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14. Juni 2011

Türkei: Jeden Abend eine neue Ankerbucht

Mehr Buchten als eine Woche Nächte hat - und das in angenehmen Entfernungen: 
Der Hisarönü-Golf ist ein Golf an der Südwestküste der Türkei. Er liegt genau an der Südküste der langgezogenen Datca-Halbinsel. Er ist ungewöhnlich gegliedert: Viele große und kleine Buchten, Halbinseln, Gebirge und Ebenen. Das bedeutet, dass die Segler ungewöhnlich viele Ankerbuchten und Häfen die in angenehmen Entfernungen liegen, zur Verfügung stehen.
Wer nur eine Woche Zeit hat und keine großen Schläge machen will ist im Hisarönü-Golf genau richtig. Hier weht nahezu jeden Tag ab 11 Uhr eine angenehme Brise vom Meer in den Golf hinein, mit der sich prima segeln lässt. Mehr Buchten als eine Woche Nächte hat liegen in angenehmen Entfernungen nach einem schönen Segeltag kann man spontan entscheiden, in welche man einlaufen will.
Wir gehen davon aus, dass die Yacht in der Marti Marina liegt und wir von hier den Törn beginnen und auch wieder enden lassen.
Wir verlassen die Marina gegen Mittag und setzen vor der Einfahrt die Segel, um im offenen Golf Schlag für Schlag nach Westen zu kreuzen. Da es Sommer ist kommt der Wind meist aus westlicher Richtung von Data her und erreicht am Nachmittag vier, maximal fünf Windstärken. An manchen Hochsommertagen, wenn der Meltemi die türkische Küste erreicht und durch die Düse der Straße von Kos verstärkt über die flache Datahalbinsel in den Hisarönügolf hineinfegt, kann es am Nachmittag heftig werden. Dann sollten wir rechtzeitig reffen und eine schützende Bucht anlaufen, die möglichst an der Nordseite des Golfes liegt und nicht an der Südseite. Segeln wir früh im Frühjahr oder später im Herbst müssen wir mit dem letzten oder im Herbst mit dem ersten Südostwind, dem Lodos rechnen. Dann sind die Buchten der Südküste des Golfes die sichereren Plätze.
Mein Lieblingsankerplatz ist Bigfoot gleich schräg gegenüber der Marti Marina an der Nordküste. Die Bucht liegt nordöstlich von Tavsan Adasi hinter der Huk unter einer rostroten Tuffsteinwand mit einem Felsbrocken am Ufer, der aussieht wie ein großer Fuß. Die in der Seekarte Karasüleyman Bükü genannte Bucht (3646,2N 02803,8E) haben wir deshalb Bigfoot getauft. Man ankert auf 8 m und macht mit Leinen zu den Felsen im Westen der Bucht unterhalb der bizarren Tuffsteinwand fest und nicht an den Bäumen (siehe dazu Baumverbot). In der Dämmerung wechseln die auffälligen rot-braunen Gesteinsformationen ihre Gesichter. In der Nebenbucht kann man frei auf 67 m vor dem Strand vor Anker schwojen.
Als nächstes machen wir einen langen Schlag nach Westen, laufen aber nicht Data an, denn wir sind mit allem versorgt, was wir für eine Woche unbeschwerten Segelns brauchen. Wäre das nicht der Fall, wäre Data allerdings ein guter Hafen, um tagsüber anzulegen und einzukaufen. Nachts würde ich lieber in der Bucht Kargi Koyu (3642,2N 02741E), 1 1/2 sm südlich von Data ankern, weil es dort ruhig ist und man im herrlichen Wasser baden kann. Der Grund steigt aus großer Tiefe erst in unmittelbarer Nähe des Strandes an und besteht aus feinem Sand und Gras. Gut liegt man im Norden dieser schönen Bucht. Oder im Südteil vor dem Restaurant am Ufer, wo der Schwell am geringsten ist. Bei Lodos ist die Bucht gefährlich, genau so wie der Hafen von Data.
Von der Kargbucht südlich von Data können wir gemächlich mit dem regelmäßigen Sommerwind raumschots in den Golf zurück segeln und mal an der Nord- und beim nächsten Mal an der Südküste eine Ankerbucht auswählen.
Kuruca Bükü (3645,3N 02753,8E) etwa in der Mitte zwischen Data und dem Golfende an der Nordküste gelegen, ist durch eine Landenge von der westlich gelegenen Bucht iftlik Limani getrennt. Während iftlik Limani der Dünung ausgesetzt ist, liegt man in Kuruca Bükü bestens geschützt vor Anker. Bei der Ansteuerung sind die Klippen zu beachten. Über die hohe Halbinsel und die flache Landenge können heftige Böen fegen. Der Grund steigt aus großer Tiefe steil an und ist dicht mit Seegras bewachsen. Erst etwa 50100 m vor dem Strand geht der Bewuchs in Sand und Mud über. Auf 46 m Wassertiefe hält der Anker gut. Es gibt genügend Raum für ein Dutzend Yachten. Ein Steg wird tagsüber von Ausflugsbooten genutzt, abends kann man dort mit dem Dingi anlegen. Lebensmittel, Metzger, Obst- und Gemüsestände; Briefkasten, eine Disco. Busse nach Data und Marmaris. Häuser und Restaurants der Feriensiedlungen bringen Leben an die Sand-Kies-Strände. Manchmal dröhnt laute Kakophonie aus der Uferdisco übers Wasser bis zum Liegeplatz, das sollte man wissen, bevor man dort vor Anker geht.
Südöstlich schräg gegenüber liegt Dirsek (3641,3N 02759E), eine Bucht, die auch bei starkem Nordwest (Meltemi) guten Schutz bietet, obwohl an der Südseite des Golfes gelegen. Mit Ausnahme einer Felsbarre, die sich weit in nordwestliche Richtung erstreckt, reicht tiefes Wasser bis an die Ufer. Ankergrund ist weicher Mud, teilweise mit Seegras bewachsen, in dem der Anker nicht gut hält. Man kann dennoch frei auf großer Tiefe mit viel viel Kette ankern oder besser am Betonsteg des Dirsek Bükü Restaurants festmachen. Von der Restaurant-Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf die Bucht. In der Küche kann man sich die Speisen aus den Töpfen auswählen. Gelegentlich machen Flottillenboote hier Station. Gulets kommen selten. Die Böen wehen tagsüber aus wechselnden Richtungen und können nachts heftig sein.
