten Bucht, allerdings meist mit großen Wassertiefen. Im Süden lockt der Ort Selimiye (3642,6N 02805,5E) mit einem neuen Gemeindesteg. Das ehemalige Fischerdorf ist vom Tourismus noch weitgehend verschont geblieben, lediglich sechs Restaurants wettstreiten um die Gunst der Segeler und Guletfahrer mit Stegen, die möglicherweise vom Abriss bedroht sind. Falls es an diesen Stegen bei starkem Nordwind zu unruhig wird, kann man sich auf den Ankerplatz im Nordwesten der großen Bucht verholen.
Orhaniye Koyu ist die Bucht, an deren Eingang die Marti Marina liegt. Sie schneidet tief ins Land ein und wird auch Kei Bükü genannt Ziegenbucht. Hier liegt man bei jeder Wetterlage bestens geschützt in schöner Umgebung mit verschiedenen Anker- und Anlegeplätzen in bewaldeter Umgebung. Auf der Ostseite gibt es einige Holzstege, die zu Restaurants gehören. Wegen der unterschiedlichen Wassertiefe ist Vorsicht beim Anlegen geboten. Die kleine Insel mit der Burgruine bietet an ihrer Südwestseite einen schönen Ankerplatz. Westlich der Insel besteht zwar eine Durchfahrt, doch ist diese gewunden und deshalb riskant. Die Festungsmauern auf dem Eiland sollen Reste eines
byzantinischen Kastells sein. Weiter südwärts passiert man eine eben überflutete Barre aus rotem Sand, deren Ende mit einer Bake markiert ist. Der nächste, weit ins Wasser vorgebaute T-Steg eignet sich ebenfalls zum Anlegen; er gehört zum Palmiye-Restaurant/Motel.

Im Scheitel der Bucht vor den Stegen weiterer Restaurants findet man 3 m Wassertiefe zum Ankern. In allen Restaurants kann man ein Taxi oder einen Minibus zu den Wasserfällen oder nach Marmaris organisieren. Das Wasser ist im innersten Teil der Bucht durch mangelnden Austausch etwas trüb und im Hochsommer sehr warm.
Versorgung: Frisches Gemüse und einige Lebensmittel an fast allen erwähnten Plätzen. An der Abzweigung nach Orhaniye findet man einen kleinen Supermarkt. Das urige Dorf liegt in paradiesischer Ländlichkeit (2 km entfernt imhinteren Tal). Unterwegs wandert man durch Erdnussfelder.
Wem die Tage einer Woche nicht ausreichen, um all die beschriebenen Plätze zu besuchen, sollte wiederkommen und beim nächsten Mal die noch nicht besuchten Buchten anzulaufen.
Quelle: premiumpresse.de / J.Duscha / noch mehr Türkeiinfos unter www.insidersegeln.de/

3. Juni 2011

Italien: Lipari, Segeln am Vulkan


Die äolischen Inseln: die sieben Schönheiten Siziliens. Ehemals bezeichnet nach dem Gott Äolus, werden sie teils auch nach ihrer Gemeinde als Liparische Inseln bezeichnet. Doch jede für sich hat mit ihrem vulkanischen Ursprung für uns Segler einen eigenen Reiz. Ein eindrucksvolles und abwechslungsreiches Revier, das im Sommer eher Schwachwind vorhält. Mit Motorstunden sollte daher durchaus gerechnet werden. Dafür wird man aber auch auf andere Weise belohnt. In den Sommermonaten kann man mit gutem Wetter rechnen. Dennoch ergeben sich manchmal doch erschwerte Bedingungen beim Durchzug einer Schlechtwetterfront. Starke Regenfälle lassen die Sichtweite für kurze Zeit erheblich sinken. Örtlich begrenzte Starkwind- und Sturmzonen ohne Vorzeichen, im Sommer jedoch eher selten. Vorrangig schwache Winde aus Nordwest (Maestral) oder Südost (Schirokko).

Die kleine Stadt Lipari auf den Liparischen Inseln vor der Nordwestecke Siziliens versprüht einen ganz besonderen Charme. Die Insel Lipari gehört mit ihren Nachbarinseln Stromboli, Salina, Vulcano, Panarea, Filicudi und Alicudi zur Inselgruppe der Äolischen oder Liparischen Inseln (italienisch: Isole Eolie) im Tyrrhenischen Meer. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und teilweise noch recht aktive (Stromboli, Vulcano).Liegeplätze für Yachten sind in Lipari mittlerweile auch im Hochsommer ausreichend vorhanden. Wer die etwas höheren Preise scheut ankert hier vor prächtiger Kulisse unterhalb des Kastells auf einem der bestgeschützten Plätze im Archipel, allerdings auf großen Wassertiefen.Nur gegen östliche Winde liegt man auf der Reede vor Lipari völlig offen. Dann sollte man tunlichst in den Puerto di Ponente auf Vulcano verholen, in die nur drei Seemeilen entfernte Ankerbucht auf der Westseite der nahen Nachbarinsel, gleich nach der 800 m breiten Durchfahrt Bocca di Vulcano. Hier ankert man auf Tiefen um die 10 Meter vor den hellen Höhen des rauchenden Vulkanberges und Hotels. Ansonsten bleibt Lipari im Süden der Äolischen Inseln die erste Wahl für Yachtcrews.Gleich mehrere Konzessionäre betreiben verschiedene Schwimmstege nördlich des Fährhafens, wo man auch eine Bootstankstelle findet.

Vorsicht ist vor allem am ersten Steg neben den Fährpiers geboten, denn die überwiegend schnellen Fähren, laufen mit großer Geschwindigkeit ein und ihre Heckwelle versetzt die Yachten in Aufruhr und lässt die wild an ihren Festmachern zerren. Die Versorgungslage ist exzellent, neben kleineren Spezialgeschäften und fliegenden Händlern mit Obst und Fisch findet man auch einen Supermarkt und weitere Schiffsausrüster. Merken sollte man sich die Frutti-Geschäfte. Hier bekommt man stets frisches Obst und Gemüse, aber auch alles Andere zu guten Preisen Typisch Liparische Produkte sind die getrockneten Früchte, Mandeln und der Malvasia Wein der ausschließlich dort hergestellt wird. Bekannt ist das Eilnad auch aufgrund der fischreichen Gewässer und so stehen Tunfisch, Schwertfisch, Langusten oder andere Meeresfrüchte auf dem Speiseplan der feinen Restaurants dieser Mittelmeerinsel. Was das Kunsthandwerk betrifft sind die handbemalten Keramiken oder Stoffe sehr gefragt. Auch die aus Terrakotta gefertigten Gefäße oder Figuren sind ein schönes kunstvolles Souvenir .

