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4. Dezember 2009

ARC 2009: Volvo 60 Racer Big One als erster im Ziel

Nach 2.700 Seemeilen und fast 12 Tage auf See steht der diesjährige Gewinner der Atlantic Rally for Cruisers fest: Der Volvo 60 Racer „Big One“ mit dem Skipper Piotr Madej durchquerte die Ziellinie in der Rodney Bay auf St. Lucia mit einem Vorsprung von 16 Minuten und 5 Sekunden vor der Wally 80 „Bagheera“ heute morgen um 03:36:22 Uhr UTC. Der Volvo 60 Racer "Big One" benötigte für die Strecke von Gran Canaria nach St. Lucia insgesamt 11 Tage, 18 Stunden, 32 Minuten und konnte letztlich den ARC Rekord von Rinaldo Del Bono (11 Tage, 5 Stunden, 32 Minuten, 30 Sekunden) nicht toppen, wie in den letzten Tagen schon spekuliert wurde.Bemerkenswert ist allerdings der Vorsprung von gerade mal 16 Minuten auf die zweitplatzierte Yacht in Hinblick der gesamten Strecke von 2.700 Seemeilen quer über den Atlantik- eine herausragende Leistung. Die einige Zeit in Führung liegende Yacht „Stay Calm“ belegte den dritten Platz,nachdem sie in der Schlussetappe mit einem „Flautenloch“ zu kämpfen hatte, welches höchstwahrscheinlich den Sieg kostete.Trotz der frühen Morgenstunden war der Empfang durch lokale Presse und offiziellen Vertretern von St. Lucia groß, der Siegerdrink hat der Crew sichtlich geschmeckt...
Fotos: www.worldcruising.com


3. Dezember 2009

ARC 2009: kein neuer Rekord

Nach der letzten Meldung des Veranstalters der ARC 2009 ist es doch nicht gelungen, die Rekordmarke von Rinaldo Del Bono (11 Tage, 5 Stunden, 32 Minuten, 30 Sekunden) für die Atlantiküberquerung von Gran Canaria nach St. Lucia aus dem Jahre 2006 zu toppen. Derzeit liefern sich die Yachten "Bagheera" und "Volvo 60 Big One" ein Kopf an Kopf Rennen, die Distanz beträgt gerade mal 3 Seemeilen. Der bisherige Favorit, die Yacht "Stay Calm" fiel gestern aufgrund schwacher Winde auf der gewählten Route um 6 Stunden ab, die sie nun nicht mehr aufholen kann. Die errechnete Ankunft nach 2700 Seemeilen im Kielwasser der Yachten, liegt bei etwa 05.00 Uhr UTC am morgigen Freitag, den 04. Dezember 2009. In St. Lucia sind die Vorbereitungen für den Empfang der Schiffe bereits getroffen, die Ziellinie ist gelegt "and the rum punch is put on ice", so der Veranstalter. Nun gilt es abzuwarten, welches Schiff als erstes die Ziellinie durchquert. Wir berichten!.....

1. Dezember 2009

ARC 2009: Tim Hyder mit seiner "Stay Calm" weiter in Führung


Tim Hyder und seine Crew auf der Yacht „Stay Calm“, eine Swan 70, liegt weiter in Führung und hat gute Chancen den ARC Rekord von 11 Tagen, 5 Stunden, 32 Minuten und 30 Sekunden von Rinaldo Del Bono aus dem Jahre 2006 zu brechen. Dicht gefolgt wird Tim Hyder von der „Bagheera“, einer Wally 80 mit dem Skipper Kemal Cingilliogie aus der Türkei, sowie der derzeit drittplatzierten Yacht mit russischer Crew. Um den Rekord zu brechen, muss eine der Yachten am 03. Dezember 2009 vor 18:12:30 UTC durch die Ziellinie kommen- wir berichten....

Die havarierte, deutsche Yacht "Auliana II" wurde inzwischen von den Bergungskräften wieder nach Gran Canaria zurückgeschleppt.

24. November 2009

ARC 2009: Ruderverlust an deutscher Yacht "Auliana II"





Trauriges Ende der diesjährigen Atlantic Rally for Cruisers für die Crew von Skipper Christian Potthoff-Sewing aus Bielefeld: Die Crew war mit der Yacht "Auliana II" am Sonntag bei guten Bedingungen in Las Palmas gestartet und verlor nur 70 Meilen südwestlich von Gran Canaria am Montag gegen 04 Uhr ihr Ruder. Der Umstand des Ruderverlustes ist noch ungeklärt, die Crew schließt jedoch eine Kollison mit Treibgut aus. Gegen 6 Uhr verständigte der Skipper die Seenotrettungsleitstelle auf Gran Canaria und bat um Schlepphilfe, da aus Sicht der Crew keine Möglichkeit bestand, aus eigener Kraft die nächste Insel anzulaufen. Gegen Mittag traf dann ein Seenotkreuzer bei dem Havaristen ein und begann Schleppleinen an der Yacht zu befestigen. Allerdings brachen bedingt des zunehmenden Windes (5-6 BFT) und der Dünung die Klampen aus dem Deck der Rennyacht unter dem Zug der Leinen des Rettungskreuzers.

