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20. Mai 2010

Chartertörn an Pfingsten?

Pfingsten, Urlaub und Ferien nahen in großen Schritten.... viele unserer Leser gehen auf den ersten Chartertörn in der Saison 2010. Uns interessieren Eure Erfahrungen, Berichte und Bilder!

Also nicht vergessen: "Nach dem Törn ist vor dem Törn" und das heißt Erfahrungen teilen, Yacht Charter Bewertung abgeben, Törnerlebnisse und Bilder bei Nauticguide.de einstellen.

Andere Segler und Motorbootfahrer werden's Euch danken!

Euer Nauticguide Team.

15. Mai 2010

Weltumsegelung: 16-jährige Jessica Watson hat's geschafft!

Die 16-jährige Solo-Weltumseglerin Jessica Watson ist nach 210 Tagen auf See wohlbehalten wieder in Sydney gelandet. Als jüngste Weltumseglerin der Geschichte ist Jessica Watson am Samstagmorgen nach über 23.000 Seemeilen (rund 38.000 Kilometer), drei Tage vor ihrem 17. Geburtstag, in den Hafen ihrer Heimatstadt Sydney eingelaufen. Auf den letzten Meilen vor Zielhafen Sydney hatte Jessica noch mit frostigem Südwind aus der Antarktis und schweren Gewittern zu tun. Ihr Mentor Bruce Arms war zu ihr entgegen gesegelt und hatte sie auf der letzten Wegstrecke vor dem Ziel begleitet. Zur Ankunft in Sydney klarte das Wetter auf und um 14 Uhr Ortszeit (4 Uhr MESZ) passierte die zehn Meter lange pinkfabige Ellas Pink Lady unter dem Jubel von Hunderten Schaulustigen die Hafeneinfahrt. Pinkfarben war auch der Teppich, der für den Teenager vor dem Opernhaus entrollt wurde. Der erste Gratulant an Land war Australiens Premierminister Kevin Rudd. Dann stürmten Mutter Julie, Vater Roger und Bruder Tom auf sie zu. Sie ist wieder zu Hause, schluchzte die Mutter überglücklich und auch Jessica liefen Tränen der Erleichterung über die Wangen. Die Leute wissen nicht, wozu 16-Jährige und Mädchen fähig sind, sagte Watson stolz. Es ist toll, die Erwartungen zu übertreffen. Der australische Ministerpräsident Kevin Rudd begrüßte das Mädchen als Australiens neueste Heldin. Davon wollte Watson allerdings nichts wissen. Sie fühle sich nicht als Heldin, sagte sie. Ich bin ein gewöhnliches Mädchen, das an seinen Traum geglaubt hat.
Das Abenteuer des jungen Mädchens war von Anfang an umstritten. Vor allem nachdem sie bei einer Vorbereitungsfahrt im September mit einem tonnenschweren Frachtschiff zusammenstieß. Die australischen Behörden hatten jedoch vergeblich versucht, die Schülerin von der geplanten Reise abzubringen. Von Sydney aus war Jessica dann am 18. Oktober 2009 noch einmal in See gestartet, zunächst an der Westküste Neuseelands entlang Richtung Norden. Von dort ging es an den Fidschi-Inseln und Samoa vorbei über den Pazifik. Umrundet werden mussten laut Reglement die Südspitze Südamerikas und das südafrikanische Kap Horn, das Jessica Watson den Mount Everest des Hochseesegelns nennt. Das Mädchen musste auf seiner Reise an Bord seiner Zehn-Meter-Yacht alle Längengrade kreuzen und wenigstens einmal den Äquator überqueren. Bei ihrer Nonstop Weltumsegelung hatte Jessica keine Hilfe von außen und mußte in den vergangenen Monaten auch gefährliche Situationen allein meistern. Die meisten passierten ausgerechnet, als sie schon fast zu Hause war. An der Südküste Australiens geriet sie in schwere Gewitterstürme, vor Tasmanien warfen zehn Meter hohe Wellen die Jacht fast um. Mit ihrem sonnigen Gemüt und nach dem Motto Was mich nicht umbringt, macht mich stark sah Watson darin wertvolle Erfahrungen: Wenn ich selbst zwischen den größten Wellen immer einen Grund zum Lachen finden konnte, in der Dunkelheit und selbst, nachdem ich fast umgekippt war, dann kann ich auch alles, was auf mich zukommt, mit einem Lächeln schaffen, schrieb sie in ihrem Reiseblog.
Jessica Watson kann nach ihrer Rückkehr allerdings keinen offiziellen Weltrekord feiern: Der World Speed Sailing Record Council hat die Kategorie jüngster Segler eingestellt. Außerdem machen Kritiker geltend, Watsons Kurs hätte weiter nördlich des Äquators verlaufen müssen. Das Mädchen lässt solche Vorwürfe nicht an sich heran: Wenn ich nicht um die Welt gesegelt bin, dann möchte ich mal wissen, was ich die ganze Zeit hier draußen gemacht habe, schrieb Watson vergangene Woche in ihrem Blog.
Den Rekord als jüngster Solo-Weltumsegler hielt bislang der Brite Michael Perham, der am 27. August 2009 im Alter von 17 Jahren und 164 Tagen nach einer neunmonatigen Reise wieder in seinem Heimathafen Portsmouth angekommen war und als nächstes Ziel die Olympia-Teilnahme 2012 in London anpeilt. Zuvor hatte sich der Amerikaner Zac Sunderland nur knapp sechs Wochen über den Rekord freuen dürfen. Er war am 16. Juli 2009 nach immerhin 13 Monaten auf See wieder im kalifornischen Marina del Rey eingelaufen im Alter von 17 Jahren und 229 Tagen. Zum Angriff auf den Rekord von Jessica Wartson steht der 13-jährige niederländische Teenager Laura Dekker in den Starlöchern zum, die nur noch auf die behördliche Freigabe zum Start wartet.
Quelle: Premiumpresse.de / Autor: J. Duscha

