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14. Juni 2011

Türkei: Jeden Abend eine neue Ankerbucht

Mehr Buchten als eine Woche Nächte hat - und das in angenehmen Entfernungen: 
Der Hisarönü-Golf ist ein Golf an der Südwestküste der Türkei. Er liegt genau an der Südküste der langgezogenen Datca-Halbinsel. Er ist ungewöhnlich gegliedert: Viele große und kleine Buchten, Halbinseln, Gebirge und Ebenen. Das bedeutet, dass die Segler ungewöhnlich viele Ankerbuchten und Häfen die in angenehmen Entfernungen liegen, zur Verfügung stehen.
Wer nur eine Woche Zeit hat und keine großen Schläge machen will ist im Hisarönü-Golf genau richtig. Hier weht nahezu jeden Tag ab 11 Uhr eine angenehme Brise vom Meer in den Golf hinein, mit der sich prima segeln lässt. Mehr Buchten als eine Woche Nächte hat liegen in angenehmen Entfernungen nach einem schönen Segeltag kann man spontan entscheiden, in welche man einlaufen will.
Wir gehen davon aus, dass die Yacht in der Marti Marina liegt und wir von hier den Törn beginnen und auch wieder enden lassen.
Wir verlassen die Marina gegen Mittag und setzen vor der Einfahrt die Segel, um im offenen Golf Schlag für Schlag nach Westen zu kreuzen. Da es Sommer ist kommt der Wind meist aus westlicher Richtung von Data her und erreicht am Nachmittag vier, maximal fünf Windstärken. An manchen Hochsommertagen, wenn der Meltemi die türkische Küste erreicht und durch die Düse der Straße von Kos verstärkt über die flache Datahalbinsel in den Hisarönügolf hineinfegt, kann es am Nachmittag heftig werden. Dann sollten wir rechtzeitig reffen und eine schützende Bucht anlaufen, die möglichst an der Nordseite des Golfes liegt und nicht an der Südseite. Segeln wir früh im Frühjahr oder später im Herbst müssen wir mit dem letzten oder im Herbst mit dem ersten Südostwind, dem Lodos rechnen. Dann sind die Buchten der Südküste des Golfes die sichereren Plätze.
Mein Lieblingsankerplatz ist Bigfoot gleich schräg gegenüber der Marti Marina an der Nordküste. Die Bucht liegt nordöstlich von Tavsan Adasi hinter der Huk unter einer rostroten Tuffsteinwand mit einem Felsbrocken am Ufer, der aussieht wie ein großer Fuß. Die in der Seekarte Karasüleyman Bükü genannte Bucht (3646,2N 02803,8E) haben wir deshalb Bigfoot getauft. Man ankert auf 8 m und macht mit Leinen zu den Felsen im Westen der Bucht unterhalb der bizarren Tuffsteinwand fest und nicht an den Bäumen (siehe dazu Baumverbot). In der Dämmerung wechseln die auffälligen rot-braunen Gesteinsformationen ihre Gesichter. In der Nebenbucht kann man frei auf 67 m vor dem Strand vor Anker schwojen.
Als nächstes machen wir einen langen Schlag nach Westen, laufen aber nicht Data an, denn wir sind mit allem versorgt, was wir für eine Woche unbeschwerten Segelns brauchen. Wäre das nicht der Fall, wäre Data allerdings ein guter Hafen, um tagsüber anzulegen und einzukaufen. Nachts würde ich lieber in der Bucht Kargi Koyu (3642,2N 02741E), 1 1/2 sm südlich von Data ankern, weil es dort ruhig ist und man im herrlichen Wasser baden kann. Der Grund steigt aus großer Tiefe erst in unmittelbarer Nähe des Strandes an und besteht aus feinem Sand und Gras. Gut liegt man im Norden dieser schönen Bucht. Oder im Südteil vor dem Restaurant am Ufer, wo der Schwell am geringsten ist. Bei Lodos ist die Bucht gefährlich, genau so wie der Hafen von Data.