Wer sich einmal für einen individuellen Chartertörn in diesem Revier einem erfahrenen Skipper anvertrauen möchte, sollte sich auf der Segelyacht La Superba einquartieren. Der Kenner dieses Revier, Peter Kleinoth, heißt Sie herzlich willkommen an Bord. 1980 verließ Kleinoth die Redaktion der Zeitschrift YACHT in Hamburg und siedelte nach Genua (Italien) über, um seine Tätigkeit als Leiter der Mittelmeer-Redaktion dieser Zeitschrift aufzunehmen. In den folgenden Jahren bereiste er mit Kamera und Notizblock fast alle Mittelmeerländer und hatte sich als einer der ersten Wassersport-Journalisten auf Reisereportagen und Luftaufnahmen spezialisiert. Es wurde eine Reihe von Bildbänden unter dem Titel Häfen aus der Luft im Verlag Delius Klasing veröffentlicht. Als intimer Kenner der Mittelmeer-Region weiß Kleinoth viel über Land und Leute zu berichten und kennt das Mittelmeer auch an den entlegensten Plätzen.

Kontakt und weitere Informationen bei
Peter Kleinoth
Tel./Fax: +49 (0)4131 40 28 11
Mobil: +49 (0)175 52 27 445 oder +39 347 29 160 27
Email: mareteamgmx.de

Quelle: Premiumpresse.de / Author J. Duscha
Bilder: Campornalo / pixelio.de

26. Mai 2011

Traumkulisse Kornaten


Segeln durch eine einmalige Wasserlandschaft, Baden vom Boot aus, Abends am Strand unter dem Sternenhimmel: Wer einmal so die Kornaten erlebt hat, kommt mit Sicherheit wieder. Von Klaus Bartels. Der Kern der einmaligen Wasserlandschaft misst mit angrenzenden Inseln gerade einmal 30 Seemeilen in der Länge und knapp 10 in der Breite. Zum ersten Mal aus der Luft betrachtet, weckte das sich von Nordwest nach Südost erstreckende Inselgewirr der Kornaten bei uns die Wünsche nach einer intensiven Entdeckung mit dem Boot. Kein Wunder, dass auch andere Segler beim Anflug des Flughafens von Zadar aus südlicher Richtung an den Fenstern zu kleben schienen, als der Linienjet die Felseninseln mit ihren unzähligen Ankerbuchten in niedriger Höhe überflog. Sind es nun 125 oder über 150 Inseln Es gibt Widersprüche, weil unter den Begriff Insel von einigen Geologen auch größere Felsen gezählt werden, die aus dem blauen Wasser der Adria ragen. Egal wie groß die Felseninseln der Kornaten sind, sie bieten in ihrer Mehrzahl geschützte Ankerplätze, und es sind so viele, dass Crews fast immer ihr Traumeiland finden können. Wer in diesem Revier segelt, trifft immer wieder Crews, die dort ihren gesamten Bootsurlaub verbringen. Und das, obwohl die übrige Adriaküste Kroatiens mit ihrer Länge von über 500 Kilometern und mit rund 1500 Inseln in ihrer Gesamtheit als eines der schönsten Segelreviere der Welt gilt.

Was ist das Geheimnis der Kornaten Wir haben abends am Ankerplatz im Cockpit sitzend mit einem Glas Wein in der Hand darüber sinniert und sind darauf gekommen, dass diese urtümliche Inselwelt für Bootsleute eine Traumkulisse für viele Seglerklischees bildet. Einsame Inseln, die entdeckt werden wollen, eine angenehme Segelbrise, sauberes, warmes Wasser und das Gefühl in einer völlig anderen Welt zu sein: Diese Reize wirken lange nach.

Unser Ausgangshafen zum Besuch des Naturparks Kornaten ist der Yachthafen von Biograd. Mit südwestlichen Kurs segelt unsere Elan 43 an der lang gestreckten Insel Pasman vorbei. Dann kann bereits die Insel Kornat angelegt werden. Sie ist nicht nur das größte Eiland dieser Wasserlandschaft, sondern hat ihr auch den Namen gegeben.

Opat heißt das südlichste Kap von Kornat. Es öffnet sich mit einer beeindruckenden tiefen Bucht. Mit uns steuern einige andere Crews das Ende der Bucht an. Mit gutem Grund, denn dort offerieren die beiden bekannten Restaurants Matteo und Opat typische kroatische Speisekarten mit viel Fisch- und auch Lammgerichten. Obwohl eigentlich nur 20 Boote in die Bucht passen, wurden hier schon über 50 Yachten gezählt, die dann dicht an dicht liegen und deren Crews die Menüs an Land genießen.

Wird der in den Sommermonaten selten blasende stärkere Südwind, der in Kroatien die Bezeichnung Jugo hat, im Wetterbericht angekündigt, sollte man allerdings schnell die Bucht von Opat verlassen. Der Wind bläst dann die Wellen direkt hinein. Dafür gibt es vielfältige andere sehr gut geschützte Ankerplätze in der Nähe. Einige bieten sogar Ankerbojen oder kleine Stege mit weniger bekannten, aber dafür urtümlichen und qualitativ kaum schlechtere Restaurants als die von Opat.

Es gibt auch Marinas in den Kornaten, in denen Wasser getankt und Proviant gekauft werden kann. Piskera und Zut sind besonders in der Hochsaison beliebte Anlaufpunkte der Freizeitflotte. Allerdings segeln wir bei sich anbahnenden Engpässen im Süßwassertank und bei der Verpflegung zu den nahen Städte auf dem Festland Murter oder Biograd. Hier kann man alles kaufen, was das Seglerherz im Urlaub erfreut. Danach werden die Segel gesetzt, und wir sind wieder schnell im Naturparadies.

Beim Törn zwischen den Inseln und Inselchen muss wegen Untiefen oftmals exakt navigiert werden. Auch das hat für uns seinen besonderen Reiz. Andererseits ist es möglich, sorglos über lange Strecken nur wenige Meter neben pittoresken Felsinseln entlang zu segeln.