Neuer Tag, neue Brise. Jetzt segeln wir wieder zur Nordküste und schlüpfen in die einsame Bucht Armak, die wir wegen der dort üppig wachsenden Palmen auch Palmenbucht getauft haben. Armak Bükü (3645,7N 02758,6E) liegt 4 sm östlich von Kuruca Bükü und schneidet nach Norden ins Land ein. Von mittelhohen Bergen umgeben, bietet sie einen guten Ankerplatz vor dem Kiesstrand, hinter dem die hohen Palmen und verkrüppelte Pinien wachsen. Der Kiesstrand ist leider mit Teer verschmutzt. Fallböen kommen aus Norden, sie sind aber nicht übermäßig stark. Die 2-m-Linie verläuft etwa 20 m vor dem Ufer. Der Ankergrund aus Gras und Mud hält gut. Die zwei kleinen Bäche im Osten der Bucht sind im Sommer ausgetrocknet. Früher haben wir in dieser Bucht unsere Abenteuerpfanne am Ufer aufgebaut und ein kräftiges Feuer darunter angezündet. Heute ist das streng verboten; nur die Fischer könnens nicht lassen.
Am nächsten Tag machen wir in Sailors Paradise fest. Der Einschnitt nach Süden hat in der Karte keinen Namen und heißt deshalb wie das Restaurant in ihrem Scheitel Sailors Paradise (3641,9N 02800,5E). Die Einfahrt wird an Backbord von der Insel Koca und an Steuerbord von der Insel Uzun flankiert. Da tiefes Wasser bis an die steil aufragenden Ufer reicht, bleibt nur am Steg des Restaurants vor Mooring zu gehen. Es gibt Platz für ca 18 Yachten, Brunnenwasser und eine hervorragende Küche einfach, ländlich, mit frischen Kräutern, Auberginen und Salat aus dem Garten hinter dem Haus. Mehmet, der Wirt, ist ein freundlicher Gastgeber. Die Bucht eignet sich hervorragend zum Wandern auf die umliegenden Höhen und ist nur bei extrem starken Nord- oder Nordostwinden unsicher.
Die berühmteste Bucht im Golf ist Bencik (3646,2N 02802,2E) an der hinteren Nordkoste, da wo das hässliche Gebäude des Maris Select Hotels aufragt. Bei der Ansteuerung fällt schon von weitem die dunkel aus dem Meer aufragende Insel Dislice auf. Sie kann auf beiden Seiten umfahren werden. In dem dicht mit Kiefern bestandenen Fjord, der weit nach Nordosten einschneidet, finden mehrere Schiffe in verschiedenen Einbuchtungen Ankerplätze, die vor allem auch bei Lodos (Südostwinden) Schutz bieten. Da große Wassertiefen bis nahe an die Ufer reichen, muss man eine Leine zum Land ausbringen. Im hinteren Teil der Bucht stehen die Häuser einer Wetterstation. Vor dem befestigten Ufer ist es seicht. Das Wasser ist trüb und brackig. Bei der Ausfahrt aus der Bencik-Bucht achte man auf die 1,60-m-Stelle, die sich von der östlichen Huk weit südwärts erstreckt. Sie ist mit einer Tonne markiert, die manchmal aber vertrieben ist.
An dieser schmalsten Stelle der Data-Halbinsel beträgt die Entfernung zum Gökova Golf im Norden nur etwa einen Kilometer. Hier sollte der Kanal verlaufen, der den Vormarsch der Perser stoppen sollte. Das Delphische Orakel befragt, ob der Durchstich ratsam sei, orakelte Nein, weil die Perser die Priester längst bestochen hatten. So blieb der Kanal ungebaut, der heute das Wechseln vom Hisarönü- in den Gökova-Golf für uns Segler ganz wesentlich erleichtern würde man bräuchte nicht mehr das weit im Westen liegende stürmische Kap von Knidos zu runden.
Auf der Südseite des Golfes steuern wir jetzt Selimiye Koyu an. Einige schöne Ankerplätze liegen an den Ufern der weiten Bucht, allerdings meist mit großen Wassertiefen. Im Süden lockt der Ort Selimiye (3642,6N 02805,5E) mit einem neuen Gemeindesteg. Das ehemalige Fischerdorf ist vom Tourismus noch weitgehend verschont geblieben, lediglich sechs Restaurants wettstreiten um die Gunst der Segeler und Guletfahrer mit Stegen, die möglicherweise vom Abriss bedroht sind. Falls es an diesen Stegen bei starkem Nordwind zu unruhig wird, kann man sich auf den Ankerplatz im Nordwesten der großen Bucht verholen.
Orhaniye Koyu ist die Bucht, an deren Eingang die Marti Marina liegt. Sie schneidet tief ins Land ein und wird auch Kei Bükü genannt Ziegenbucht. Hier liegt man bei jeder Wetterlage bestens geschützt in schöner Umgebung mit verschiedenen Anker- und Anlegeplätzen in bewaldeter Umgebung. Auf der Ostseite gibt es einige Holzstege, die zu Restaurants gehören. Wegen der unterschiedlichen Wassertiefe ist Vorsicht beim Anlegen geboten. Die kleine Insel mit der Burgruine bietet an ihrer Südwestseite einen schönen Ankerplatz. Westlich der Insel besteht zwar eine Durchfahrt, doch ist diese gewunden und deshalb riskant. Die Festungsmauern auf dem Eiland sollen Reste eines
byzantinischen Kastells sein. Weiter südwärts passiert man eine eben überflutete Barre aus rotem Sand, deren Ende mit einer Bake markiert ist. Der nächste, weit ins Wasser vorgebaute T-Steg eignet sich ebenfalls zum Anlegen; er gehört zum Palmiye-Restaurant/Motel.