Von der Kargbucht südlich von Data können wir gemächlich mit dem regelmäßigen Sommerwind raumschots in den Golf zurück segeln und mal an der Nord- und beim nächsten Mal an der Südküste eine Ankerbucht auswählen.
Kuruca Bükü (3645,3N 02753,8E) etwa in der Mitte zwischen Data und dem Golfende an der Nordküste gelegen, ist durch eine Landenge von der westlich gelegenen Bucht iftlik Limani getrennt. Während iftlik Limani der Dünung ausgesetzt ist, liegt man in Kuruca Bükü bestens geschützt vor Anker. Bei der Ansteuerung sind die Klippen zu beachten. Über die hohe Halbinsel und die flache Landenge können heftige Böen fegen. Der Grund steigt aus großer Tiefe steil an und ist dicht mit Seegras bewachsen. Erst etwa 50100 m vor dem Strand geht der Bewuchs in Sand und Mud über. Auf 46 m Wassertiefe hält der Anker gut. Es gibt genügend Raum für ein Dutzend Yachten. Ein Steg wird tagsüber von Ausflugsbooten genutzt, abends kann man dort mit dem Dingi anlegen. Lebensmittel, Metzger, Obst- und Gemüsestände; Briefkasten, eine Disco. Busse nach Data und Marmaris. Häuser und Restaurants der Feriensiedlungen bringen Leben an die Sand-Kies-Strände. Manchmal dröhnt laute Kakophonie aus der Uferdisco übers Wasser bis zum Liegeplatz, das sollte man wissen, bevor man dort vor Anker geht.
Südöstlich schräg gegenüber liegt Dirsek (3641,3N 02759E), eine Bucht, die auch bei starkem Nordwest (Meltemi) guten Schutz bietet, obwohl an der Südseite des Golfes gelegen. Mit Ausnahme einer Felsbarre, die sich weit in nordwestliche Richtung erstreckt, reicht tiefes Wasser bis an die Ufer. Ankergrund ist weicher Mud, teilweise mit Seegras bewachsen, in dem der Anker nicht gut hält. Man kann dennoch frei auf großer Tiefe mit viel viel Kette ankern oder besser am Betonsteg des Dirsek Bükü Restaurants festmachen. Von der Restaurant-Terrasse hat man einen herrlichen Blick auf die Bucht. In der Küche kann man sich die Speisen aus den Töpfen auswählen. Gelegentlich machen Flottillenboote hier Station. Gulets kommen selten. Die Böen wehen tagsüber aus wechselnden Richtungen und können nachts heftig sein.
Neuer Tag, neue Brise. Jetzt segeln wir wieder zur Nordküste und schlüpfen in die einsame Bucht Armak, die wir wegen der dort üppig wachsenden Palmen auch Palmenbucht getauft haben. Armak Bükü (3645,7N 02758,6E) liegt 4 sm östlich von Kuruca Bükü und schneidet nach Norden ins Land ein. Von mittelhohen Bergen umgeben, bietet sie einen guten Ankerplatz vor dem Kiesstrand, hinter dem die hohen Palmen und verkrüppelte Pinien wachsen. Der Kiesstrand ist leider mit Teer verschmutzt. Fallböen kommen aus Norden, sie sind aber nicht übermäßig stark. Die 2-m-Linie verläuft etwa 20 m vor dem Ufer. Der Ankergrund aus Gras und Mud hält gut. Die zwei kleinen Bäche im Osten der Bucht sind im Sommer ausgetrocknet. Früher haben wir in dieser Bucht unsere Abenteuerpfanne am Ufer aufgebaut und ein kräftiges Feuer darunter angezündet. Heute ist das streng verboten; nur die Fischer könnens nicht lassen.
Am nächsten Tag machen wir in Sailors Paradise fest. Der Einschnitt nach Süden hat in der Karte keinen Namen und heißt deshalb wie das Restaurant in ihrem Scheitel Sailors Paradise (3641,9N 02800,5E). Die Einfahrt wird an Backbord von der Insel Koca und an Steuerbord von der Insel Uzun flankiert. Da tiefes Wasser bis an die steil aufragenden Ufer reicht, bleibt nur am Steg des Restaurants vor Mooring zu gehen. Es gibt Platz für ca 18 Yachten, Brunnenwasser und eine hervorragende Küche einfach, ländlich, mit frischen Kräutern, Auberginen und Salat aus dem Garten hinter dem Haus. Mehmet, der Wirt, ist ein freundlicher Gastgeber. Die Bucht eignet sich hervorragend zum Wandern auf die umliegenden Höhen und ist nur bei extrem starken Nord- oder Nordostwinden unsicher.
