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6. Juli 2010

Moorings eröffnet neue Charterbasis auf Grenada

Moorings eröffnet im Oktober 2010 einen neuen Stützpunkt auf Grenada. Standort ist die Camper & Nicolson Marina, St. George´s Harbour in Port Louis. Die Marina verfügt über Strom- und Wasseranschluss, eine Abpumpstation, Internetanschluss und Kabelfernsehen, ein paar kleine Läden, Imbiss und eine Autovermietung. Im Umkreis befinden sich Supermärkte, Restaurants, Hotels und Spas, Tennisplätze, Badestrände sowie historische Sehenswürdigkeiten.
Der Port Salines International Flughafen ist 8 Kilometer entfernt. Grenada ist von Deutschland aus gut zu erreichen: Condor fliegt die Insel jeden Mittwoch (Winterflugplan) ab Frankfurt/Main direkt an. Ebenso wie die karibische Insel St. Lucia, die von Condor jeden Freitag direkt angeflogen wird. Zwischen beiden Stützpunkten kann auch ein Einwegtörn gebucht werden, der sieben bis zehn Tage dauert. „Die Eröffnung der neuen Basis ist eine große Bereicherung für unser Karibik-Programm. Unsere Kunden haben so noch mehr Auswahl und können mehr One-Way-Strecken fahren,“ sagt Kim Schwarzer, Moorings Deutschland.
Moorings bietet an der neuen Basis Einrumpfyachten und Katamarane von 35 bis 46 Fuß an, darunter die Moorings 41.3 und der Moorings 4600 Katamaran. Auch Crewed Yacht Charter mit eigenem Skipper und Koch können ab Grenada gebucht werden.
Grenada gehört zu den Inseln über dem Winde (Winward Islands) und liegt südlich von St. Vincent und den Grenadinen zwischen dem Karibischen Meer und dem Atlantischem Ozean. Die Amtssprache ist English. Außer hervorragenden Segelbedingungen bietet die Insel, die auch als „Gewürzinsel“ bekannt ist, auch sehr schöne Badestrände und ein bergiges Landesinnere. Es herrscht tropisches Klima, mit 25 bis 30 Grad Celsius das ganze Jahr über. Von Februar bis Juni gibt es fast ausschließlich sonniges Wetter mit klarem, blauem Himmel. Von Juli bis Januar sind kräftige Regenschauer und Regentage häufiger möglich. Die Winde kommen mit 10-25 Knoten aus süd- bis nordöstlicher Richtung.
Mehr Infos unter www.moorings.de

24. Juni 2010

Hausboote: Chartern ohne Führerschein

Die führerscheinfreien Wasserstraßen werden immer mehr. Wie in Frankreich, Italien, Holland und Irland kann man von dieser Saison an auch auf der Masurischen Seenplatte (Polen) Hausboote ohne Führerschein mieten und fahren. Es sind Boote bis 13 Meter Länge und einer Motorleistung bis zu 100 PS. Auf Teilen der Mecklenburgischen Seenplatte kann bereits zehn Jahren führerscheinfrei ein Hausboot gechartert werden. Eine etwa dreistündige Einweisung steht vor dem Urlaub auf eigenen Planken. Hausboot ohne Führerschein zu chartern hat sich zu einem Erfolgsmodell der Charterbranche entwickelt. Zum diesjährigen Saisonstart feierte die Regelung ihren zehnten Geburtstag als gelungenes Beispiel von Deregulierung und Bürokratieabbau.
Es begann mit einem dreijährigen Modellversuch: Charterunternehmen sollten zeigen, dass Kunden nach drei Stunden Unterricht sichere Teilnehmer des Bootsverkehrs sein können. Jedenfalls auf Gewässern ohne Berufsschifffahrt.
Nach Ablauf des Modellversuchs waren alle so angetan, dass noch eine Reihe Wasserstraßenabschnitte zusätzlich für führerscheinfreien Wassersport freigegeben wurden. Das Land Brandenburg erklärte einen Teil seiner Wasserwege ebenfalls zu Charterscheinrevieren. Die Regelung wurde schließlich zu geltendem Recht geadelt. Eine Deregulierung war gelungen und hatte den Nebeneffekt, bei ein paar tausend Bürgern sowohl die Liebe zum Bootsurlaub zu wecken als auch sie zu ermutigen, einmal in die neuen Bundesländer zu fahren, wo sich die meisten freigegebenen Strecken befinden.
Das führerscheinfreie Führen von Sportbooten, der sogenannte Charterbootverkehr, ist auch auf deutschen Wasserstraßen möglich. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat entsprechend geeignete Wasserwege in ausgewählten Seen und Flüssen frei gegeben. Für Hausboote reicht eine sogenannte Charterbescheinigung aus, die von dem Charterbootunternehmer nach einer ausführlichen Einweisung im Umgang mit dem Boot und dem in Frage kommenden Fahrtgebiet ausgestellt wird. Die Charterbescheinigung ersetzt nicht den Sportbootführerschein-Binnen. Sie gilt nur für das in ihr bezeichnete Binnengewässer und nur für die jeweilige Mietzeit.
Quelle: Premiumpresse.de / Autor J. Duscha