Im Scheitel der Bucht vor den Stegen weiterer Restaurants findet man 3 m Wassertiefe zum Ankern. In allen Restaurants kann man ein Taxi oder einen Minibus zu den Wasserfällen oder nach Marmaris organisieren. Das Wasser ist im innersten Teil der Bucht durch mangelnden Austausch etwas trüb und im Hochsommer sehr warm.
Versorgung: Frisches Gemüse und einige Lebensmittel an fast allen erwähnten Plätzen. An der Abzweigung nach Orhaniye findet man einen kleinen Supermarkt. Das urige Dorf liegt in paradiesischer Ländlichkeit (2 km entfernt imhinteren Tal). Unterwegs wandert man durch Erdnussfelder.
Wem die Tage einer Woche nicht ausreichen, um all die beschriebenen Plätze zu besuchen, sollte wiederkommen und beim nächsten Mal die noch nicht besuchten Buchten anzulaufen.
Quelle: premiumpresse.de / J.Duscha / noch mehr Türkeiinfos unter www.insidersegeln.de/

8. Juni 2011

ACHTUNG: GPS Störungen drohen

Wie dem Artikel vom ORF - Nachrichtendienst zu entnehmen ist, können in den nächsten Tagen Störungen bei der Navigation via Satellitennavigationsempfängern (GPS) drohen. Grund dafür ist eine ungewöhnlich heftige Sonneneruption (Sonnensturm) bei der eine riesige Partikelwolke freigesetzt wurde. Mehr unter dem Link http://orf.at/stories/2062569/2062563/