Die berühmteste Bucht im Golf ist Bencik (3646,2N 02802,2E) an der hinteren Nordkoste, da wo das hässliche Gebäude des Maris Select Hotels aufragt. Bei der Ansteuerung fällt schon von weitem die dunkel aus dem Meer aufragende Insel Dislice auf. Sie kann auf beiden Seiten umfahren werden. In dem dicht mit Kiefern bestandenen Fjord, der weit nach Nordosten einschneidet, finden mehrere Schiffe in verschiedenen Einbuchtungen Ankerplätze, die vor allem auch bei Lodos (Südostwinden) Schutz bieten. Da große Wassertiefen bis nahe an die Ufer reichen, muss man eine Leine zum Land ausbringen. Im hinteren Teil der Bucht stehen die Häuser einer Wetterstation. Vor dem befestigten Ufer ist es seicht. Das Wasser ist trüb und brackig. Bei der Ausfahrt aus der Bencik-Bucht achte man auf die 1,60-m-Stelle, die sich von der östlichen Huk weit südwärts erstreckt. Sie ist mit einer Tonne markiert, die manchmal aber vertrieben ist.
An dieser schmalsten Stelle der Data-Halbinsel beträgt die Entfernung zum Gökova Golf im Norden nur etwa einen Kilometer. Hier sollte der Kanal verlaufen, der den Vormarsch der Perser stoppen sollte. Das Delphische Orakel befragt, ob der Durchstich ratsam sei, orakelte Nein, weil die Perser die Priester längst bestochen hatten. So blieb der Kanal ungebaut, der heute das Wechseln vom Hisarönü- in den Gökova-Golf für uns Segler ganz wesentlich erleichtern würde man bräuchte nicht mehr das weit im Westen liegende stürmische Kap von Knidos zu runden.
Auf der Südseite des Golfes steuern wir jetzt Selimiye Koyu an. Einige schöne Ankerplätze liegen an den Ufern der weiten Bucht, allerdings meist mit großen Wassertiefen. Im Süden lockt der Ort Selimiye (3642,6N 02805,5E) mit einem neuen Gemeindesteg. Das ehemalige Fischerdorf ist vom Tourismus noch weitgehend verschont geblieben, lediglich sechs Restaurants wettstreiten um die Gunst der Segeler und Guletfahrer mit Stegen, die möglicherweise vom Abriss bedroht sind. Falls es an diesen Stegen bei starkem Nordwind zu unruhig wird, kann man sich auf den Ankerplatz im Nordwesten der großen Bucht verholen.
Orhaniye Koyu ist die Bucht, an deren Eingang die Marti Marina liegt. Sie schneidet tief ins Land ein und wird auch Kei Bükü genannt Ziegenbucht. Hier liegt man bei jeder Wetterlage bestens geschützt in schöner Umgebung mit verschiedenen Anker- und Anlegeplätzen in bewaldeter Umgebung. Auf der Ostseite gibt es einige Holzstege, die zu Restaurants gehören. Wegen der unterschiedlichen Wassertiefe ist Vorsicht beim Anlegen geboten. Die kleine Insel mit der Burgruine bietet an ihrer Südwestseite einen schönen Ankerplatz. Westlich der Insel besteht zwar eine Durchfahrt, doch ist diese gewunden und deshalb riskant. Die Festungsmauern auf dem Eiland sollen Reste eines
byzantinischen Kastells sein. Weiter südwärts passiert man eine eben überflutete Barre aus rotem Sand, deren Ende mit einer Bake markiert ist. Der nächste, weit ins Wasser vorgebaute T-Steg eignet sich ebenfalls zum Anlegen; er gehört zum Palmiye-Restaurant/Motel.