14. Mai 2010

Charterleitfaden Teil 15: Der erste Chartertörn

Zum Abschluss unserer 15-teiligen Serie für Charterskipper wollen wir nach aller Theorie mal etwas aus der Praxis berichten. Hier ein kleiner Törnbericht "vom Dreamteam" erlebt bei einem Erstlingstörn rund um die Insel Elba...
Marina gefunden. Wie Reisen früher nur ohne Navigationssystem im Auto funktioniert hat, dabei hatten wir das Gefühl dass es auch Alternativrouten gegeben hätte, die Fahrt quer durch die Toskana wäre nicht unbedingt nötig gewesen.... Sei‘s drum, das Büro der Chartergesellschaft war dagegen einfach zu finden. Der nette, sportliche Mann, Antonio, nimmt uns in Empfang- alles tutto bene... Voucher übergeben, Papiere gecheckt, keine Zeit verlieren. Auf zum Steg und das Schiff in Empfang nehmen. Da war er, der nicht bedachte Moment: Ist das groß und die Box so klein - cool bleiben....dachte ich mir als Skipper, nur keine Verunsicherung bei der Crew erwecken, die war nämlich noch nie länger als ein paar Stunden auf einem Segelboot, die größte Sorge der beiden war die Seekrankheit... Für mich völlig bedeutungslos, meine Sorge war eine ganz andere: Ich habe nämlich so einen „großen Dampfer“ bis dato nur in der Theorie gesteuert, und der Wind machte so „komische“ Geräusche, als er durch die Wanten pfiff......

Dem Unbehagen in der Magengegend wirkte die ausführliche Schiffsübergabe- und Einweisung als „vertrauensbildende“ Maßnahme sehr entgegen, den Rest erledigte anschließend die Behandlung von „Dr. Ramazzotti“... Je länger wir an Bord waren, desto ruhiger wurde ich, das Ablegemannöver gänzlich verdrängt, denn das ist ja erst morgen früh. Nun galt es das Gepäck und den Proviant fachmännisch zu verstauen und alle Details des Schiffes in Ruhe nochmals zu checken. Wie war das gleich noch mal mit dem GPS?... Na egal, wir hatten unser eigenes Gerät zur Sicherheit dabei, damit war ich bestens vertraut.
Die Knotenkunde und Sicherheitsunterweisung meiner Crew hat hervorragend funktioniert, die Jungs erwiesen sich als echte Talente... Die Nacht verlief ruhig, der Wind flaute ab, welch ein Glück..., dann war er auch schon da, der nächste Morgen. Frühstück an Bord, Sonne, gute Stimmung, klar Schiff und dann:
Motor an, Leinen los, größte Anspannung jetzt das (verdammte) Ablegemannöver! (Eigentlich könnten wir doch auch eine Woche im Hafen bleiben, der ist echt schön...) Manch einer hat den sonst heiß ersehnten Wind schon verflucht, aber wir hatten nur eine leichte Brise, besser hätte es nicht sein können! Eingekuppelt und.... ach, die Bordstromversorgung hängt auch noch in der Landsteckdose, ausgekuppelt. So ein Kabel hält erstaunlich viel aus.... (das Szenario wollen wir jetzt nicht weiter ausführen). Kurzum auch das hat noch geklappt, Mannöver nochmals begonnen- Kurs Hafenausfahrt...
Keine Sorge liebe Skipper: Das Zittern in den Knien ist normal und keine frühzeitige Ausfallerscheinung, es vergeht wieder nach der Hafenausfahrt und die Hände werden auch wieder trocken....
Geschafft, auf See - der Urlaub geht tatsächlich los! Das Anlegen- vielleicht auch noch „römisch katholisch“ am Abend verdrängen wir, da ist noch viel Zeit hin! Vielleicht doch
besser Ankern? Wie wird nur das Wetter in der Nacht? Fragen über Fragen und Entscheidungen die ein Skipper treffen muss, eigentlich habe ich doch Urlaub? Die Jungs haben‘s sich bequem gemacht, Euch werde ich helfen:
Klar bei Segel! Auf offener See (sieht uns wenigstens keiner) schön den Bug in den Wind gestellt, Segel hoch, Motor aus , auf Kurs gehen... klappt ja wie am Schnürchen, das nötige Aufkreuzen ist Übung und keine Schikane Jungs! Herrlich die Stille, 5 Knoten fahrt, blauer Himmel, Sonne pur- was wollen wir mehr? Die Überfahrt zur Insel Elba nahm ihren Lauf. Ein paar mehrere Stunden später:
Land in Sicht, nun gilt‘s eine Bleibe, besser eine Marina für die Nacht anzulaufen. Gesagt, getan, die Marina kam immer näher, Fender raus, Leinen und Bootshaken klar, Liegeplatz ausgemacht: Wo ist eigentlich hier der Marinero, der die Muring zieht und beim Anlegen hilft? Na Bravo... Da vorne an Steuerbord ist am Ende des Steges ein freier Liegeplatz, offen zur Seite, perfekt für uns.
Na dann, wollen wir mal anlegen. Warum eigentlich mit dem Heck zum Steg, wenn kein Marinero da ist, werden wir das Manöver ganz nach unserem Geschmack vollbringen: Vorwärts an die Pier ist doch viel einfacher! „Peilung“, langsam Ruder legen, kein Wind- das ist perfekt, auskuppeln, aufstoppen, Dampfer steht. Yeah, ich bin der Größte! Jungs macht die Kiste noch ordentlich fest, ich hole derweil die Dosen aus dem Kühlschrank. Wir sind das „Dreamteam“! Die Pizza im Ort hat bravorös geschmeckt, der Schlummertrunk ebenfalls, keine Anzeichen von Seekrankheit, die Woche scheint perfekt zu werden, die Wettervorhersage sagt nur gutes voraus. Der nächste Morgen ging wie der Abend reibungslos von statten, Kaffee, Frühstück, Duschen, klar Schiff zum ablegen, wir wollen schließlich die Insel umrunden und spekulieren mit einem Abstecher nach Korsika...
Klar zum ablegen, Leinen los, eingekuppelt, plötzlich ein Ruck im Schiff, was war das? Im selben Moment war der Motor aus.... Na ja kann ja mal passieren, Motor wieder an, eingekuppelt, Ruck und aus.... Ich ahne es, und wir trieben auch nicht ab, nein, die Muring saß so fest im Propeller, daß das auch unmöglich gewesen wäre...