Einige besonders vorsichtige Segler scheuen sich das Herzstück der Kornaten, den eindrucksvollen Kornatski Kanal wegen seiner Untiefen zu befahren. Dabei gilt diese durch die Insel Kornati im Nordosten und durch die vielen kleinen Inseln im Südwesten als besonders geschützte Wasserstraße der Kornaten. Aus Sicherheitsgründen nehmen diese Crews den Weg außen herum und können dann von der Südseite her zwischen den vielen Inseln wie Lavsa, Panitula, Raspin, Mana oder Borovnik Abstecher in den Kanal machen und sich besonders schöne Ankerplätze suchen. Dabei ist es manchmal sogar möglich, mit Heckanker gesichert direkt mit dem Bug an Felsen fest zu machen.

Segeln durch eine einmalige Wasserlandschaft, Baden vom Boot aus, abends Essen im Cockpit oder am Strand unter Sternenhimmel und dann irgendwann vor dem Schlafengehen noch ein erfischendes Bad in dem warmen Wasser der Adria: Wer wie wir einmal so die Kornaten erlebt hat, kommt mit Sicherheit wieder. Auch wenn er beim nächsten Segelsommer in Kroatien vielleicht einmal Ziele mit kulturellen Ansprüchen wie die Stadt Dubrovnik ansteuert oder mit der Yacht eine 15 Kilometer lange Flussfahrt auf der Krka geniest, um die idyllische Marina Skradin kennen zu lernen .

Die Kornaten sind etwas ganz besonderes, vielleicht auch deshalb, weil Segler dort wirklich nur Einheimische und andere Besucher treffen, die mit dem Boot unterwegs sind. Anders ist die einmalige Inselwelt nicht zu erreichen und erst recht nicht zu erkunden.

Quelle: Premiumpresse.de / Autor: J. Duscha

27. Juli 2010

Türkei: Viel Platz bei Izmir - Teos Marina in Sigacik

In der neuen Marina gibt es noch viele freie Liegeplätze. Die Teos Marina in Sigacik hat endlich ihren Betrieb aufgenommen. Das Motto heißt: Nach 3.000 Jahren wieder Leben im Hafen von Teos. Teos war um 1000 v. Chr. gegründet eine der 12 Städte im Bund. Berühmt war die Hafenstadt für den Tempel des Dionysos, dem größten aller Dionysos- Temel in der Türkei. Noch heute sind Reste davon in der Nähe zu besichtigen.
Der Bau der neuen Marina wurde der türkischen Kolin Insaat ausgeführt. Die Erwartung ist, dass die neue Marina in kurzer Zeit voll belegt sein wird. Die Nähe zur Stadt Izmir über die gute ausgebaute Autobahn und zum Flughafen Izmir werden die Marina zu einem wichtigen Yachtstützpunkt zwischen Kusadasi und esme machen. Die gesamte Gegend wird durch die Marina touristisch gefördert und viele Arbeitsplätze schaffen, so hoffen die Verantwortlichen. Insgesamt können 400 Yachten an den Schwimmstegen mit Murings und 50 kleinere Boote im Kanal anlegen. Der alte kleine Fischerhafen bleibt den Fischern vorbehlaten und ist mit den ihn umgebenden Fischrestaurants eine besondere Attraktion der Marina. Alle Serviceeinrichtungen sind vorhanden, einschl. 75 to Travellift, Platz für 80 Yachten an Land, Abpumpstation für Grauwasser, sowie Wasser, Strom, Toiletten/Duschen, 24 Stunden-Securityservice und WLAN.
Außerdem stehen viele weitere Angebote zur Verfügung wie Wasch- und Duschräume, Supermärkte, Shopping Areas, Restaurants, Festival-Gelände, Cafes und Bars, Yacht-und Segelclub, Kommunikations-Center, Rent A Car, Tennisplatz, Volleyball Felder, Sport Center, Health Center, Swimmingpool, Zoll Gebäude, Tankstelle usw. Viele der Anlagen sollen als soziale Einrichtungen auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Über den Status Port of Entry wird nachgedacht. Die Internet-Seite der Marina (www.teosmarina.net) ist inzwischen auch in Englisch im Netz. Sigacik liegt fünf Kilometer von der nächst größeren Stadt Seferihisar entfernt und rund 35 Kilometer südwestlich von Izmir, dem antiken Smyrna.
Adresse:
TEOS MARINA ISLETME ve TICARET A.S.
Sigacik / Seferihisar,
IZMIR / TÜRKIYE

Tel. +90 232 745 72 10 (pbx), +90 232 745 78 78 (pbx), +90 232 745 80 80 (pbx)

Skype: teos.marina
Mail: infoteosmarina.com 
www.teosmarina.com
Quelle: Premiumpresse.de / Autor. J.Duscha

8. Juli 2010

Türkei: Eröffnung der neuen Marina Cesme in Izmir

Neue Marina im Herzen einer historischen Stadt. Cesme Marina an der türkischen Halbinsel Izmir ist nun nach nur acht Monaten nach dem ersten Spatenstich im Oktober 2009 fertig gestellt worden, nachdem es eine Verschiebung des Eröffnungstermins um ein Jahr gegeben hatte. Zur Einführung startet die Marina mit 25% Eröffnungsrabatt. Das Gemeinschaftsprojekt von Camper Gemeinsam mit unseren Partnern IC Holding haben wir eine Marina geschaffen, in der Yachten im Herz einer pulsierenden Hafenstadt anlegen können und die Besucher können den authentischen und einzigartigen Charme des historisch wertvollen, 18.000 Einwohner großen Ortes Cesme, erleben, sagt Nick Maris, Vorsitzender von IC Wir sind begeistert von dem Interesse, das dieser besondere Platz unter den türkischen und internationalen Yachteigner schon vor der Eröffnung erfahren hat.

In einer noch nicht überlaufenen Gegend ist diese Marina die perfekte Ausgangsstation für entspannte Törns. Verkehrstechnisch ist Cesme gut angebunden, es existiert eine direkte Autobahnverbindung nach Izmir, die den Ort für Chartergäste interessant macht. Überdies ist Cesme Port of Entry, was für Charterer interessant ist, die auf Ihren Törn auch griechische Gewässer besuchen möchten. Die Transferzeit vom Flughafen Izmir in die nach Cesme beträgt etwa 45-60 Minuten. Fährverbindungen zu den vorgelagerten griechischen Inseln wie beispielsweise Chios und nach Ancona / Italien sind ab Cesme ebenfalls verfügbar.