14. Mai 2010

Charterleitfaden Teil 15: Der erste Chartertörn

Zum Abschluss unserer 15-teiligen Serie für Charterskipper wollen wir nach aller Theorie mal etwas aus der Praxis berichten. Hier ein kleiner Törnbericht "vom Dreamteam" erlebt bei einem Erstlingstörn rund um die Insel Elba...
Marina gefunden. Wie Reisen früher nur ohne Navigationssystem im Auto funktioniert hat, dabei hatten wir das Gefühl dass es auch Alternativrouten gegeben hätte, die Fahrt quer durch die Toskana wäre nicht unbedingt nötig gewesen.... Sei‘s drum, das Büro der Chartergesellschaft war dagegen einfach zu finden. Der nette, sportliche Mann, Antonio, nimmt uns in Empfang- alles tutto bene... Voucher übergeben, Papiere gecheckt, keine Zeit verlieren. Auf zum Steg und das Schiff in Empfang nehmen. Da war er, der nicht bedachte Moment: Ist das groß und die Box so klein - cool bleiben....dachte ich mir als Skipper, nur keine Verunsicherung bei der Crew erwecken, die war nämlich noch nie länger als ein paar Stunden auf einem Segelboot, die größte Sorge der beiden war die Seekrankheit... Für mich völlig bedeutungslos, meine Sorge war eine ganz andere: Ich habe nämlich so einen „großen Dampfer“ bis dato nur in der Theorie gesteuert, und der Wind machte so „komische“ Geräusche, als er durch die Wanten pfiff......