Und nun - wo ist die Taucherbrille?..... einer muss runter! So warm ist das Wasser im Mai auch noch nicht, also wird geknobelt... Anton, der „Schwimmer“ ging tapfer auf Tauchstation, fummelte und fummelte und bei jedem auftauchen die Frage: „hast sie los bekommen?“ Nee, nee und nee, plötzlich ein Knall am Rumpf, unser Taucher kommt hoch und hat Schmerzen am Finger.... Ablösung ist angesagt, nach zig Tauchgängen hat er es auch verdient, der arme Kerl.... also ging ich runter und nach etwa 20 weiteren Tauchgängen war‘s dann so weit: Propeller wieder frei.... Mit Verspätung haben wir abgelegt, die Laune stieg wieder, aber auch Anton‘s Schmerzen am Mittelfinger, er war an dem Leinenkneul abgerutscht und mit der Hand an die Kante vom Propeller geknallt.
Der restliche Törn verlief ohne Probleme, auch die fortan römisch katholischen Anlegemanöver funktionierten reibungslos, lediglich eine Bucht mit Quallen und Schwell in der Nacht hat uns den Schlaf geraubt. Den Abstecher nach Korsika haben wir gestrichen, wir wollten schließlich keine Hektik... Der Finger war, wie sich zuhause rausstellte angebrochen, hielt aber den Törn gut durch, auch die Schmerzen gingen weitgehend zurück, wir haben zusätzlich „von innen behandelt“, das hat selbstverständlich den Heilprozess gefördert....
Segeln ist toll- bleibende Erlebnisse garantiert.....!