27. Juli 2010

Türkei: Viel Platz bei Izmir - Teos Marina in Sigacik

In der neuen Marina gibt es noch viele freie Liegeplätze. Die Teos Marina in Sigacik hat endlich ihren Betrieb aufgenommen. Das Motto heißt: Nach 3.000 Jahren wieder Leben im Hafen von Teos. Teos war um 1000 v. Chr. gegründet eine der 12 Städte im Bund. Berühmt war die Hafenstadt für den Tempel des Dionysos, dem größten aller Dionysos- Temel in der Türkei. Noch heute sind Reste davon in der Nähe zu besichtigen.
Der Bau der neuen Marina wurde der türkischen Kolin Insaat ausgeführt. Die Erwartung ist, dass die neue Marina in kurzer Zeit voll belegt sein wird. Die Nähe zur Stadt Izmir über die gute ausgebaute Autobahn und zum Flughafen Izmir werden die Marina zu einem wichtigen Yachtstützpunkt zwischen Kusadasi und esme machen. Die gesamte Gegend wird durch die Marina touristisch gefördert und viele Arbeitsplätze schaffen, so hoffen die Verantwortlichen. Insgesamt können 400 Yachten an den Schwimmstegen mit Murings und 50 kleinere Boote im Kanal anlegen. Der alte kleine Fischerhafen bleibt den Fischern vorbehlaten und ist mit den ihn umgebenden Fischrestaurants eine besondere Attraktion der Marina. Alle Serviceeinrichtungen sind vorhanden, einschl. 75 to Travellift, Platz für 80 Yachten an Land, Abpumpstation für Grauwasser, sowie Wasser, Strom, Toiletten/Duschen, 24 Stunden-Securityservice und WLAN.
Außerdem stehen viele weitere Angebote zur Verfügung wie Wasch- und Duschräume, Supermärkte, Shopping Areas, Restaurants, Festival-Gelände, Cafes und Bars, Yacht-und Segelclub, Kommunikations-Center, Rent A Car, Tennisplatz, Volleyball Felder, Sport Center, Health Center, Swimmingpool, Zoll Gebäude, Tankstelle usw. Viele der Anlagen sollen als soziale Einrichtungen auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Über den Status Port of Entry wird nachgedacht. Die Internet-Seite der Marina (www.teosmarina.net) ist inzwischen auch in Englisch im Netz. Sigacik liegt fünf Kilometer von der nächst größeren Stadt Seferihisar entfernt und rund 35 Kilometer südwestlich von Izmir, dem antiken Smyrna.
Adresse:
TEOS MARINA ISLETME ve TICARET A.S.
Sigacik / Seferihisar,
IZMIR / TÜRKIYE

Tel. +90 232 745 72 10 (pbx), +90 232 745 78 78 (pbx), +90 232 745 80 80 (pbx)

Skype: teos.marina
Mail: infoteosmarina.com 
www.teosmarina.com
Quelle: Premiumpresse.de / Autor. J.Duscha

8. Juli 2010

Türkei: Eröffnung der neuen Marina Cesme in Izmir

Neue Marina im Herzen einer historischen Stadt. Cesme Marina an der türkischen Halbinsel Izmir ist nun nach nur acht Monaten nach dem ersten Spatenstich im Oktober 2009 fertig gestellt worden, nachdem es eine Verschiebung des Eröffnungstermins um ein Jahr gegeben hatte. Zur Einführung startet die Marina mit 25% Eröffnungsrabatt. Das Gemeinschaftsprojekt von Camper Gemeinsam mit unseren Partnern IC Holding haben wir eine Marina geschaffen, in der Yachten im Herz einer pulsierenden Hafenstadt anlegen können und die Besucher können den authentischen und einzigartigen Charme des historisch wertvollen, 18.000 Einwohner großen Ortes Cesme, erleben, sagt Nick Maris, Vorsitzender von IC Wir sind begeistert von dem Interesse, das dieser besondere Platz unter den türkischen und internationalen Yachteigner schon vor der Eröffnung erfahren hat.

In einer noch nicht überlaufenen Gegend ist diese Marina die perfekte Ausgangsstation für entspannte Törns. Verkehrstechnisch ist Cesme gut angebunden, es existiert eine direkte Autobahnverbindung nach Izmir, die den Ort für Chartergäste interessant macht. Überdies ist Cesme Port of Entry, was für Charterer interessant ist, die auf Ihren Törn auch griechische Gewässer besuchen möchten. Die Transferzeit vom Flughafen Izmir in die nach Cesme beträgt etwa 45-60 Minuten. Fährverbindungen zu den vorgelagerten griechischen Inseln wie beispielsweise Chios und nach Ancona / Italien sind ab Cesme ebenfalls verfügbar.

Die Marina ist der ideale Ausgangsort für Entdeckungsfahrten nach Süden (Bodrum, Marmaris) oder nach Norden (Istanbul) oder zu den griechischen Inseln des Dodekanes (Chios, Lesbos, Samos) oder in die Kykladen (Mykonos). Cesme ist Port of Entry und liegt nur 8 sm östlich vom griechischen Ein- und Ausklarierungshafen Chios. Die Ansteuerung ist bei Tag und Nacht einfach, die Leuchtfeuer von Kaleyeri Sigligi und Fener Burnu führen sicher vor den Hafen. Die Fähr- und Dampferpier des Zollhafens ist befeuert, auch die Wasserfront ist hell erleuchtet. Alle Behörden (Passpolizei, Zoll, Hafenarzt und Hafenmeisterei) vor Ort. Transitlog kann im Marica-Office gekauft werden; zwei Agenten übernehmen die Abwicklung; man kann aber auch selbst die Abwicklung bei den nahe gelegenen Hafenbehörden erledigen (anders als in anderen Marinas). Fährverbindungen gibt es nach Ancona in Italien und zu den nahe gelegenen griechischen Insel Chios.

