16. November 2009

ARC 2009: der Countdown läuft

Die ARC (Atlantic Rally for Cruisers) findet dieses Jahr zum 24. Mal statt. Der Wirtschaftskrise und düsteren Prognosen zum Trotz starten 218 Yachten am 22. November in Las Palmas de Gran Canaria zur Atlantiküberquerung nach Rodney Bay in Saint Lucia. Das ist nicht nur eine stattliche Anzahl von Startern, sondern auch ein neuer Rekord: Bei der diesjährigen Veranstaltung sind 32 Nationen vertreten. Dadurch wird die Bedeutung der ARC als internationaler Segelevent unterstrichen. Sie ist die beliebteste Art, in freundschaftlichem Wettstreit über den Atlantik zu segeln. Für die 2700 sm lange Passage auf der Nordostpassatroute benötigen die Boote im Durchschnitt 14 bis 21 Tage, bis sie im Zielhafen ankommen.
Fahrtensegeln oder Regatta, die ARC bietet für jeden etwas
Trotz des Konzepts einer freundschaftlichen Rallye für Fahrtensegler gibt es auch für anspruchsvollere Yachten eine Regattagruppe, die unter der Schirmherrschaft des Royal Ocean Racing Club (RORC) stattfindet. In der Regattagruppe dürfen die Yachten nicht den Motor zum Vorwärtskommen benutzen (wie es bei den Fahrtenseglern gestattet ist). Der Einsatz von Autopiloten ist jedoch erlaubt. Zum ersten Mal werden die Yachten in den ARC-Regattagruppen mit einem Satellitentracking-System von Yellowbrick ausgerüstet. Durch diese kompakte und leistungsfähige Technologie profitieren die Teilnehmer von automatischen Positionsberichten, die alle 6 Stunden über ein Iridium-Netzwerk auf die Webseite des Veranstalters gestellt werden. Die ARC zeichnet sich dadurch aus, dass bei dieser Veranstaltung erfolgreich Regatta- und Fahrtenyachten mit einer Mischung aus jungen und alten Teilehmern segeln, die alle das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm genießen, das auf beiden Seiten des Atlantiks geboten wird.
Gestern, am 15. November 2009, wurden rund um den Abfahrtshafen feierlich die Flaggen aller beteiligten Nationen gehisst, in einer Festansprache bedankte sich der Organisator der ARC, Andrew Bishop bei allen Beteiligten des Hafen, sowie der Stadt Las Palmas. Beendet wurde die Zeremonie mit dem "internationalen Dinghy-Race" durch den Hafen, sowie Sackhüpfen und Volleyball für Kinder.
Heute hat die finale Woche vor dem Start begonnen und es gilt für die Crews die letzten Vorbereitungen, Reparaturen und Ergänzung von Ausstattung und Verpflegung an den Yachten zu vollenden. Ab morgen starten die Seminarprogramme für die Skipper und deren Crews, welche im Zeichen der Seemannschaft und vor aller der Sicherheit der Crews dienen, dennoch kommen das Rahmenprogramm nicht zu kurz, sicherlich für alle Teilnehmer jetzt schon ein bleibendes Erlebnis.

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