12. Mai 2010

Charterleitfaden Teil 14: Mit Kindern auf Chartertörn

Willkommen zum Teil 14 des Nauticguide Charterratgebers. Heute beschäftigen wir uns mal mit den "kleinen" an Bord..... Für unsere „Nachwuchsskipper“ ist es ein großes Erlebnis mit den Eltern und vielleicht noch mit befreundeter Crew und Kumpels auf Törn zu gehen. Natürlich obliegt es der Entscheidung der Eltern, dennoch gilt es zu bedenken bei der Wahl des Revieres je nach Alter der Kinder eher auf ein gemäßigtes Revier zurückzugreifen. Die Kykladen und eine gehörige Portion Meltemi ist sicher nicht das Mittel der Wahl für den ersten Törn mit Kindern. Aus Erfahrung wäre hier beispielsweise das Ionische Meer, oder aber die Adria, wie etwa Mittel- und Süddalmatien zu empfehlen. Hier lassen sich kurze Distanzen realisieren, so dass der Landgang nicht zu kurz kommt, denn die Bewegungsfreiheit auf einer Yacht, selbst wenn diese 50 Fuß hat, ist eingeschränkt und das kann der gesamten Crew am „Nervenkostüm“ zehren..... Nachfolgend ein paar Tipps, die zum einen der Sicherheit, der Gesundheit und vor allem gegen die Langeweile der „Co-Skipper“ beitragen sollen.
Rettungswesten für Kinder: Die Anschaffung einer Rettungsweste (und ggf. eines Lifebelt für ruppigere Passagen) ist dringend zu empfehlen, gerade für kleine „Skipper“, die noch deutlich unter 10 Jahren sind. Die meisten Charteryachten sind mit Rettungswesten für Erwachsene ausgestattet, die für Kinder gänzlich ungeeignet sind. Einige Charterbasen halten Rettungswesten für Kinder vor (Nachfrage vor Törnbeginn empfehlenswert) in den allermeisten Fällen sind dies jedoch Feststoffwesten unbestimmten Alters und Güte. Gerade im Mittelmeerraum herrschen im Sommer oftmals hohe Temperaturen, die das Tragen von solchen Westen unzumutbar machen. Die bessere, wenn auch teurere Alternative sind Automatikwestenfür Kinder, diese bedecken einen weitaus kleineren Teil des Körpers, so dass es nicht ganz so unangenehm ist, diese „ohne murren“ auch auf längeren Passagen zu tragen. Nicht nur an Bord, sondern auch in der Marina auf den Stegen leisten diese Westen wertvolle Dienste.
Die Tagesstrecke sollte nicht mehr als 5-6 Stunden betragen, Mittags ein Badestopp bringt Abwechslung und Abkühlung in das Tagesgeschehen. Keine Luftmatratzen ausbringen, diese können unheimlich schnell abdriften, besser das Dingy mit langer Leine als „Badeplattform“ verwenden, gut für schwindende Kräfte und als Markierung „des maximalen Aktionsradius“. Achtung: In Kroatien wird auch für den Motor am Dingy mittlerweile ein Führerschein verlangt. Kinder nicht alleine in der Ankerbucht mit dem Dingy „cruisen“ lassen, es droht Busgeld.
Landfortbewegungsmittel: Ein klappbarer „Scooter“ (Tretroller) leistet unschätzbare Dienste beim Landgang und der Erkundung von Städten. Dieser passt zusammengeklappt in jede Backskiste und ist mit wenigen Handgriffen sofort „einsatzklar“. Ganz nebenbei bemerkt wird dieser auch gern von den Vätern zum Brötchen besorgen, oder aber als „Beschleuniger“ zur Marinakneipe verwendet...
Taucherbrille, Schnorchel und Flossen, Fuß- oder Volleyball nicht vergessen. Auch ein Tennisball und das gute alte Badmintonset leisten gute Dienste.
Eine Schatzkiste ist hervorragend zur Aufbewahrung diverser gesammelter „Mitbringsel“ wie etwa Muscheln, Seesterne, Steine usw. geeignet, ausserdem hat sie Potential für eine Schatzsuche an Land. Dazu gehört selbstverständlich eine Schatzkarte, die mit etwas „ankokeln“ der Ränder auch „original“ aussieht.... Genügend Papier und Zeichenstifte (Wachsmalstifte sind perfekt) nicht vergessen, ausserdem ist etwas Klebstoff hervorragend geeignet um schöne „Muschelbilder“ aus Karton zu basteln. Als Ergänzung, die gute alte
Flaschenpost: Eine Flasche mit Korken ist sicher an Bord vorhanden.... ob diese nun „zufällig“ angespült wird, oder auf eine weite Reise geschickt wird, bleibt der Phantasie der Crew überlassen.
Logbuch: Zuhause gebastelt, mit genügend Raum für Eindrücke, Zeichnungen und (nautischen) Vermerken ist für Kinder die schon schreiben können, eine bleibende Reiseerinnerung.
Junior-Skipper Patent: Hier ist ein wenig Kreativität der Eltern gefragt im Vorfeld des Törn ein Büchlein zu basteln, mit nautischen Begriffen, Knoten und Spalten für Arbeitseinsätze an Bord. (z.B. regelmäßige Kontrolle der Bilge, Trinkwasserfüllstand checken, Ruder gehen, Leinen aufschießen, Schnecken nach dem Anlegen bilden, Wetterbericht in der Marina holen, Logbuch für den Tag vorbereiten usw.) Die Idee dahinter ist, je nach Alter und Fähigkeiten des Kindes während des Törns das Büchlein und die darin befindlichen Aufgaben abzuarbeiten und am Ende das „Patent“ zusammen mit einem Geschenk, beispielsweise ein tolles Kindertaschenmesser, kleiner Kompass etc. zu verleihen. Die kleinen finden das riesig!
Weiterhin wichtig für das „Kinderreisegepack“: Wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, After-Sun-Lotion, Sonnenbrille, Baseballcaps mit Nackenschutz- gerne auch mehrere, geht schon mal eins über Bord, Bändsel zum sichern, Spielkarten, Lieblingsspiel, i-Pod + Ladegerät, (Mal)bücher, Badehosen / Bikini in ausreichender Anzahl zum wechseln. Für sehr kleine Kinder empfehlen sich zudem Badeanzüge, die gleichzeitig Schutz gegen Sonne bieten. Diese sind aus speziellem Gewebe gefertigt und angenehm zu tragen.
Medikamente: wasserfestes Pflaster, Salbe gegen Mückenstiche, fiebersenkende Mittel, z.B. Paracetamol, Durchfalltabletten, Tabletten gegen die Seekrankheit, Salbe für Prellungen, Desinfektionsmittel.

....und am Freitag, sozusagen zum Finale unseres Ratgebers für Charterer gibt's dann einen kleinen "Erfahrungsbericht" von einem "Erstlingstörn"- denn jeder fängt mal an und darf sich keinesfalls entmutigen lassen... auch wenn befreundetet Skipper vielleicht sagen, alles ist toll und perfekt gelaufen.... Hand auf's Herz, da gäbe es bestimmt was "peinliches" zu berichten... Bis dahin schöne Tage- Euer Nauticguide-Team.