Anschrift:
IC esme Marina Yatirim Turizm ve Isletmelerie A.S.
35930 esme-Izmir/Türkei

Tel: +90 232 712 2500
info@cncesmemarina.com

www.cncesmemarina.com

Mehr Informationen zur türkischen Küste auf den Nauticguide.de Seiten unter der Rubrik "Revierinfos"

Tipp: Auf www.insidersegeln.de bietet der Spezialist und langjährige Türkei-Kenner Udo Hinnerkopf viele nützliche Infos für das türkische Segelrevier
Quelle: Premiumpresse.de / Autor J. Duscha
Bild: Zeynep/iStockphoto.com / Bucht von Cesme

28. April 2010

Charterleitfaden Teil 10: Bezugsquellen für den Seewetterbericht

Heute widmen wir uns einem der elementarsten Punkte auf einem Chartertörn- dem Wetter; mit ihm steht und fällt der Törn. Noch spannender ist meist aber die Frage: Wie bekomme ich den Seewetterbericht? Mittlerweile bestehen zahlreiche Möglichkeiten den Seewetterbericht für das Mittelmeer schnell, bequem und sehr ausführlich zu bekommen. Wir haben die wichtigsten Quellen recherchiert (ohne Gewähr):

Seewetter via UKW-Funk

Küstenfunkstationen strahlen i.d.R. den Seewetterbericht mit Wetterinformationen, Vorhersage und Sturmwarnungen in der jeweiligen Landessprache- und englischer Sprache mehrmals täglich aus. Einzelheiten zu den Kanälen und Uhrzeiten sind in unserer länderspezifischen Rubrik „Revierinfos / Seewetter“ zu entnehmen.

Seewetterbericht per Radioempfang /

Kurz- Mittel- und Langwelle


Radio Deutschlandfunk: Der gesprochene Seewetterbericht (auf MW 1269 kHz und KW 6190 kHz) wird täglich um 01:05 Uhr - 06:40 Uhr - 11:05 Uhr - 21:05 Uhr MESZ (nur während der Sommerzeit) ausgestrahlt und ist mit einem normalen, kurzwellentauglichen Radio zu empfangen. Alternativ steht die Möglichkeit zur Verfügung auf Deutschlandradio Kultur den Seewetterbericht (auf LW 177 kHz) täglich um 01:05 Uhr - 06:40 Uhr - 11:05 Uhr - 21:05 Uhr MESZ (ebenfalls nur während der Sommerzeit) zu empfangen.


Seewetterbericht im Internet / Mobilfunk


Der Mobilfunkempfang in den Mittelmeerländern ist entlang der Küste und auf den Inseln meist gut, um mit webfähigen Handy, bzw. Laptop und UMTS-Karte Wetterberichte aus dem Internet empfangen zu können. Zu beachten sind allerdings die entstehenden Roamingkosten, die je nach Mobilfunkanbieter nicht unerheblich sein können, evtl. lohnt die Anschaffung einer lokalen Prepaid-Mobilfunkkarte.


Der Deutsche Wetterdienst stellt mehrmals täglich Seewettervorhersagen für das Mittelmeer zur Verfügung. Die Vorhersagen sind in einen West- und einen Ostteil gegliedert. Das Informationsangebot ist gut strukturiert und übersichtlich. Die Auswahlseite und weitere Informationen, wie z.B. Empfang von RTTY - Meldungen finden Sie hier.


Deutsche Welle / DW-World.de Seit 2006 wird der Seewetterbericht auf der Deutschen Welle nicht mehr ausgestrahlt. Gleiches gilt für Radio Österreich international. Der Seewetterbericht wird auf der Homepage der Deutschen Welle unter dem Link: http://www.dw-world.de/dw/0,,4216,00.html veröffentlicht.


Wetter Online bietet auf seiner Homepage ausführliche Wind- und Wetterprognosen für das Mittelmeer, inklusive Dreitagesvorhersage.


Ein weiteres Seewetterportal ist Euro Weather. Diese Seite ist auch für webfähige Mobiltelefone unter

Als Ergänzung zum Seewetterbericht ist der Windfinder ein geniales Tool, um Windkarten, Werte und Windprognosen zu erhalten. Auch mit Mobiltelefon unter http://www.windfinder.mobi/erreichbar


Für „Fortgeschrittene und Freaks“: www.westwind.ch - Wettersuchmaschine, die nach Eingabe von Land und gewünschten Daten sämtliche verfügbaren Links liefert. (Überwiegend Wetterkarten, Klimamodelle, Satellitenbilder und Isobarenkarten) Die Seite ist sehr umfassend, aber etwas mühsam in der Bedienung.



Länderspezifische, bzw. regionale Wetterdienste für das Mittelmeer:



Kroatien: Der Wetterdienst meteo.hr ist im Internet auch in englischer Sprache verfügbar und bietet neben den terrestrischen Wetterinformationen den aktuellen Seewetterbericht für die kroatische Adriaküste unter dem Link http://prognoza.hr/jadran_n.html in deutscher Sprache an.