Im Scheitel der Bucht vor den Stegen weiterer Restaurants findet man 3 m Wassertiefe zum Ankern. In allen Restaurants kann man ein Taxi oder einen Minibus zu den Wasserfällen oder nach Marmaris organisieren. Das Wasser ist im innersten Teil der Bucht durch mangelnden Austausch etwas trüb und im Hochsommer sehr warm.
Versorgung: Frisches Gemüse und einige Lebensmittel an fast allen erwähnten Plätzen. An der Abzweigung nach Orhaniye findet man einen kleinen Supermarkt. Das urige Dorf liegt in paradiesischer Ländlichkeit (2 km entfernt imhinteren Tal). Unterwegs wandert man durch Erdnussfelder.
Wem die Tage einer Woche nicht ausreichen, um all die beschriebenen Plätze zu besuchen, sollte wiederkommen und beim nächsten Mal die noch nicht besuchten Buchten anzulaufen.
Quelle: premiumpresse.de / J.Duscha / noch mehr Türkeiinfos unter www.insidersegeln.de/

3. Juni 2011

Italien: Lipari, Segeln am Vulkan


Die äolischen Inseln: die sieben Schönheiten Siziliens. Ehemals bezeichnet nach dem Gott Äolus, werden sie teils auch nach ihrer Gemeinde als Liparische Inseln bezeichnet. Doch jede für sich hat mit ihrem vulkanischen Ursprung für uns Segler einen eigenen Reiz. Ein eindrucksvolles und abwechslungsreiches Revier, das im Sommer eher Schwachwind vorhält. Mit Motorstunden sollte daher durchaus gerechnet werden. Dafür wird man aber auch auf andere Weise belohnt. In den Sommermonaten kann man mit gutem Wetter rechnen. Dennoch ergeben sich manchmal doch erschwerte Bedingungen beim Durchzug einer Schlechtwetterfront. Starke Regenfälle lassen die Sichtweite für kurze Zeit erheblich sinken. Örtlich begrenzte Starkwind- und Sturmzonen ohne Vorzeichen, im Sommer jedoch eher selten. Vorrangig schwache Winde aus Nordwest (Maestral) oder Südost (Schirokko).

Die kleine Stadt Lipari auf den Liparischen Inseln vor der Nordwestecke Siziliens versprüht einen ganz besonderen Charme. Die Insel Lipari gehört mit ihren Nachbarinseln Stromboli, Salina, Vulcano, Panarea, Filicudi und Alicudi zur Inselgruppe der Äolischen oder Liparischen Inseln (italienisch: Isole Eolie) im Tyrrhenischen Meer. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und teilweise noch recht aktive (Stromboli, Vulcano).Liegeplätze für Yachten sind in Lipari mittlerweile auch im Hochsommer ausreichend vorhanden. Wer die etwas höheren Preise scheut ankert hier vor prächtiger Kulisse unterhalb des Kastells auf einem der bestgeschützten Plätze im Archipel, allerdings auf großen Wassertiefen.Nur gegen östliche Winde liegt man auf der Reede vor Lipari völlig offen. Dann sollte man tunlichst in den Puerto di Ponente auf Vulcano verholen, in die nur drei Seemeilen entfernte Ankerbucht auf der Westseite der nahen Nachbarinsel, gleich nach der 800 m breiten Durchfahrt Bocca di Vulcano. Hier ankert man auf Tiefen um die 10 Meter vor den hellen Höhen des rauchenden Vulkanberges und Hotels. Ansonsten bleibt Lipari im Süden der Äolischen Inseln die erste Wahl für Yachtcrews.Gleich mehrere Konzessionäre betreiben verschiedene Schwimmstege nördlich des Fährhafens, wo man auch eine Bootstankstelle findet.