P.S. schon den ersten Törn gemacht dieses Jahr? Schnell eine Bewertung in's Portal geschrieben, andere Skipper werden's Euch danken!

7. Mai 2010

Charterleitfaden Teil 13: Die Seekrankheit

Vorsorge und Medikamente gegen die gefürchtete Seekrankheit

Histamin - der Übeltäter, ist „Schuld“ an der gefürchteten Seekrankheit, so die Forschungsergebnisse und jeden kann es erwischen. Frauen öfter als Männer, ältere Menschen und Kleinkinder dafür um so seltener, so die Statistik.
Wie entsteht die Seekrankheit? Für die Seekrankheit ist unter anderem der Bewegungsapparat, das Gehirn, sowie die Augen verantwortlich. Interessant dabei ist, dass Menschen mit defektem Innenohr die Seekrankheit nicht bekommen können, somit ist die Bedeutung des Gleichgewichtsapparates noch höher, als das visuelle System. Sturm und Welle erzeugen neben vom Alltag abweichenden Bewegungsmustern, verbunden mit der nicht einschätzbaren Situation unter Deck (fehlender Blickkontakt, unser visuelles System kann nicht einschätzen was als nächstes auf uns zu kommt), Stress beim Menschen. Stress fördert wiederum die Histamin-Ausschüttung im Körper, welche die Seekrankheit begünstigt. Wer beim Segeln eine stehende Position in Fahrtrichtung mittschiffs einnimmt, kann mit den Beinen das Schwanken der Yacht ausgleichen und das Aufkommen der Seekrankheit vermeiden.
Hat sich die Seekrankheit eingestellt, so können Vitamin C-Kautabletten (500mg), welche schnell über die Mundschleimhaut aufgenommen werden, rasch einen positiven Effekt erzielen, da der Körper durch die Zufuhr von Vitamin C den „Übeltäter Histamin“ abbauen kann. Schlafen tut zudem sein übriges, denn im Schlaf sinkt der Histamin-Spiegel gegen null.
Vorbeugen ist besser als Heilen, das bedeutet vor und während des Törns auf histaminreiche Nahrung verzichten, sondern frische Lebensmittel mit Ausnahme von Spinat und Tomaten zu sich nehmen. Leider heißt das auch den Verzicht auf Rot- und Weißwein, Bier und sonstigem Alkohol, denn in diesen Getränken ist überdurchschnittlich viel Histamin enthalten.
Die wichtigsten Tipps auf einen Blick: Vor und während des Törns auf histaminreiche Nahrung verzichten! Die optimale Position an Bord ist mittschiffs; nicht den Kopf alleine drehen, sondern den ganzen Körper, das vermeidet die Histaminproduktion. Eine Woche vor dem Törn mit der Einnahme von 75mg-Cinnarizin Kapseln (ein- bis zweimal täglich) beginnen und mindestens zwei Gramm Vitamin C täglich zu sich nehmen. Bei Ausbruch der Krankheit zusätzlich 500mg Vitamin C Kautabletten zuführen und möglichst viel schlafen.
Achtung: Alle Empfehlungen sind ohne Gewähr und bedürfen selbstverständlich der ärztlichen Rücksprache und individuellen Verordnung, insbesondere bei Überempfindlichkeiten.
Literatur zum Thema: Reinhart Jarisch hat im Thieme Verlag das Buch „Histamin-Intoleranz-Histamin und Seekrankheit“ herausgegeben. In diesem Buch wird die Seekrankheit in 12 Kapiteln behandelt, o.g. Empfehlungen können dort in aller Ausführlichkeit nachgelesen werden. ISBN 3 13 105 382-8 / Preis: 24,95 €

Nächsten Mittwoch in Teil 14 des Nauticguide - Charterratgebers lest Ihr Tipps und Anregungen zum Thema "Kinder an Bord". Eine schönes Wochenende wünscht Euch das Nauticguide-Team.


Foto: Jerzy Sawluk / pixelio.de

Karibik: Sunsail eröffnet neue Charter-Basis in Placencia, Belize

Sunsail eröffnet im Herbst 2010 eine neue Basis in Placencia, Belize. Standort ist die Laru Beya Resort Marina mit 44 Liegeplätzen und Landstromanschluss. Sunsail-Gäste können die Einrichtungen wie Duschen, Restaurant, Bar, Swimmingpool oder Strand der Ferienanlage nutzen. Ein Hotel befindet sich fünf Minuten zu Fuß, der Flughafen Placencia Regional Airport zehn Minuten von der Marina entfernt.

Belize liegt zwischen Mexiko und Guatemala an der Karibikküste und bietet Seglern einen perfekten Ausgangspunkt für eine abwechslungsreiche Segelcharter im Karibischen Meer. Die Küste von Belize erstreckt sich über 300 Kilometer und ist nicht nur zum Segeln sondern auch Schnorcheln, Kayak fahren, Angeln oder Tauchen ideal. Auch das Land bietet mit seinem tropischen Regenwald, vielfältigen Landschaften und kulturellen Sehenswürdigkeiten interessante Möglichkeiten zur Urlaubsgestaltung.