Griechenland: Poseidon, bietet alle Informationen und Seewettervorhersagen inklusive 72 Stunden Forecast für Skipper in griechischen und benachbarten Gewässern. Sehr gute Informationsquelle!


Der griechische Wetterdienst HNMS veröffentlicht in der Rubrik „Marine“ Wettermeldungen für griechische Gewässer, somit auch für TR interessant.


Die griechischen Wettermeldungen von gmdss.org für die METAREA 3 sind unter folgendem Link zu finden:
http://weather.gmdss.org/navimail/GMDSS_METAREA3-E_INMARSAT Allerdings gilt es zu beachten, dass von der OMM im WEB keine Garantie für Aktualität übernommen wird.



Italien: Der Wetterdienst ist unter www.meteoam.it zu erreichen. Nautische Vorhersagen sind in der Navigation unter Previsioni -> Nautica ersichtlich


Ein umfangreiches Portal mit Häfen, Seekarten und Wettermeldungen ist Pagineazzurre.com. Für webfähige Mobiltelefone erreichbar unter http://pagineazzurre.mobi



Türkei: Das staatliche, meteorologische Amt der Republik Türkei www.dmi.gov.tr veröffentlicht im Web aktuelle Seewettervorhersagen und Wetterkarten. Der Service ist in englischer und deutscher Sprache verfügbar.




SMS - Wetterdienste


Die „knappe“ Alternative: Die Wetterinformationen sind meist gut, geben allerdings keinen Ausblick auf die Großwetterlage und enthalten keine echten Warnmeldungen, die wichtig sein könnten. SMS-Dienste sind z.B. bei folgenden Anbietern erhältlich:


www.yacht-pool.de, www.dp07.de, www.windfinder.de, www.wetterwelt.de, www.wetteronline.de, www.seewetterbericht.de, www.weather365.net


Die Gebühren für SMS-Wetterdienste reichen von 0,49 Euro je SMS, bis hin zu 72,00 Euro pauschal (zzgl. Registrierung) für ein ganzes Jahr, beispielsweise bei DP07.


Mittelmeerwetterbericht per MMS von DP07 Der Wetterbericht wird direkt auf das Mobiltelefon gesendet, Quelle DWD - Mittelmeerwetterbericht für die Sportschiffahrt



NAVTEX Wettermeldungen


sowie nautische Warnungen werden regelmäßig auf der Frequenz 518 kHz ausgestrahlt. Einzelne Charterschiffe sind mit NAVTEX-Empfängern ausgestattet, welche i.d.R. sehr zuverlässige Informationen liefern. Details zu den einzelnen Kennungen der Länder, bzw. Reviere sind in den länderspezifischen Revierinfos“ auf der Nauticguide.de - Homepage enthalten.


......und nächsten Freitag behandeln wir dann die Frage nach dem Logbuch für Charterer. Bis dahin schöne Tage, Euer Nauticguide-Team.


14. April 2010

Charterleitfaden Teil 6: Welches Patent / Segelschein brauche ich?

Willkommen im Nauticguide Skipper - Blog zu Teil 6 unseres Charterratgebers! Heute beschäftigen wir uns mit den "Formalien" die Voraussetzung sind, um eine Charteryacht zu übernehmen. Da das Thema Führerschein zum Führen einer Charteryacht durchaus umfangreich ist, haben wir uns auf das Mittelmeer beschränkt, ohnehin laut Statistik das beliebteste Charterrevier. Platz 1 in der Beliebtheitsskala nimmt übrigens Kroatien ein, hier werden die meisten Yachten in Europa gechartert. Nun aber zu den Fakten:


Um eine Yacht in Mittelmeergewässern zu chartern, benötigt der Skipper grundsätzlich den Sportbootführerschein See, oder den (ehemaligen) BR-Schein, bzw. den Sportküstenschifferschein (SKS). Noch höherwertige Befähigungsnachweise sind natürlich immer willkommen. Selbstverständlich keine Regel ohne Ausnahme: Beispielsweise ist es in Kroatien möglich, vor Ort einen kroatischen Bootsführerschein nach entsprechender Prüfung im Hafenamt zu erwerben. Allerdings hat dieses Patent auch nur in Kroatien Gültigkeit. Anders in Griechenland: Hier wird noch ein Co-Skipper verlangt, welcher ebenfalls im Besitz eines entsprechenden Befähigungsnachweises sein muss. (Details in den kroatischen, bzw. griechischen Revierinformationen)

Für Binnengewässer, sprich für Flüsse, Seen und Kanäle benötigt der Skipper den Sportbootführerschein Binnen. Allerdings gibt es hier einige Ausnahmeregelungen, so auch in Deutschland (z.B. Mecklenburgische Seenplatte), wonach auch ohne Schein, beispielsweise ein Hausboot gechartert werden kann. Skipper, die am Bodensee eine Yacht chartern wollen und nicht im Besitz des Bodenseeschifferpatentes sind, können im Rahmen einer Gastregelung dennoch bis zu 6 Wochen auf Antrag mit dem SBF Binnen eine Yacht chartern. Es empfiehlt sich dringend vor Antritt des Törns, bzw. am besten vor Buchung der Yacht die Details zu klären, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.