Die Marina ist der ideale Ausgangsort für Entdeckungsfahrten nach Süden (Bodrum, Marmaris) oder nach Norden (Istanbul) oder zu den griechischen Inseln des Dodekanes (Chios, Lesbos, Samos) oder in die Kykladen (Mykonos). Cesme ist Port of Entry und liegt nur 8 sm östlich vom griechischen Ein- und Ausklarierungshafen Chios. Die Ansteuerung ist bei Tag und Nacht einfach, die Leuchtfeuer von Kaleyeri Sigligi und Fener Burnu führen sicher vor den Hafen. Die Fähr- und Dampferpier des Zollhafens ist befeuert, auch die Wasserfront ist hell erleuchtet. Alle Behörden (Passpolizei, Zoll, Hafenarzt und Hafenmeisterei) vor Ort. Transitlog kann im Marica-Office gekauft werden; zwei Agenten übernehmen die Abwicklung; man kann aber auch selbst die Abwicklung bei den nahe gelegenen Hafenbehörden erledigen (anders als in anderen Marinas). Fährverbindungen gibt es nach Ancona in Italien und zu den nahe gelegenen griechischen Insel Chios.

Anschrift:
IC esme Marina Yatirim Turizm ve Isletmelerie A.S.
35930 esme-Izmir/Türkei

Tel: +90 232 712 2500
info@cncesmemarina.com

www.cncesmemarina.com

Mehr Informationen zur türkischen Küste auf den Nauticguide.de Seiten unter der Rubrik "Revierinfos"

Tipp: Auf www.insidersegeln.de bietet der Spezialist und langjährige Türkei-Kenner Udo Hinnerkopf viele nützliche Infos für das türkische Segelrevier
Quelle: Premiumpresse.de / Autor J. Duscha
Bild: Zeynep/iStockphoto.com / Bucht von Cesme

6. Juli 2010

Moorings eröffnet neue Charterbasis auf Grenada

Moorings eröffnet im Oktober 2010 einen neuen Stützpunkt auf Grenada. Standort ist die Camper & Nicolson Marina, St. George´s Harbour in Port Louis. Die Marina verfügt über Strom- und Wasseranschluss, eine Abpumpstation, Internetanschluss und Kabelfernsehen, ein paar kleine Läden, Imbiss und eine Autovermietung. Im Umkreis befinden sich Supermärkte, Restaurants, Hotels und Spas, Tennisplätze, Badestrände sowie historische Sehenswürdigkeiten.
Der Port Salines International Flughafen ist 8 Kilometer entfernt. Grenada ist von Deutschland aus gut zu erreichen: Condor fliegt die Insel jeden Mittwoch (Winterflugplan) ab Frankfurt/Main direkt an. Ebenso wie die karibische Insel St. Lucia, die von Condor jeden Freitag direkt angeflogen wird. Zwischen beiden Stützpunkten kann auch ein Einwegtörn gebucht werden, der sieben bis zehn Tage dauert. „Die Eröffnung der neuen Basis ist eine große Bereicherung für unser Karibik-Programm. Unsere Kunden haben so noch mehr Auswahl und können mehr One-Way-Strecken fahren,“ sagt Kim Schwarzer, Moorings Deutschland.
Moorings bietet an der neuen Basis Einrumpfyachten und Katamarane von 35 bis 46 Fuß an, darunter die Moorings 41.3 und der Moorings 4600 Katamaran. Auch Crewed Yacht Charter mit eigenem Skipper und Koch können ab Grenada gebucht werden.
Grenada gehört zu den Inseln über dem Winde (Winward Islands) und liegt südlich von St. Vincent und den Grenadinen zwischen dem Karibischen Meer und dem Atlantischem Ozean. Die Amtssprache ist English. Außer hervorragenden Segelbedingungen bietet die Insel, die auch als „Gewürzinsel“ bekannt ist, auch sehr schöne Badestrände und ein bergiges Landesinnere. Es herrscht tropisches Klima, mit 25 bis 30 Grad Celsius das ganze Jahr über. Von Februar bis Juni gibt es fast ausschließlich sonniges Wetter mit klarem, blauem Himmel. Von Juli bis Januar sind kräftige Regenschauer und Regentage häufiger möglich. Die Winde kommen mit 10-25 Knoten aus süd- bis nordöstlicher Richtung.
Mehr Infos unter www.moorings.de

17. Mai 2010

Kroatien: Ryanair fliegt Pula-Frankfurt

Die Lowcost Airline Ryanair bedient seit Mai die Strecke Pula-Frankfurt bereits ab fünf Euro. Der Flughafen Pula erhofft sich von der neuen Strecke eine bessere Auslastung, zudem sollen künftig die Ziele Oslo, Stockholm, Berlin und Köln angesteuert werden.

13. Mai 2010

Grado: Neuer Stützpunkt für SeaHelp

Um den Anforderungen seiner Mitglieder Rechnung zu tragen, eröffnet SeaHelp, der führende Pannendienst an der Adria, im Bereich Grado einen weiteren Stützpunkt unter der bewährten Leitung von Enrico Moz, der bereits eine SeaHelp-Station in Lignano unterhält. Damit erhöht sich die Zahl der SeaHelp-Stützpunkte zwischen Venedig und Dubrovnik auf neun Stationen, die Skippern rund um die Uhr Hilfe leisten. Lange warten müssen SeaHelp-Mitglieder im Falle eines Falles allerdings nicht, denn das Rib mit zwei satten 320-PS-Cummings-Diesel und Jet-Antrieb sorgen dafür, das havarierten Skippern schnelle Hilfe zuteil wird. Ein Tiefgang von gerade einmal 60 Zentimetern und 640 PS, damit ist das neue Arbeitsgerät wie geschaffen für das Flachwasser in den norditalienischen Lagunen, die unkundigen Skippern immer wieder zum Verhängnis werden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt übrigens bei 35 Knoten.