Vorsicht ist vor allem am ersten Steg neben den Fährpiers geboten, denn die überwiegend schnellen Fähren, laufen mit großer Geschwindigkeit ein und ihre Heckwelle versetzt die Yachten in Aufruhr und lässt die wild an ihren Festmachern zerren. Die Versorgungslage ist exzellent, neben kleineren Spezialgeschäften und fliegenden Händlern mit Obst und Fisch findet man auch einen Supermarkt und weitere Schiffsausrüster. Merken sollte man sich die Frutti-Geschäfte. Hier bekommt man stets frisches Obst und Gemüse, aber auch alles Andere zu guten Preisen Typisch Liparische Produkte sind die getrockneten Früchte, Mandeln und der Malvasia Wein der ausschließlich dort hergestellt wird. Bekannt ist das Eilnad auch aufgrund der fischreichen Gewässer und so stehen Tunfisch, Schwertfisch, Langusten oder andere Meeresfrüchte auf dem Speiseplan der feinen Restaurants dieser Mittelmeerinsel. Was das Kunsthandwerk betrifft sind die handbemalten Keramiken oder Stoffe sehr gefragt. Auch die aus Terrakotta gefertigten Gefäße oder Figuren sind ein schönes kunstvolles Souvenir .

Wer sich einmal für einen individuellen Chartertörn in diesem Revier einem erfahrenen Skipper anvertrauen möchte, sollte sich auf der Segelyacht La Superba einquartieren. Der Kenner dieses Revier, Peter Kleinoth, heißt Sie herzlich willkommen an Bord. 1980 verließ Kleinoth die Redaktion der Zeitschrift YACHT in Hamburg und siedelte nach Genua (Italien) über, um seine Tätigkeit als Leiter der Mittelmeer-Redaktion dieser Zeitschrift aufzunehmen. In den folgenden Jahren bereiste er mit Kamera und Notizblock fast alle Mittelmeerländer und hatte sich als einer der ersten Wassersport-Journalisten auf Reisereportagen und Luftaufnahmen spezialisiert. Es wurde eine Reihe von Bildbänden unter dem Titel Häfen aus der Luft im Verlag Delius Klasing veröffentlicht. Als intimer Kenner der Mittelmeer-Region weiß Kleinoth viel über Land und Leute zu berichten und kennt das Mittelmeer auch an den entlegensten Plätzen.

Kontakt und weitere Informationen bei
Peter Kleinoth
Tel./Fax: +49 (0)4131 40 28 11
Mobil: +49 (0)175 52 27 445 oder +39 347 29 160 27
Email: mareteamgmx.de

Quelle: Premiumpresse.de / Author J. Duscha
Bilder: Campornalo / pixelio.de

26. Mai 2011

Traumkulisse Kornaten


Segeln durch eine einmalige Wasserlandschaft, Baden vom Boot aus, Abends am Strand unter dem Sternenhimmel: Wer einmal so die Kornaten erlebt hat, kommt mit Sicherheit wieder. Von Klaus Bartels. Der Kern der einmaligen Wasserlandschaft misst mit angrenzenden Inseln gerade einmal 30 Seemeilen in der Länge und knapp 10 in der Breite. Zum ersten Mal aus der Luft betrachtet, weckte das sich von Nordwest nach Südost erstreckende Inselgewirr der Kornaten bei uns die Wünsche nach einer intensiven Entdeckung mit dem Boot. Kein Wunder, dass auch andere Segler beim Anflug des Flughafens von Zadar aus südlicher Richtung an den Fenstern zu kleben schienen, als der Linienjet die Felseninseln mit ihren unzähligen Ankerbuchten in niedriger Höhe überflog. Sind es nun 125 oder über 150 Inseln Es gibt Widersprüche, weil unter den Begriff Insel von einigen Geologen auch größere Felsen gezählt werden, die aus dem blauen Wasser der Adria ragen. Egal wie groß die Felseninseln der Kornaten sind, sie bieten in ihrer Mehrzahl geschützte Ankerplätze, und es sind so viele, dass Crews fast immer ihr Traumeiland finden können. Wer in diesem Revier segelt, trifft immer wieder Crews, die dort ihren gesamten Bootsurlaub verbringen. Und das, obwohl die übrige Adriaküste Kroatiens mit ihrer Länge von über 500 Kilometern und mit rund 1500 Inseln in ihrer Gesamtheit als eines der schönsten Segelreviere der Welt gilt.