Ist an Bord der gecharterten Yacht ein UKW-Sprechfunkgerät vorhanden, muss zusätzlich ein entsprechendes Funkbetriebszeugnis (früher Sprechfunkzeugnis) nachgewiesen werden. Hierzu gibt es international gültige Vorschriften. Allerdings wird in der Praxis das Zertifikat je nach Land selten überprüft. Im Schadens / Havariefall werden von den Versicherungen jedoch die entsprechenden Nachweise überprüft. Bei fehlendem Patent oder Funkzeugnis können Regressansprüche u.U. abgewiesen werden, so dass der Skipper die Haftung tragen muss.


Achtung: Die Übergangsregelung für Yachtcharterer in deutschen Gewässern, die kein Sprechfunkzeugnis besitzen ist mittlerweile ausgelaufen, d.h. nunmehr muss der Skipper im Besitz eines Sprechfunkzeugnisses (SRC / LRC) sein, sofern sich ein Funkgerät an Bord der Yacht befindet. Andernfalls droht bei Kontrolle ein Bußgeld. Einige Charterunternehmen haben Funkgeräte bereits aus den Yachten entfernt, was nicht unbedingt der Sicherheit dienlich ist, wiederum andere bieten kostengünstige Kurse zum Erwerb des Sprechfunkzeugnis an.


Am Freitag erscheint Teil 7 unserer Serie für Charterer, dann geht's um die Schiffsübernahme - "Check in am Steg". Auch hier gibt es einige Fallstricke für Charter - Segler, die mit dem nötigen Wissen keine sein müssen. Bis dahin schöne Tage - Eure Nauticguide - Redaktion.



22. März 2010

Türkei: Die einsamen Buchten im Golf von Güllük

Einsame Buchten zwischen grünen Hügeln: Ilica Bükü. Der Golf von Güllük ist eine mehr als elf Seemeilen breite und knapp zwanzig Seemeilen tiefe Bucht an der Westküste der Türkei nördlich von Bodrum. Der Golf von Güllük ist sehr strukturiert und reich an Buchten. Herausragende Merkmale sind seine vier großen Einschnitte im Norden und eine Südküste mit vielen Buchten. Die Küsten sind gut bewaldet und meist felsig.

An der Nordküste der Bodrum Halbinsel liegen beaknnte Orte wie Türkbükü und Torba, die im Sommer beliebt und überlaufen sind. Dazwischen aber gibt es eine einsame Bucht zwischen grünen Hügeln, die nur von kleinen Fischerbooten angelaufen wird und eigentlich ein Geheimtipp ist. Da beide niedrigen Einfahrtskaps sich unter Wasser noch als Klippen fortsetzen, muss man in großem Bogen darum herum fahren und sich beim Einsteuern in die Bucht genau in der Mitte halten.

Obwohl die Bucht nach Nordosten weit offen ist, wird die bei dem üblichen Tageswind herein stehende Dünung durch die heftigen, in der Richtung wechselnden, überwiegend aber aus Südwesten kommenden Böen glatt gebügelt, die über das flachere Hinterland wie durch eine Schneise in die Bucht einfallen. Man muss deshalb beim Ankern Abstand zu den Ufern halten und eine Landleine ausbringen. Es gibt Steine, an denen man festmachen kann; auch hier sollte man den Strick nicht um die Bäume legen (www.mediamaritim.de/blog/reviere/superidee-statt-strafe/). Der harte Sand-Schlick-Grund, mit kurzem Seegras bewachsen, wird zu den Seiten hin felsig.

Ilica Bükü war vor dem großen Brand Ende der 80er Jahre beliebt wegen des herrlichen Kiefernwaldes, der bis ans Wasser herab die Ufer umgab. Inzwischen ist der Wald wieder gut nachgewachsen, es grünt wieder auf den Hügeln und Hängen. Eine schmale Straße führt zum Scheitel, wo die Fischer ihren Fang anlanden, der von Pritschenwagen abgeholt wird. Ansonsten eine Idylle ohne Haus und Lärm. Keine Versorgung.

An der Steuerbordseite vor der Einfahrt in die Bucht entstand das schön gelegene Boutiquehotel ATAMI mit der kleinen Port ATAMI Marina. Der Platz ist für Segelyachten ideal, die den übervollen Marinas entgehen wollen und einen angenehmen Platz im Raum Bodrum suchen. Die kleine Marina ist von See her leicht zu finden (370727.5N 0272506.44E) und von Land her mit einer Straße verbunden. Gastlieger sind willkommen und können die Einrichtungen nutzen.