Dem Unbehagen in der Magengegend wirkte die ausführliche Schiffsübergabe- und Einweisung als „vertrauensbildende“ Maßnahme sehr entgegen, den Rest erledigte anschließend die Behandlung von „Dr. Ramazzotti“... Je länger wir an Bord waren, desto ruhiger wurde ich, das Ablegemannöver gänzlich verdrängt, denn das ist ja erst morgen früh. Nun galt es das Gepäck und den Proviant fachmännisch zu verstauen und alle Details des Schiffes in Ruhe nochmals zu checken. Wie war das gleich noch mal mit dem GPS?... Na egal, wir hatten unser eigenes Gerät zur Sicherheit dabei, damit war ich bestens vertraut.
Die Knotenkunde und Sicherheitsunterweisung meiner Crew hat hervorragend funktioniert, die Jungs erwiesen sich als echte Talente... Die Nacht verlief ruhig, der Wind flaute ab, welch ein Glück..., dann war er auch schon da, der nächste Morgen. Frühstück an Bord, Sonne, gute Stimmung, klar Schiff und dann:
Motor an, Leinen los, größte Anspannung jetzt das (verdammte) Ablegemannöver! (Eigentlich könnten wir doch auch eine Woche im Hafen bleiben, der ist echt schön...) Manch einer hat den sonst heiß ersehnten Wind schon verflucht, aber wir hatten nur eine leichte Brise, besser hätte es nicht sein können! Eingekuppelt und.... ach, die Bordstromversorgung hängt auch noch in der Landsteckdose, ausgekuppelt. So ein Kabel hält erstaunlich viel aus.... (das Szenario wollen wir jetzt nicht weiter ausführen). Kurzum auch das hat noch geklappt, Mannöver nochmals begonnen- Kurs Hafenausfahrt...
Keine Sorge liebe Skipper: Das Zittern in den Knien ist normal und keine frühzeitige Ausfallerscheinung, es vergeht wieder nach der Hafenausfahrt und die Hände werden auch wieder trocken....
Geschafft, auf See - der Urlaub geht tatsächlich los! Das Anlegen- vielleicht auch noch „römisch katholisch“ am Abend verdrängen wir, da ist noch viel Zeit hin! Vielleicht doch
besser Ankern? Wie wird nur das Wetter in der Nacht? Fragen über Fragen und Entscheidungen die ein Skipper treffen muss, eigentlich habe ich doch Urlaub? Die Jungs haben‘s sich bequem gemacht, Euch werde ich helfen:
Klar bei Segel! Auf offener See (sieht uns wenigstens keiner) schön den Bug in den Wind gestellt, Segel hoch, Motor aus , auf Kurs gehen... klappt ja wie am Schnürchen, das nötige Aufkreuzen ist Übung und keine Schikane Jungs! Herrlich die Stille, 5 Knoten fahrt, blauer Himmel, Sonne pur- was wollen wir mehr? Die Überfahrt zur Insel Elba nahm ihren Lauf. Ein paar mehrere Stunden später:
Land in Sicht, nun gilt‘s eine Bleibe, besser eine Marina für die Nacht anzulaufen. Gesagt, getan, die Marina kam immer näher, Fender raus, Leinen und Bootshaken klar, Liegeplatz ausgemacht: Wo ist eigentlich hier der Marinero, der die Muring zieht und beim Anlegen hilft? Na Bravo... Da vorne an Steuerbord ist am Ende des Steges ein freier Liegeplatz, offen zur Seite, perfekt für uns.
Na dann, wollen wir mal anlegen. Warum eigentlich mit dem Heck zum Steg, wenn kein Marinero da ist, werden wir das Manöver ganz nach unserem Geschmack vollbringen: Vorwärts an die Pier ist doch viel einfacher! „Peilung“, langsam Ruder legen, kein Wind- das ist perfekt, auskuppeln, aufstoppen, Dampfer steht. Yeah, ich bin der Größte! Jungs macht die Kiste noch ordentlich fest, ich hole derweil die Dosen aus dem Kühlschrank. Wir sind das „Dreamteam“! Die Pizza im Ort hat bravorös geschmeckt, der Schlummertrunk ebenfalls, keine Anzeichen von Seekrankheit, die Woche scheint perfekt zu werden, die Wettervorhersage sagt nur gutes voraus. Der nächste Morgen ging wie der Abend reibungslos von statten, Kaffee, Frühstück, Duschen, klar Schiff zum ablegen, wir wollen schließlich die Insel umrunden und spekulieren mit einem Abstecher nach Korsika...
Klar zum ablegen, Leinen los, eingekuppelt, plötzlich ein Ruck im Schiff, was war das? Im selben Moment war der Motor aus.... Na ja kann ja mal passieren, Motor wieder an, eingekuppelt, Ruck und aus.... Ich ahne es, und wir trieben auch nicht ab, nein, die Muring saß so fest im Propeller, daß das auch unmöglich gewesen wäre...