Hunderte von Inseln vor der Küste bilden ein 480 Quadratkilometer großes Segelrevier. Das Gewässer ist geschützt durch das der Küste vorgelagerte Riff, das zweitgrößte Korallenriff der Welt und das längste in der westlichen Hemisphäre. Das Revier bietet optimale, konstante Bedingungen zum Segeln mit kurzen Entfernungen und meistens Navigation nach Sicht. Wegen des Riffs ist etwas Erfahrung in der Küstennavigation erforderlich. Innerhalb des Riffs ist das Wasser ruhig mit wenigen Wellen. Die Temperatur liegt das gesamte Jahr konstant zwischen 24 und 29 Grad Celsius. Die östlichen Passatwinde wehen das ganze Jahr über mit 15 bis 22 Knoten. Die beste Reisezeit sind die Monate Januar bis April. Chartergäste dürfen innerhalb des Riffs segeln. Für Törns außerhalb des Riffs ist ein lokaler Skipper erforderlich.

Belize ist ideal zum Katamaransegeln. Sunsail bietet an der neuen Basis den neuen, mehrfach prämierten Sunsail 384 Katamaran ab November 2010 zum Chartern an. Die Anreise nach Belize erfolgt mit Zwischenstopps unter anderem über Belize City nach Placencia.

Mehr Informationen unter www.sunsail.de

5. Mai 2010

Charterleitfaden Teil 12: Chartergepäck und Proviant

Von Koffern, Seesäcken, Taschen und Klamotten an Bord.....

Selbstverständlich (liebe Damen...), hat auch ein Segel- oder Motorboot Stauraum. Allerdings ist der (arg) begrenzt. Eine sechsköpfige Crew auf einem 40 Fuß Schiff wird sich gut organisieren müssen. Moderne Charterschiffe sind „kojenoptimiert“, leider aber nicht „schappoptimiert“. Will heissen, Stauraum für Kleidung steht in den wenigsten Schiffen hinreichend zur Verfügung, zudem sollte der Salon nicht als Schlafstätte genutzt werden, das kann ganz schnell zu Spannungen innerhalb der Crew führen. Kein Grund zur Verzweiflung, lediglich zur Planung:

„Weniger ist mehr“, für jedes Crew-Mitglied eine Tasche und es wird funktionieren! Badesachen nehmen wenig Platz ein, Funktionskleidung für Regen- und etwas kühlere Tage macht sich bezahlt. Ein vernünftiges Ölzeug tut hier guten Dienst: Die Jacken sind meist modisch genug, um am Abend damit eine „gute Figur“ an Land zu machen. Fleecepulli auch im Hochsommer nicht vergessen, auf See kann es schnell frisch werden, wenn es aufbrist und zusätzlich ein paar Wolken den Himmel verdunkeln. Eine Fleecedecke leistet darüber hinaus gerade in der Vor- und Nachsaison gute Dienste und nimmt kaum Platz im Chartergepäck ein.

Generell gilt: Keine Koffer! Damit wäre eine Charteryacht komplett überfordert, diese auch nur annähernd aufzunehmen. Ideal sind Reisetaschen, oder noch besser die „guten alten Seesäcke“, diese können im leeren Zustand perfekt (zur Not auch in den Backskisten) gestaut werden. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie auf den Stegen die ein oder andere Crew mit großen blauen Taschen mit IKEA - Aufschrift antreffen. Nein, diese leiden nicht an Armut, es gibt keine günstigere Alternative, viel Gepäck in wenig stabiler Hülle zu transportieren. Diese Taschen sind auch auf dem Törn noch ungemein praktisch, nämlich dann, wenn die Vorräte zur Neige gehen und beim nächsten Landgang Proviant eingekauft werden muss. Für Charterer, die via Flugzeug anreisen, sicher nicht das Mittel der Wahl, dennoch ein zwei Stück im „Handgepäck“ liefern treue Dienste während des Törn.

In der Marina sind meist immer Handwägen zur Verfügung, um das Gepäck vom Shuttleservice, oder dem eigenem Auto zum Charterschiff zu transportieren. Reger „Verkehr“ ist an den Wochenenden auf den Stegen garantiert. Sofern möglich, sollte man sich vorab erkundigen, ob das Auto auf dem (gesicherten) Marinagelände zurückgelassen werden kann, bzw. ob in der Nähe entsprechende Parkmöglichkeiten bestehen. Meist sind diese deutlich günstiger, oder kostenlos, im Gegensatz zu den mitunter üppigen Parkgebühren in den Häfen.

...und am Freitag "behandeln" wir das Thema Seekrankheit in Teil 13 unserer Serie für Charter - Skipper. Bis dahin schöne Tage. Euer Nauticguide-Team.