Anmeldungen: Tel. +90 252 3577416-17 Fax: +90 252 3577421 Mail: infoportatami.com


Quelle: premiumpresse.de / Autor J. Duscha / Ursprung: insidersegeln.de
Bild: Blick auf Bodrum mit Hafen / Foto: Eisersdorff / pixelio.de

19. März 2010

Türkei: noch immer kein Ergebnis zur Blue Card-Einführung

Ab 1. März 2010 sollten im Golf von Fethiye-Göcek besondere Regeln zur Schmutzwasser-Entsorgung auf Yachten eingeführt werden .
Inzwischen ist der Einführungstermin 1. März für die Blue Card-Regelung verstrichen und noch immer gibt es kein offizielles Ergebnis. Am 17. 2. fand eine Sitzung beim Landrat in Mugla statt, am 22. 2. gab es eine Fortsetzung in Ankara. Beide Treffen sollten ein abschließendes Ergebnis zur Blue Card-Einführung bringen, bisher ist aber nichts Offizielles darüber bekannt. Im Gegenteil: Teilnehmer berichten von allgemeiner Verwirrung und Unklarheit. Inoffiziell sieht es wohl so aus, dass die türkischen Tagesausflugboote als hauptsächliche Verschmutzer der Buchten im Golf von Fethiye ausgemacht wurden. Für diese soll offenbar im Golf von Fethiye die Blue Card ab diesem Jahr eingeführt werden.
Private Yachten unter 15 m Länge sollen angeblich von dieser Regel zunächst auf unbestimmte Zeit ausgeschlossen bleiben.
Ob diese Regel auch für Charteryachten unter 15 m gelten soll ist - wie Vieles andere auch - so unklar wie das Wetter in zwei Wochen. Relativ sicher soll angeblich nur sein, dass Yachten offenbar in diesem Jahr nicht auf Greywater-Tanks kontrolliert werden. Auch wurde unter der Hand kolportiert, dass ausländische Yachten zunächst nicht von der Blue Card-Regulierung betroffen seien. Offiziell ist dies aber nicht. Übereinstimmung gab es offenbar dahingehend, dass alle Teilnehmer davon überzeugt waren, dass etwas gemacht werden muss, um die Verschmutzung der Buchten zu verhindern, andernfalls ist der Kollaps in den nächsten Jahren vorhersehbar. Endgültige Regeln für 2010 wurden angekündigt, sind aber noch nicht veröffentlicht.
Abpumpstationen zwischen Fethiye und Bodrum. Es gibt angeblich 30 Abpumpstationen im Gebiet zwischen Bodrum und Fethiye, von denen einige bereits auf der Webseite der Umweltorganisation TURMEPA aufgeführt sind. Bis März sollen angeblich 120 Stationen insgesamt installiert sein. Für jede Tonne, die abgepumpt wird sollen EUR 30 kassiert werden. Ausländische Yachten werden 2010 offenbar noch nicht in die Pflicht genommen.

Marmaris Port Authority (Cruise Port)- 28 16 45.2 E - 36 50 57 N
(Tel: 0252 412 03 03)
Güllük Port Authority MIAS - 37 15 3 N - 27 36 3 E
(Tel: 0252 522 40 35)
Ecesaray Yacht Marina FETHiYE 36 37 55 N - 29 06 10 E
(Tel: 0252 612 88 29)
Marin Türk Yacht Marina Göcek FETHiYE 28 56 00 E - 36 45 15 N
(Tel: 0252 645 22 29)
Port Göcek Yacht Marina Göcek FETHiYE 3644.9 N - 2856.6 E
(Tel: 0252 645 15 20)
Club Marina Yacht Marina Göcek FETHiYE 36 45 00 N - 28 55 05 E
(Tel: 0252 645 18 00)
Yat Marin Yacht Marina Yalancibogaz MARMARIS 36 49 N - 28 18 E
(Tel: 0252 422 00 94)
Albatros Yacht Marina MARMARIS 36 50 N - 28 17 W
(Tel: 0252 412 07 52)
Netsel Yacht Marina MARMARIS 36 51 02 N - 28 16 38 E
(Tel: 0252 412 27 08)
Marti Marina Orhaniye MARMARIS 36 45 30 N - 28 08 30 E
(Tel: 0252 487 10 63)
Milta Yacht Marina BODRUM 37 02 00 N - 27 25 50 E
(Tel: 0252 316 18 60)
D-Marin Yacht Marina Turgutreis BODRUM 36 59 59 N - 27 15 21 E
(Tel: 0252 382 92 00)
Port Yalikavak Yacht Marina BODRUM 37 06 20 N - 27 17 02 E
(Tel: 0252 311 06 00)

Die Pflicht Grau- und Schwarzwassertanks an Bord zu haben und den Inhalt bei Abpumpstationen entsorgen zu lassen soll Schiffe über 15 Meter angeblich ab 1. März 2010 betreffen. Damit diese Art von Verschmutzung gestoppt wird. Eine begrüßenswerte Initiative um dieses zu verhindern.

Quelle: www.premiumpresse.de / Ursprung www.insidersegeln.de
Foto: BMPix ©iStockphoto.com