Und nun - wo ist die Taucherbrille?..... einer muss runter! So warm ist das Wasser im Mai auch noch nicht, also wird geknobelt... Anton, der „Schwimmer“ ging tapfer auf Tauchstation, fummelte und fummelte und bei jedem auftauchen die Frage: „hast sie los bekommen?“ Nee, nee und nee, plötzlich ein Knall am Rumpf, unser Taucher kommt hoch und hat Schmerzen am Finger.... Ablösung ist angesagt, nach zig Tauchgängen hat er es auch verdient, der arme Kerl.... also ging ich runter und nach etwa 20 weiteren Tauchgängen war‘s dann so weit: Propeller wieder frei.... Mit Verspätung haben wir abgelegt, die Laune stieg wieder, aber auch Anton‘s Schmerzen am Mittelfinger, er war an dem Leinenkneul abgerutscht und mit der Hand an die Kante vom Propeller geknallt.
Der restliche Törn verlief ohne Probleme, auch die fortan römisch katholischen Anlegemanöver funktionierten reibungslos, lediglich eine Bucht mit Quallen und Schwell in der Nacht hat uns den Schlaf geraubt. Den Abstecher nach Korsika haben wir gestrichen, wir wollten schließlich keine Hektik... Der Finger war, wie sich zuhause rausstellte angebrochen, hielt aber den Törn gut durch, auch die Schmerzen gingen weitgehend zurück, wir haben zusätzlich „von innen behandelt“, das hat selbstverständlich den Heilprozess gefördert....
Segeln ist toll- bleibende Erlebnisse garantiert.....!

21. Januar 2010

Kinder an Bord














Für unsere „Nachwuchsskipper“ ist es ein großes Erlebnis mit den Eltern und vielleicht noch mit befreundeter Crew und Kumpels auf Törn zu gehen. Natürlich obliegt es der Entscheidung der Eltern, dennoch gilt es zu bedenken bei der Wahl des Revieres je nach Alter der Kinder eher auf ein gemäßigtes Revier zurückzugreifen. Die Kykladen und eine gehörige Portion Meltemi ist sicher nicht das Mittel der Wahl für den ersten Törn mit Kindern. Aus Erfahrung wäre hier beispielsweise das Ionische Meer, oder aber die Adria, wie etwa Mittel- und Süddalmatien zu empfehlen. Hier lassen sich kurze Distanzen realisieren, so dass der Landgang nicht zu kurz kommt, denn die Bewegungsfreiheit auf einer Yacht, selbst wenn diese 50 Fuß hat, ist eingeschränkt und das kann der gesamten Crew am „Nervenkostüm“ zehren..... Nachfolgend ein paar Tipps, die zum einen der Sicherheit, der Gesundheit und vor allem gegen die Langeweile der „Co-Skipper“ beitragen sollen.


Rettungswesten für Kinder: Die Anschaffung einer Rettungsweste (und ggf. eines Lifebelt für ruppigere Passagen) ist dringend zu empfehlen, gerade für kleine „Skipper“, die noch deutlich unter 10 Jahren sind. Die meisten Charteryachten sind mit Rettungswesten für Erwachsene ausgestattet, die für Kinder gänzlich ungeeignet sind. Einige Charterbasen halten Rettungswesten für Kinder vor (Nachfrage vor Törnbeginn empfehlenswert) in den allermeisten Fällen sind dies jedoch Feststoffwesten unbestimmten Alters und Güte. Gerade im Mittelmeerraum herrschen im Sommer oftmals hohe Temperaturen, die das Tragen von solchen Westen unzumutbar machen. Die bessere, wenn auch teurere Alternative sind Automatikwesten für Kinder, diese bedecken einen weitaus kleineren Teil des Körpers, so dass es nicht ganz so unangenehm ist, diese „ohne murren“ auch auf längeren Passagen zu tragen. Nicht nur an Bord, sondern auch in der Marina auf den Stegen leisten diese Westen wertvolle Dienste.