30. April 2010

Charterleitfaden Teil 11: Das Logbuch

Meilennachweis und Törnerinnerung zugleich, das Log- und Meilenbuch

Abgesehen davon, dass private Yachten nicht aufzeichnungspflichtig sind, gehört ein Logbuch getreu der „guten Seemannschaft“ auch an Bord einer Charteryacht. In erster Linie wird das Logboch neben den Aufzeichnungen auf See der späteren Erinnerung an den Törn dienen, ausserdem kann es im Schadens- oder Havariefall eine wertvolle Hilfe vor Gericht sein.

Nebenbei bemerkt dient es dem Skipper auch als Meilennachweis, beispielsweise um ein weiteres Patent zu erwerben. Alternativ zum Logbuch kommt für den „nautischen Werdegang“ eines Skippers, oder Co-Skippers das „Meilenbuch“ in Betracht, auch dieses weist Seemeilen für den evtl. Erwerb weiterer Scheine nach. Weiterhin kann auf Verlangen mit einem Log- oder Meilenbuch bei der Anmietung einer Yacht entsprechende (Charter) Erfahrung nachgewiesen werden, was mitunter von Vorteil sein kann.

Abbildungen:
Logbuch von Joachim Schult, ISBN 978-3-922117-60-5,
Meilenbuch von Rolf Dreyer, ISBN 978-3-89225-312-9

Literaturtips für Charterskipper, Einsteiger und für die Crew:

Skippertraining von Rolf Dreyer,
ISBN 978-3-7688-1388-4 ist ein praxisorientiertes Buch, für den Yachteigner als auch für den Charterskipper. Zudem liefert es wertvolle Hinweise und Tipps für die Crew einer Charteryacht. Anschaulich beschrieben und bebildert, kann auch gut zum „Selbststudium“ einem Crewmitglied übergeben werden. Behandelt werden u.a. Hafenmannöver, Mann über Bord, Wind und Sturm, Nebel gefährlicher Seegang und weitere. Ausserdem werden zahlreiche Skippertipps aufgeführt, die für die Praxis wertvolle Dienste leisten können.

Der erfolgreiche Chartertörn von Ludwig Brackmann,
Ein „Wegweiser“ in drei Kapiteln, bebildert mit Checklisten:
Planung: Die Vorbereitung des Segeltörns zu Hause
Praxis: Das Einchecken, Segeln und Auschecken an Bord
Reviere: Die bekannteren, weltweiten Seegebiete und deren Besonderheiten.

Das Charter-Logbuch von Ludwig Brackmann,
Kombination aus Logbuch für vier Chartertörns und umfangreichen Checklisten zur Yachtübernahme, zur Bootseinweisung und für die Sicherheitsunterweisung der Crew.

Nächsten Mittwoch geht's dann um das Thema Chartergepäck... worauf solltet Ihr beim packen achten und was sind die absoluten "no go's"... Bis dahin einen schönen ersten Mai, mit welchem "Brauchtum" Ihr ihn auch immer feiern werdet...

Euer Nauticguide-Team

28. April 2010

Charterleitfaden Teil 10: Bezugsquellen für den Seewetterbericht

Heute widmen wir uns einem der elementarsten Punkte auf einem Chartertörn- dem Wetter; mit ihm steht und fällt der Törn. Noch spannender ist meist aber die Frage: Wie bekomme ich den Seewetterbericht? Mittlerweile bestehen zahlreiche Möglichkeiten den Seewetterbericht für das Mittelmeer schnell, bequem und sehr ausführlich zu bekommen. Wir haben die wichtigsten Quellen recherchiert (ohne Gewähr):

Seewetter via UKW-Funk

Küstenfunkstationen strahlen i.d.R. den Seewetterbericht mit Wetterinformationen, Vorhersage und Sturmwarnungen in der jeweiligen Landessprache- und englischer Sprache mehrmals täglich aus. Einzelheiten zu den Kanälen und Uhrzeiten sind in unserer länderspezifischen Rubrik „Revierinfos / Seewetter“ zu entnehmen.

Seewetterbericht per Radioempfang /

Kurz- Mittel- und Langwelle


Radio Deutschlandfunk: Der gesprochene Seewetterbericht (auf MW 1269 kHz und KW 6190 kHz) wird täglich um 01:05 Uhr - 06:40 Uhr - 11:05 Uhr - 21:05 Uhr MESZ (nur während der Sommerzeit) ausgestrahlt und ist mit einem normalen, kurzwellentauglichen Radio zu empfangen. Alternativ steht die Möglichkeit zur Verfügung auf Deutschlandradio Kultur den Seewetterbericht (auf LW 177 kHz) täglich um 01:05 Uhr - 06:40 Uhr - 11:05 Uhr - 21:05 Uhr MESZ (ebenfalls nur während der Sommerzeit) zu empfangen.


Seewetterbericht im Internet / Mobilfunk


Der Mobilfunkempfang in den Mittelmeerländern ist entlang der Küste und auf den Inseln meist gut, um mit webfähigen Handy, bzw. Laptop und UMTS-Karte Wetterberichte aus dem Internet empfangen zu können. Zu beachten sind allerdings die entstehenden Roamingkosten, die je nach Mobilfunkanbieter nicht unerheblich sein können, evtl. lohnt die Anschaffung einer lokalen Prepaid-Mobilfunkkarte.