Für SeaHelp schließt sich die Lücke damit zwischen Lignano und Portoroz, dem nächsten Stützpunkt in Slowenien. Geschäftsführer Walter Ebli: „Diesen Bereich komplett abzudecken, lag uns immer schon am Herzen. Dass wir das jetzt mit unserer erfahrenen italienischen Crew schaffen, freut uns besonders.“

Mehr über SeaHelp unter www.sea-help.eu

7. Mai 2010

Karibik: Sunsail eröffnet neue Charter-Basis in Placencia, Belize

Sunsail eröffnet im Herbst 2010 eine neue Basis in Placencia, Belize. Standort ist die Laru Beya Resort Marina mit 44 Liegeplätzen und Landstromanschluss. Sunsail-Gäste können die Einrichtungen wie Duschen, Restaurant, Bar, Swimmingpool oder Strand der Ferienanlage nutzen. Ein Hotel befindet sich fünf Minuten zu Fuß, der Flughafen Placencia Regional Airport zehn Minuten von der Marina entfernt.

Belize liegt zwischen Mexiko und Guatemala an der Karibikküste und bietet Seglern einen perfekten Ausgangspunkt für eine abwechslungsreiche Segelcharter im Karibischen Meer. Die Küste von Belize erstreckt sich über 300 Kilometer und ist nicht nur zum Segeln sondern auch Schnorcheln, Kayak fahren, Angeln oder Tauchen ideal. Auch das Land bietet mit seinem tropischen Regenwald, vielfältigen Landschaften und kulturellen Sehenswürdigkeiten interessante Möglichkeiten zur Urlaubsgestaltung.

Hunderte von Inseln vor der Küste bilden ein 480 Quadratkilometer großes Segelrevier. Das Gewässer ist geschützt durch das der Küste vorgelagerte Riff, das zweitgrößte Korallenriff der Welt und das längste in der westlichen Hemisphäre. Das Revier bietet optimale, konstante Bedingungen zum Segeln mit kurzen Entfernungen und meistens Navigation nach Sicht. Wegen des Riffs ist etwas Erfahrung in der Küstennavigation erforderlich. Innerhalb des Riffs ist das Wasser ruhig mit wenigen Wellen. Die Temperatur liegt das gesamte Jahr konstant zwischen 24 und 29 Grad Celsius. Die östlichen Passatwinde wehen das ganze Jahr über mit 15 bis 22 Knoten. Die beste Reisezeit sind die Monate Januar bis April. Chartergäste dürfen innerhalb des Riffs segeln. Für Törns außerhalb des Riffs ist ein lokaler Skipper erforderlich.

Belize ist ideal zum Katamaransegeln. Sunsail bietet an der neuen Basis den neuen, mehrfach prämierten Sunsail 384 Katamaran ab November 2010 zum Chartern an. Die Anreise nach Belize erfolgt mit Zwischenstopps unter anderem über Belize City nach Placencia.

Mehr Informationen unter www.sunsail.de

16. April 2010

Hausbootcharter: Neue Bootstypen für TUI Marine

TUI Marine, Teil der TUI Travel PLC Unternehmensgruppe, wird zusammen mit Bénéteau und Seaway einen neuen Hausboottyp entwickeln. Die Bénéteau-Gruppe ist weltweite Nummer Eins unter den Sportbootherstellern, das slowenische Unternehmen Seaway ist weltweit führend in Bootsdesign und -entwicklung.
Mit der Entwicklung und dem Bau eines neuartigen Hausbootes wollen die drei Unternehmen einen neuen Standard auf dem Hausbootmarkt setzen. Das neue Boot wird exklusiv für Le Boat gebaut, dem weltweit größten Veranstalter von führerscheinfreien Hausbootferien und eine führende Marke von TUI Marine, dem Wasserurlaubssektor von TUI Travel PLC. "Viele Experten aus der ganzen Welt sind an diesem aufregenden Projekt beteiligt," sagt Lex Raas, CEO TUI Marine. "Die Nachfrage nach Hausbootferien ist groß. In den kommenden Jahren werden wir die Flotte von Le Boat erneuern und die Art, wie Hausbootferien wahrgenommen werden, komplett verändern." Die Bénéteau-Gruppe und Seaway werden insbesondere ihr Fachwissen über Hybridtechnologie und Solarenergie einsetzen.
Es soll ein Bootstyp entstehen, der sowohl umweltverträglich ist als auch den Aspekt der Wirtschaftlichkeit erfüllt. Alle drei Unternehmen verfolgen weltweit das Ziel, mit ihren Aktivitäten, Produkten und Dienstleistungen die unternehmensspezifische CO2-Bilanz zu verringern. Der neue Bootstyp wird einen speziellen Rumpf haben, um ruhig durch das Wasser zu gleiten und weniger Wellen zu schlagen. Dies minimiert die Ufererosion. Die Ausstattung wird der Nutzung in verschiedenen Klimazonen angepasst. Eingesetzt wird es in allen Hauptfahrgebieten von Le Boat. Als Folge von Kundenbefragungen wird sichergestellt, dass das Boot mit Annehmlichkeiten wie Satelliten- und MP3-Empfang standardmäßig ausgestattet ist.
Le Boat verfügt über die größte Auswahl an Bootsferien in Europa: über 1.000 Hausboote eingeteilt in zwei Typen und vier Anker-zertifizierte Komfortklassen an 43 Abfahrtsbasen in acht Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Holland, Irland, England und Schottland). Dies ergibt mehr als 200 Tourenvorschläge für führerscheinfreien Hausbooturlaub. Ob für eine Familie, Freundesgruppen oder einzelne Paare, alle Boote mit Platz für zwei bis zwölf Personen sind einfach und ohne Führerschein zu steuern.
Mehr Infos unter www.leboat.de

12. Februar 2010

Tahiti: Segelcharter zu den Tuamotu Inseln

Moorings bietet seinen Chartergästen ab sofort die Möglichkeit, eine One-Way-Charter zu den Tuamotu Inseln im Südpazifik zu buchen. Der weltweit tätige Vercharterer hat auf Fakarava, eine der Hauptinseln im Tuamotu-Archipel, eine Station eingerichtet. Gäste können entweder von der Moorings-Basis auf Raiatea, Tahiti, starten oder direkt nach Fakarava fliegen und zurück nach Raiatea segeln. Air Tahiti fliegt Fakarava täglich an. Auf dem Atoll sind Verpflegungs- und Tankmöglichkeiten, Mobilfunknetz, einige Hotels sowie ein fester Anlegeplatz vorhanden. Die Flotte an der Moorings-Basis auf Raiatea umfasst Monohulls zwischen 40 und 51 Fuß sowie 40- und 46-Fuß-Katamarane. Für die Überführung einer Yacht bei einer One-Way-Charter wird eine zusätzliche Gebühr erhoben. Die Distanz zwischen Raiatea und Fakarava beträgt 350 Seemeilen. Für die Charter sollte man mindestens einen Drei-Tages-Törn für einen Weg einplanen. Das Klima ist ganzjährig tropisch warm.


Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 26 Grad Celsius. Die Segelsaison für die Tuamotu-Route ist April bis Oktober. Die Winde wehen aus Ost-Südost mit 15 bis 25 Knoten. Skipper und Co-Skipper benötigen für die Tuamotu Inseln einen Segelerfahrungsnachweis. Das Segelrevier erfordert Erfahrung in der Gezeitennavigation.


Die 78 abgeschiedenen, tropischen Tuamotu Inseln und unzählige Einzelinseln sind der größte Archipel in Französisch-Polynesien und die weltweit größte Gruppe von Korallenatollen. Sie sind nur spärlich besiedelt: Auf den 41 bewohnten Inseln leben nur rund 15.000 Einwohner. Das Reiseziel ist wenig touristisch erschlossen und bietet Besuchern originale Eindrücke von der Abgeschiedenheit tropischer Südseeinseln – ein traumhafter Ort, um die Seele baumeln zu lassen und die artenreiche Unterwasserwelt kennenzulernen.


Mehr Infos unter www.moorings.de

29. Januar 2010

Tipp für den Kroatientörn: Krka Wasserfälle

Die Krka Wasserfälle bei Sibenik runden einen (Kornaten) Törn als "Highlight" ab. Das Anlaufen selbst ist schon ein Genuss, vorbei an Sibenik, der geschäftigen Stadt, entlang des Flusses Krka, welcher durch einen See unterbrochen wird und in dem es Anleger und auch Konoba‘s zum Übernachten gibt. Weiter geht's hinauf zur ACI Marina Skradin, die als Ausgangspunkt für einen Ausflug zu den Wasserfällen prädestiniert ist. Nahe der Marina verkehren Ausflugsboote zu den Wasserfällen. (Die Fahrt auf eigenem Kiel ist nicht gestattet.) Das Areal der Wasserfälle kann wunderbar und mit relativ wenig Mühe durchwandert werden, zahlreiche kleine Wasserstellen und Bäche rings um einen Holzsteg, der durch das Gelände führt, laden zum verweilen und staunen ein. Ein prächtiges Naturschauspiel! Zum Abschluss kann am Fuße der Wasserfälle ein Bad genommen werden und auf der Liegewiese relaxt werden, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Man fühlt sich inmitten einer "Wellnessoase".....

Weitere Tipps auf der Nauticguide - Homepage in der Rubrik Revierinfos / Kroatien


Foto: Damir Fabijanic

24. Januar 2010

Chartertörn Griechenland: Sporaden


Griechenland: Das Revier in der Nordägäis wird für Segler attraktiver.

Wie sehr ein Charterrevier von guten Flugverbindungen abhängig ist, zeigt das Revier der Sporaden in Griechenland. Als der deutsche Ferienflieger Aero Lloyd seinen Dienst nach Skiathos einstellte war dieses Revier für Chartergäste aus Deutschland nicht mehr angesagt. Die Fluggesellschaft Air Berlin bietet inzwischen von verschiedenen deutschen Flughäfen Flüge nach Volos auf dem gegenüberliegenden Festland der nördlichen Sporaden an. Die Folge ist ein wieder erstarkendes Charterrevier, das auch neue Anbieter anzieht.

Neben der bereits bestehenden Sunsail-Basis Melina auf dem Festland hat jetzt auch der österreichische Charterflottenbetreiber Ecker Yachting, im Golf von Volos, In der Bucht von Achilion, eine Basis eröffnet.

Die Sporaden bestehen aus 11 Inseln, wovon aber nur 4 besiedelt sind: Skiathos, Skopelos, Alonnisos und Skiros. Skiathos und Skopelos sind die berühmtesten und beliebtesten Inseln der Gruppe. Charakteristisch sind die dichte Vegetation und die weißgetünchten Häuser - das tiefblaue Wasser gehört zu den saubersten Gewässern des Mittelmeers. Die Winde können teilweise recht stark werden, aber es gibt jede Menge geschützte Ankerbuchten für die Nacht. Der Meltemi kommt hier in abgeschwächter Form vor und das Meer ist relativ ruhig. Diese Inselgruppe ist bekannt für das angenehme Klima, denn der Wind läßt es hier nie unerträglich heiß werden, sowie für die üppige Vegetation der Inseln und die vielen wunderschönen Sandstrände.

Weil die Distanzen zwischen den Inseln und Ankerbuchten kurz und von daher schnell zu überbrücken sind, werden die Sporaden von Chartergästen gern für Flottillentörns besucht. Es gibt zwar seit einigen Jahren eine Liegeplatzgebührenverordnung, in der Praxis wird aber hier nicht kassiert.

Marinas sind in diesem Revier selten. Die Inseln Skiathos, Skopelos und Alonissos haben jeweils einen Haupthafen, andere Inseln haben im Höchstfall noch ein bis zwei kleinere Anleger. Hier liegt man zwischen Fähren und Fischern römisch-katholisch, das heißt vor Buganker und mit dem Heck zur Pier. Es gibt aber ein Menge zum Teil gut geschützte Ankerbuchten. Ankergrund ist meist gut haltendem Sandgrund. In der Saison, wenn die kleinen Buchten randvoll sind, müssen Landleinen ausgebracht werden. Gefährliche Untiefen sind in den nördlichen Sporaden selten, Felsen ragen meist hoch aus dem Wasser. Eine Betonnung ist nicht vorhanden, nur die Häfen sind befeuert.

Die Sporaden sind, ähnlich wie die ionischen Inseln, auch für Familientörns und nicht ganz so erfahrene Segler geeignet. Alle Inseln sind in Tagesfahrten zu erreichen. Hier sind familienfreundliche Kurzstrecken ebenso möglich wie Langstrecken. Im Sommer sind Buchten und Häfen meist randvoll, doch die beste Segelzeit ist ohnehin das Frühjahr oder der Herbst.