Die Tagesstrecke sollte nicht mehr als 5-6 Stunden betragen, Mittags ein Badestopp bringt Abwechslung und Abkühlung in das Tagesgeschehen. Keine Luftmatratzen ausbringen, diese können unheimlich schnell abdriften, besser das Dingy mit langer Leine als „Badeplattform“ verwenden, gut für schwindende Kräfte und als Markierung „des maximalen Aktionsradius“. Achtung: In Kroatien wird auch für den Motor am Dingy mittlerweile ein Führerschein verlangt. Kinder nicht alleine in der Ankerbucht mit dem Dingy „cruisen“ lassen, es droht Busgeld.


Landfortbewegungsmittel: Ein klappbarer „Scooter“ (Tretroller) leistet unschätzbare Dienste beim Landgang und der Erkundung von Städten. Dieser passt zusammengeklappt in jede Backskiste und ist mit wenigen Handgriffen sofort „einsatzklar“. Ganz nebenbei bemerkt wird dieser auch gern von den Vätern zum Brötchen besorgen, oder aber als „Beschleuniger“ zur Marinakneipe verwendet...


Taucherbrille, Schnorchel und Flossen, Fuß- oder Volleyball nicht vergessen. Auch ein Tennisball und das gute alte Badmintonset leisten gute Dienste.


Eine Schatzkiste ist hervorragend zur Aufbewahrung diverser gesammelter „Mitbringsel“ wie etwa Muscheln, Seesterne, Steine usw. geeignet, ausserdem hat sie Potential für eine Schatzsuche an Land. Dazu gehört selbstverständlich eine Schatzkarte, die mit etwas „ankokeln“ der Ränder auch „original“ aussieht.... Genügend Papier und Zeichenstifte (Wachsmalstifte sind perfekt) nicht vergessen, ausserdem ist etwas Klebstoff hervorragend geeignet um schöne „Muschelbilder“ aus Karton zu basteln. Als Ergänzung, die gute alte Flaschenpost: Eine Flasche mit Korken ist sicher an Bord vorhanden.... ob diese nun „zufällig“ angespült wird, oder auf eine weite Reise geschickt wird, bleibt der Phantasie der Crew überlassen.


Logbuch: Zuhause gebastelt, mit genügend Raum für Eindrücke, Zeichnungen und (nautischen) Vermerken ist für Kinder die schon schreiben können, eine bleibende Reiseerinnerung.


Junior-Skipper Patent: Hier ist ein wenig Kreativität der Eltern gefragt im Vorfeld des Törn ein Büchlein zu basteln, mit nautischen Begriffen, Knoten und Spalten für Arbeitseinsätze an Bord. (z.B. regelmäßige Kontrolle der Bilge, Trinkwasserfüllstand checken, Ruder gehen, Leinen aufschießen, Schnecken nach dem Anlegen bilden, Wetterbericht in der Marina holen, Logbuch für den Tag vorbereiten usw.) Die Idee dahinter ist, je nach Alter und Fähigkeiten des Kindes während des Törns das Büchlein und die darin befindlichen Aufgaben abzuarbeiten und am Ende das „Patent“ zusammen mit einem Geschenk, beispielsweise ein tolles Kindertaschenmesser, kleiner Kompass etc. zu verleihen. Die kleinen finden das riesig!


Weiterhin wichtig für das „Kinderreisegepack“:


Wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, After-Sun-Lotion, Sonnenbrille, Baseballcaps mit Nackenschutz- gerne auch mehrere, geht schon mal eins über Bord, Bändsel zum sichern, Spielkarten, Lieblingsspiel, i-Pod + Ladegerät, (Mal)bücher, Badehosen / Bikini in ausreichender Anzahl zum wechseln. Für sehr kleine Kinder empfehlen sich zudem Badeanzüge, die gleichzeitig Schutz gegen Sonne bieten. Diese sind aus speziellem Gewebe gefertigt und angenehm zu tragen.


Medikamente: wasserfestes Pflaster, Salbe gegen Mückenstiche, fiebersenkende Mittel, z.B. Paracetamol, Durchfalltabletten, Tabletten gegen die Seekrankheit, Salbe für Prellungen, Desinfektionsmittel.


Für Anregungen und Erfahrungen einfach in der Kommentarfunktion posten - andere Skipper werden's danken!