Mit Einbruch der Dämmerung wurde aus Sicherheitsgründen die Crew von der Yacht abgeborgen, während von der Besatzung des Rettungskreuzers weiterhin versucht wurde, eine Schleppverbindung herzustellen. Nach mehreren, gescheiterten Versuchen wurde die Yacht vorerst zurück gelassen und die Crew wohlbehalten nach Gran Canaria gebracht. Mittlerweile wurden die Bergungsarbeiten wieder aufgenommen, das Schiff vom Typ Knierim 53 ist mit einem Iridiumgestützen Satellitentracker ausgestattet, wodurch die Position fortlaufend von der Rettungsleitstelle überwacht werden kann und das Auffinden des Havaristen keine größere Problematik bereitet.

Derzeit in Führung (Stand 18:00 Uhr) ist die Yacht "Stay Calm", eine Swan 70 von Skipper Tim Hyder, mit einem Tagesetmal von 225 Seemeilen und einer noch zu bewältigenden Strecke von 2201 Seemeilen.
Fotos: www.worldcruising.com

21. November 2009

ARC 2009: Klar zum Auslaufen




Reger Andrang vor dem ARC Büro heute morgen: Alle Skipper mussten zur Erledigung der "check-out" Formalitäten "antreten". Jede Yacht muss nach dem Reglement bei dem letzten Briefing durch den Skipper vertreten sein, bei dem es neben dem formalen Teil noch umfassende Anweisungen zur Atlantiküberfahrt wie z.B. letztem Wetter- up date und Instruktionen zum Funk gibt.


Der ein oder andere Skipper hatte jedoch noch Mühe sich zu konzentrieren: Gestern wurden noch lokale Weinspezialitäten verköstigt, zudem gab es noch eine Cocktailparty zu meistern, bei der zum Abschied noch etwas gefeiert und getanzt wurde. Die kommenden Wochen wird es diesbezüglich erst einmal ruhiger werden, der Atlantik bietet zwar reichlich Platz, aber es fehlt an der entsprechenden Infrastruktur...

16. November 2009

ARC 2009: der Countdown läuft

Die ARC (Atlantic Rally for Cruisers) findet dieses Jahr zum 24. Mal statt. Der Wirtschaftskrise und düsteren Prognosen zum Trotz starten 218 Yachten am 22. November in Las Palmas de Gran Canaria zur Atlantiküberquerung nach Rodney Bay in Saint Lucia. Das ist nicht nur eine stattliche Anzahl von Startern, sondern auch ein neuer Rekord: Bei der diesjährigen Veranstaltung sind 32 Nationen vertreten. Dadurch wird die Bedeutung der ARC als internationaler Segelevent unterstrichen. Sie ist die beliebteste Art, in freundschaftlichem Wettstreit über den Atlantik zu segeln. Für die 2700 sm lange Passage auf der Nordostpassatroute benötigen die Boote im Durchschnitt 14 bis 21 Tage, bis sie im Zielhafen ankommen.
Fahrtensegeln oder Regatta, die ARC bietet für jeden etwas
Trotz des Konzepts einer freundschaftlichen Rallye für Fahrtensegler gibt es auch für anspruchsvollere Yachten eine Regattagruppe, die unter der Schirmherrschaft des Royal Ocean Racing Club (RORC) stattfindet. In der Regattagruppe dürfen die Yachten nicht den Motor zum Vorwärtskommen benutzen (wie es bei den Fahrtenseglern gestattet ist). Der Einsatz von Autopiloten ist jedoch erlaubt. Zum ersten Mal werden die Yachten in den ARC-Regattagruppen mit einem Satellitentracking-System von Yellowbrick ausgerüstet. Durch diese kompakte und leistungsfähige Technologie profitieren die Teilnehmer von automatischen Positionsberichten, die alle 6 Stunden über ein Iridium-Netzwerk auf die Webseite des Veranstalters gestellt werden. Die ARC zeichnet sich dadurch aus, dass bei dieser Veranstaltung erfolgreich Regatta- und Fahrtenyachten mit einer Mischung aus jungen und alten Teilehmern segeln, die alle das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm genießen, das auf beiden Seiten des Atlantiks geboten wird.
Gestern, am 15. November 2009, wurden rund um den Abfahrtshafen feierlich die Flaggen aller beteiligten Nationen gehisst, in einer Festansprache bedankte sich der Organisator der ARC, Andrew Bishop bei allen Beteiligten des Hafen, sowie der Stadt Las Palmas. Beendet wurde die Zeremonie mit dem "internationalen Dinghy-Race" durch den Hafen, sowie Sackhüpfen und Volleyball für Kinder.
Heute hat die finale Woche vor dem Start begonnen und es gilt für die Crews die letzten Vorbereitungen, Reparaturen und Ergänzung von Ausstattung und Verpflegung an den Yachten zu vollenden. Ab morgen starten die Seminarprogramme für die Skipper und deren Crews, welche im Zeichen der Seemannschaft und vor aller der Sicherheit der Crews dienen, dennoch kommen das Rahmenprogramm nicht zu kurz, sicherlich für alle Teilnehmer jetzt schon ein bleibendes Erlebnis.

14. November 2009

ARC 2009: Crew Check-in

Die Crews der 218 gemeldeten Yachten haben sich in Las Palmas bereits eingefunden um die letzten Vorbereitungen für die diesjährige, 24. Atlantic Rally for Cruisers zu treffen. Neben einem offiziellen Eröffnungsprogramm und begleitenden Feierlichkeiten gilt es jetzt die verbleibenden Tage bis zum Start am 22. November 2009 zu nutzen und "klar Schiff" zu machen. Aus Deutschland sind 34 Yachten am Start, wir belegen damit den 2. Platz nach England mit 73 gemeldeten Yachten.

Mehr News zur ARC 2009 asap hier im Blog!