Quelle: Premiumpresse.de / Autor J. Duscha

19. Januar 2010

Tipp für den Kroatientörn: "Die blaue Grotte"

Für alle Kroatienfans die schon den nächsten Törn planen: Wer in den Kornaten unterwegs sein wird, der sollte einen Abstecher zur Insel Bisevo machen. Hier gibt es einen absoluten „Hot Spot“ die „Modra spilja“, die blaue Grotte von Bisevo, in der Nachbarbucht von Mezuporat gelegen: 35 Meter lang, 17 Meter breit und 6 Meter hoch.

Hinein geht es per Dingy durch eine 1,50 Meter hohe Öffnung- Abenteuer garantiert! (Bei starken Seegang in der Bucht ist die Einfahrt gefährlich) Das fantastische Farbenspiel in der Grotte erlebt man am besten zwischen 9.30 Uhr und 11.30 Uhr in den Sommermonaten und natürlich nur wenn die Sonne scheint; das Wasser in der Grotte leuchtet dann in einem phantastischen Azurblau.

In der Bucht davor ist es allerdings aufgrund der Wassertiefe nicht ganz einfach mit der Yacht zu ankern. Es empfiehlt sich unbedingt eine Ankerwache an Bord zu lassen. In der Hochsaison wird meist die Crew per Dingy "abgeladen" und der Skipper dreht für die Dauer des Ausfluges ein paar Runden vor der Küste, da bei regem Verkehr nahezu keine Chance besteht, einen Ankerplatz für die Dauer des Ausfluges zu bekommen. Zudem ist dies die sicherste Methode um keine Havarie zu erleiden. Nichts desto trotz ist die blaue Grotte ein einmaliges Erlebnis, das die Mühe lohnt. Kleiner Tipp: In NO der Insel ist vor dem Kap zur Grotte ein Anleger (Mezuporat) an dem man gut die Nacht (allerdings nur bei ruhiger Wetterlage und See) verbringen kann, um dann am nächsten Morgen die Grotte zu besuchen.

Weitere Tipps auf der Nauticguide - Homepage in der Rubrik Revierinfos / Kroatien

15. Dezember 2009

Törnbericht Sardinien

Sardinien und Segeln: eine bessere Kombination könnte es eigentlich gar nicht geben, denn rund um die Insel, bekannt für ihre wunderschönen feinsandigen Strände, ihre abwechslungsreiche Küste und ein tolles kristallklares Meer, das in allen möglichen Blau- und Grüntönen schimmert, bläst eigentlich immer ein guter Wind, der die Segel aufblähen lässt und das Boot voran treibt. Einschließlich der kleinen, vorgelagerten Inseln erreicht Sardinien eine Küstenlänge von 1848,6 Kilometern. Einige Küstenabschnitte haben bekannte Namen wie Costa Smeralda, Costa Rei, Costa Verde, Costa Paradiso oder Costa del Sud. Yachtcharter mit und ohne Crew bietet die Gelegenheit, einmal einen ganz anderen Urlaub zu erleben und sich von Sardinien und seinem Meer faszinieren zu lassen. Zu entdecken gibt es neben versteckten, kleinen Buchten allerlei, nicht nur im Norden, an der berühmten Costa Smeralda, sondern auch im Süden beispielsweise entlang der Küste von Villasimius, wie der Reisebericht eines Charterurlaubs zeigt:

Nach einer ruhigen und besonders erholsamen Nacht, die wir auf unserem Segelboot in der Bucht von Campulongu an der Südküste Sardiniens verbracht haben, widmen wir den heutigen Tag dem Besuch des Meeresschutzgebiets Area Marina Protetta di Capo Carbonara. Wir segeln rund um die Insel Isola dei Cavoli, die mit ihren sandbedeckten Buchten, von Wind und Wetter geformten grauen Klippen und einem transparenten und in den schönsten Grün- und Blautönen schimmerndem Meer beeindruckt. Ein leichter und erfrischender Wind bläst aus Nord-West, der den Effekt der Sonne auf unserer Haut, die wir mit geeigneten Sonnencremes immer schützen, etwas zu mildern scheint. Es ist ein Genuss, hier zu segeln: langsam und gemütlich geht es weiter, ab und zu ein Halt hier oder dort, und immer einen Natur, deren beeindruckende Schönheit schwer in Worte zu fassen ist. Wir sind so gefangen in diesem Zauber, dass wir vergessen, Anker zu werfen und unser Mittagessen einzunehmen. Am frühen Nachmittag erreichen wir den Yachthafen von Villasimius, der an der Landenge zur Halbinsel Capo Carbonara im Südwesten Sardiniens liegt. Wir entscheiden uns, heute Abend mal ganz klassische Touristen zu sein, die an Land Shopping machen und anschließend auf einer Restaurant-Terrasse mit Blick auf die Isola die Cavoli den Tag ausklingen lassen: Muschelgerichte wie die Fregola con le arselle oder leckerer gegrillter Fisch sind dabei mehr als willkommen.

Am nächsten Tag umschiffen wir das Capo Carbonara, das Kap, das den Golf von Cagliari an seiner östlichen Seite begrenzt wird. Hier steht auf einer Höhe von 120 m ein Leuchtturm, der das Kap dominiert und dessen Signal im Umkreis von bis zu 23 Meilen zu sehen ist. Eine leichte Mistral-Brise treibt unser Boot in nördlicher Richtung bis hin zur Bucht Cala Pira in der Nähe der Insel Isola di Serpentara. Cala Pira, wo unter einem alten Wachturm eine zauberhafte Bucht zum Schwimmen und Entspannen einlädt und wo einige Glückspilze ihrer Sommerwohnsitze haben. Aber mal ehrlich, wer hat es heute besser als wir auf unserem schönen Schiff. Den Nachmittag genießen wir in vollen Zügen, mit dem Beiboot haben wir den herrlichen Strand erreicht, wo wir jetzt ein ausgiebiges Sonnenbad genießen und ab und zu mit unseren Tauchermasken die fabelhafte Unterwasserwelt erforschen. Später bereiten wir uns nun auf die Nacht vor, die wir in dieser schönen Bucht verbringen werden: Über uns der Sternenhimmel und unter uns das leise Plätschern des Meerwassers gegen die Bootswand. Vom Strand her hört man die Musik einer Gitarre, die uns in den Schlaf begleitet.