Der Deutsche Wetterdienst stellt mehrmals täglich Seewettervorhersagen für das Mittelmeer zur Verfügung. Die Vorhersagen sind in einen West- und einen Ostteil gegliedert. Das Informationsangebot ist gut strukturiert und übersichtlich. Die Auswahlseite und weitere Informationen, wie z.B. Empfang von RTTY - Meldungen finden Sie hier.


Deutsche Welle / DW-World.de Seit 2006 wird der Seewetterbericht auf der Deutschen Welle nicht mehr ausgestrahlt. Gleiches gilt für Radio Österreich international. Der Seewetterbericht wird auf der Homepage der Deutschen Welle unter dem Link: http://www.dw-world.de/dw/0,,4216,00.html veröffentlicht.


Wetter Online bietet auf seiner Homepage ausführliche Wind- und Wetterprognosen für das Mittelmeer, inklusive Dreitagesvorhersage.


Ein weiteres Seewetterportal ist Euro Weather. Diese Seite ist auch für webfähige Mobiltelefone unter

Als Ergänzung zum Seewetterbericht ist der Windfinder ein geniales Tool, um Windkarten, Werte und Windprognosen zu erhalten. Auch mit Mobiltelefon unter http://www.windfinder.mobi/erreichbar


Für „Fortgeschrittene und Freaks“: www.westwind.ch - Wettersuchmaschine, die nach Eingabe von Land und gewünschten Daten sämtliche verfügbaren Links liefert. (Überwiegend Wetterkarten, Klimamodelle, Satellitenbilder und Isobarenkarten) Die Seite ist sehr umfassend, aber etwas mühsam in der Bedienung.



Länderspezifische, bzw. regionale Wetterdienste für das Mittelmeer:



Kroatien: Der Wetterdienst meteo.hr ist im Internet auch in englischer Sprache verfügbar und bietet neben den terrestrischen Wetterinformationen den aktuellen Seewetterbericht für die kroatische Adriaküste unter dem Link http://prognoza.hr/jadran_n.html in deutscher Sprache an.



Griechenland: Poseidon, bietet alle Informationen und Seewettervorhersagen inklusive 72 Stunden Forecast für Skipper in griechischen und benachbarten Gewässern. Sehr gute Informationsquelle!


Der griechische Wetterdienst HNMS veröffentlicht in der Rubrik „Marine“ Wettermeldungen für griechische Gewässer, somit auch für TR interessant.


Die griechischen Wettermeldungen von gmdss.org für die METAREA 3 sind unter folgendem Link zu finden:
http://weather.gmdss.org/navimail/GMDSS_METAREA3-E_INMARSAT Allerdings gilt es zu beachten, dass von der OMM im WEB keine Garantie für Aktualität übernommen wird.



Italien: Der Wetterdienst ist unter www.meteoam.it zu erreichen. Nautische Vorhersagen sind in der Navigation unter Previsioni -> Nautica ersichtlich


Ein umfangreiches Portal mit Häfen, Seekarten und Wettermeldungen ist Pagineazzurre.com. Für webfähige Mobiltelefone erreichbar unter http://pagineazzurre.mobi



Türkei: Das staatliche, meteorologische Amt der Republik Türkei www.dmi.gov.tr veröffentlicht im Web aktuelle Seewettervorhersagen und Wetterkarten. Der Service ist in englischer und deutscher Sprache verfügbar.




SMS - Wetterdienste


Die „knappe“ Alternative: Die Wetterinformationen sind meist gut, geben allerdings keinen Ausblick auf die Großwetterlage und enthalten keine echten Warnmeldungen, die wichtig sein könnten. SMS-Dienste sind z.B. bei folgenden Anbietern erhältlich:


www.yacht-pool.de, www.dp07.de, www.windfinder.de, www.wetterwelt.de, www.wetteronline.de, www.seewetterbericht.de, www.weather365.net


Die Gebühren für SMS-Wetterdienste reichen von 0,49 Euro je SMS, bis hin zu 72,00 Euro pauschal (zzgl. Registrierung) für ein ganzes Jahr, beispielsweise bei DP07.


Mittelmeerwetterbericht per MMS von DP07 Der Wetterbericht wird direkt auf das Mobiltelefon gesendet, Quelle DWD - Mittelmeerwetterbericht für die Sportschiffahrt



NAVTEX Wettermeldungen


sowie nautische Warnungen werden regelmäßig auf der Frequenz 518 kHz ausgestrahlt. Einzelne Charterschiffe sind mit NAVTEX-Empfängern ausgestattet, welche i.d.R. sehr zuverlässige Informationen liefern. Details zu den einzelnen Kennungen der Länder, bzw. Reviere sind in den länderspezifischen Revierinfos“ auf der Nauticguide.de - Homepage enthalten.


......und nächsten Freitag behandeln wir dann die Frage nach dem Logbuch für Charterer. Bis dahin schöne Tage, Euer Nauticguide-Team.