9. November 2009

Deutschlands beste Chartercrew gesucht

Zusammen mit dem Kreuzer Yacht Club Deutschland e.V. hat die Zeitschrift segeln einen Preis speziell für Charterer ins Leben gerufen: den deutschen Charterpreis, der 2010 zum zweiten Mal vergeben wird. Es werden Törns prämiert, die sich beispielsweise durch ihre Vorbereitung, Durchführung, durch eine besonder Zusammensetzung der Crew oder besondere seemännische Leistungen auszeichnen. Teilnehmen kann jeder Charterer, egal ob als Einzelperson, innerhalb einer Gruppe oder Familie. Die Bewerbung kann in einer der drei Kategorien erfolgen: Mittelmeer, Fernreise und Ostsee/Nordsee/Binnen.
Wertung
Die Reisen werden von einer unabhängigen Jury bewertet. Kriterien sind unter anderem Törnvorbereitung, Schiffsgröße, Besatzungsstärke, Törndauer und besondere seemännische Leistungen. Die Jury-Mitglieder sind:
- Thorsten Höge, Chefredakteur Magazin segeln
- Carl Victor, segeln-Charterexperte
- Conny Rein, Moorings Deutschland
- Thorsten Guttzeit, Yachtcharter Logisch
- Christian Zaloudek, Sarres-Schockemöhle
- Werner Merten, bootswelt.de
- Hans-Peter Baum, Vorsitzender des Kreuzer Yacht Clubs Deutschland e.V.
In jeder Kategorie gibt es eine Reise und zwei Sachpreise zu gewinnen. Die Preisverleihung findet am 24. Januar 2010 auf der Messe boot in Düsseldorf statt. Alle nominierten Skipperinnen und Skipper erhalten für den Tag der Verleihung eine freie Eintrittskarte für die Messe. Bewerbungsschluss für die Nominierung ist am 31. Dezember 2009 mehr Infos unter:

5. November 2009

Erfahrungen der Chartersaison 2009

Nicht nur die Segelsaison, auch die Chartersaison 2009 im Mittelmeerraum neigt sich (mit einigen wenigen Ausnahmen, wie etwa im südöstlichen Mittelmeer), dem Ende zu. Zeit für Nachlese: Wie waren die Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse? Vor allem: Wie waren die Erfahrungen mit den Anbietern von Charteryachten, Erfahrungen mit Charteragenturen, die in der Regel hierzulande die Abwicklung und den Kundenservice sicher stellen?
Der Zeitpunkt ist günstig, die Erinnerungen noch vor Augen, gerade an trüben Herbsttagen, um eine Charterbewertung in das Portal von Nauticguide einzustellen.
Auch wir waren während der Saison nicht untätig: Wir haben unsere Datenbank kontinuierlich verbessert, um ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit zu erlangen. Nunmehr ist ein Stand erreicht, der es dem Charterer in wenigen Minuten, ohne langwierige Anmeldeprozeduren ermöglicht, kurz und knapp seine Erfahrungen mit Charteranbietern einzustellen und anderen Skippern zugänglich zu machen. Getreu dem Motto "von Skipper für Skipper". Der Erfolg unseres Projektes zeigt sich an dem Zuspruch unserer Leser und an den steigenden Besucherzahlen.
Nauticguide bietet Mehrwert: In Kürze wird auch die Rubrik "Revierinformationen" für die beliebtesten Charter - Mittelmeerreviere komplett fertig gestellt sein, so dass ein neutraler Informationspool für Segler und Motorbootfahrer mit den wichtigsten Länderinformationen, wie z.B. beliebte Törnziele, Seewetterberichte, Törnführer, usw. zur Verfügung steht. Wir freuen uns weiterhin über Anregungen und Ergänzungen aus der Praxis von unseren Lesern!


9. Oktober 2009

Willkommen im Blog von Nauticguide.de!

Hier gibt's alles rund um das Thema Yachtcharter, wie z.B. Neuigkeiten aus den schönsten Mittelmeerrevieren, Infos zu Charterunternehmen, Marinas, Tipps, Tricks- und Trends zu lesen. Getreu dem Motto "Von Skipper für Skipper" - wünschen wir Euch künftig viel Spaß beim lesen!
Das Team von Nauticguide
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