Nach dem Frühstück lichten wir den Anker und lassen uns von der Morgenbrise treiben. Zunächst geht es einige Meilen hinaus aufs Meer auf der Suche nach dem richtigen Wind, der eigentlich in Sardinien nie fehlt Der Wind aus Nord-West treibt uns entlang der Küste, deren Grün- und Blautöne einen faszinierenden Kontrast bilden. Am Heck haben wir eine 70 m lange Angelschnur ausgeworfen, in der Hoffnung etwas Gutes zum Abendessen zu fangen. In der Ferne sehen wir die langen und mit feinem, weißen Sand bedeckten Strände von Cala Sinzias und der Costa Rei, der fabelhafte Königsküste. Wir liegen quer zum Portu de sIllixi, und unser Skipper Giorgio, mit der Entschuldigung, dass es Zeit zum Mittagessen ist, fordert uns zu einem Halt auf. Am frühen Nachmittag geht es weiter zum Yachthafen von Porto Corallo, wo leider unser Segeltörn zu Ende geht. Porto Corallo (Korallen-Hafen) ist ein Küstenabschnitt an der Ostküste Sardiniens, 35 km nördlich der Costa Rei, 80 km südlich von Arbatax. Es ist der einzige Hafen zwischen Arbatax und Villasimius. Der Hafen ist gering besiedelt und wurde für ca. 200 Yachten ausgebaut.

Nach dem Abendessen an Bord mit dem leckeren Fisch, den wir heute doch noch gefangen haben, stoßen wir mit einem Gläschen Mirto, einem Myrtenlikör, auf unseren gelungenen Urlaub an. Und alle sind ein wenig traurig bei dem Gedanken, dass es morgen schon zurück nach Cagliari und zum Flughafen geht.

Quelle: Sardinia Natour, Juni 2009 / Premiumpresse.de
Fotos: Archiv Nauticguide.de

10. Dezember 2009

Revierinformationen Türkei

Neu auf den Nauticguide.de – Seiten für Segler und Motorbootfahrer:


Nach den Revierinformationen für die beliebten Charterreviere Kroatien, Italien und Griechenland sind nun auch die Revierinfos für die Türkei fertiggestellt und online. In den einzelnen Rubriken erhält der interessierte Wassersportler alle wesentlichen Informationen zur Türkei die zur Vorbereitung, als auch für die Auswahl des passenden Revieres für einen Chartertörn sowie für einen Törn mit der eigenen Yacht wichtig sind.


Nord oder Süd, Schwachwind oder Meltemi, Gület oder Bareboatcharter?


Die Türkei bietet für jeden Geschmack und Ambition das passende Revier, angefangen im eher anspruchsvollerem, meltemiverwöhnten Norden der türkischen Ägäisküste mit Izmir, Cesme, bis hin zu den „gemäßigten“ Revieren mit Familientauglichkeit an der südlichen, türkischen Mittelmeerküste wie etwa Marmaris und Antalya. Neben einer kurzen Übersicht sind jeweils die beliebtesten Marinas mit Charterstützpunkten aufgeführt, die sich als Ausgangsbasis für Chartertörns besonders eignen und sich einer guten Infrastruktur erfreuen.


„Das Ziel ist der Weg“:


Weiterhin lesen Sie Tipps zur Anreise mit den verschiedensten Verkehrsmitteln- Flug, Auto, Schiff, sowie alle notwendigen Formalitäten, die es bei der Einreise zu beachten gibt, wie etwa Reisepass, Transitlog für Chartercrews, Bestimmungen für Rettungswesten und Signalmittel die im Flugzeug mitgenommen werden sollen, Einfuhr von Waren und Charterproviant, sowie Öffnungszeiten von Post, Bank und Geschäften. Nicht zu vergessen die erforderlichen Voraussetzungen, bzw. Befähigungsnachweise (Sportbootführerschein See, Funkzeugnisse und höherwertige Patente) um in der Türkei überhaupt eine Yacht zu übernehmen.


An die speziellen Bedürfnisse des Skippers und seines Navigators ist selbstverständlich auch gedacht:


Literatur, wie z.B. Seekarten und Törnführer die für das Revier erhältlich sind, Bezugsquellen für türkische Seewetterberichte, sei es nun per Funk, Handy, oder Internet, als auch NAVTEX – Kennungen um nautische Warnmeldungen und Wetterberichte zu empfangen, sind ausführlich beschrieben. Abgerundet werden die Informationen mit Angaben zu den türkischen Küstenfunkstationen, UKW-Funkkanälen und Seenotrettungsdienst, falls doch einmal Hilfe erforderlich sein sollte.


Neugierig geworden? Hier geht's direkt zu den Revierinfos der Türkei


Und wenn der Chartertörn vorbei ist:


Lassen Sie andere Skipper an Ihren Erlebnissen und Chartererfahrungen teilhaben, stellen Sie eine Charterbewertung in unsere Bewertungsdatenbank ein… von Skipper für Skipper!

26. November 2009

Sunsail: Neue Charterbasis in Italien auf der Insel Procida


Sunsail eröffnet 2010 eine neue Yacht-Charterbasis im Mittelmeer. Auf Procida im Golf von Neapel / Italien wird die neue Charterbasis voll ausgerüstete Yachten zwischen 39 und 50 Fuß, sowie den neuen Sunsail 384 Katamaran beheimaten. Die Yachten können sowohl „Bareboat“, als auch mit Skipper gechartert werden. Neben Hotelzimmern ist die Charterbasis mit Sanitäranlagen, Restaurant, Supermarkt und Tankstelle ausgestattet.

Procida ist die kleinste und älteste Insel im Herzen der Bucht von Neapel und bietet sich für Törns zu den Pontine-Inseln oder aber auch zur Amalfi Küste an.
Cheryl Powell, CEO von Sunsail sagte in einer Presserklärung: „Procida ist eine ausgezeichnete Ergänzung zu unseren Tropea- und Palermo Basen im südlichen Italien, so bietet Procida Törnmöglichkeiten gleichermaßen in geschützten Wasser, als auch auf offener See, etwa zu entfernteren Inseln und wird somit Anfängern, als auch erfahreneren Skippern gerecht“. Verbindungen zu Neapel bestehen ab Procida mit Fährschiffen, als auch mit Tragflächenbooten, die die Überfahrt deutlich verkürzen.


Mehr Infos unter: www.sunsail.co.uk