Was ist das Geheimnis der Kornaten Wir haben abends am Ankerplatz im Cockpit sitzend mit einem Glas Wein in der Hand darüber sinniert und sind darauf gekommen, dass diese urtümliche Inselwelt für Bootsleute eine Traumkulisse für viele Seglerklischees bildet. Einsame Inseln, die entdeckt werden wollen, eine angenehme Segelbrise, sauberes, warmes Wasser und das Gefühl in einer völlig anderen Welt zu sein: Diese Reize wirken lange nach.

Unser Ausgangshafen zum Besuch des Naturparks Kornaten ist der Yachthafen von Biograd. Mit südwestlichen Kurs segelt unsere Elan 43 an der lang gestreckten Insel Pasman vorbei. Dann kann bereits die Insel Kornat angelegt werden. Sie ist nicht nur das größte Eiland dieser Wasserlandschaft, sondern hat ihr auch den Namen gegeben.

Opat heißt das südlichste Kap von Kornat. Es öffnet sich mit einer beeindruckenden tiefen Bucht. Mit uns steuern einige andere Crews das Ende der Bucht an. Mit gutem Grund, denn dort offerieren die beiden bekannten Restaurants Matteo und Opat typische kroatische Speisekarten mit viel Fisch- und auch Lammgerichten. Obwohl eigentlich nur 20 Boote in die Bucht passen, wurden hier schon über 50 Yachten gezählt, die dann dicht an dicht liegen und deren Crews die Menüs an Land genießen.

Wird der in den Sommermonaten selten blasende stärkere Südwind, der in Kroatien die Bezeichnung Jugo hat, im Wetterbericht angekündigt, sollte man allerdings schnell die Bucht von Opat verlassen. Der Wind bläst dann die Wellen direkt hinein. Dafür gibt es vielfältige andere sehr gut geschützte Ankerplätze in der Nähe. Einige bieten sogar Ankerbojen oder kleine Stege mit weniger bekannten, aber dafür urtümlichen und qualitativ kaum schlechtere Restaurants als die von Opat.

Es gibt auch Marinas in den Kornaten, in denen Wasser getankt und Proviant gekauft werden kann. Piskera und Zut sind besonders in der Hochsaison beliebte Anlaufpunkte der Freizeitflotte. Allerdings segeln wir bei sich anbahnenden Engpässen im Süßwassertank und bei der Verpflegung zu den nahen Städte auf dem Festland Murter oder Biograd. Hier kann man alles kaufen, was das Seglerherz im Urlaub erfreut. Danach werden die Segel gesetzt, und wir sind wieder schnell im Naturparadies.

Beim Törn zwischen den Inseln und Inselchen muss wegen Untiefen oftmals exakt navigiert werden. Auch das hat für uns seinen besonderen Reiz. Andererseits ist es möglich, sorglos über lange Strecken nur wenige Meter neben pittoresken Felsinseln entlang zu segeln.

Einige besonders vorsichtige Segler scheuen sich das Herzstück der Kornaten, den eindrucksvollen Kornatski Kanal wegen seiner Untiefen zu befahren. Dabei gilt diese durch die Insel Kornati im Nordosten und durch die vielen kleinen Inseln im Südwesten als besonders geschützte Wasserstraße der Kornaten. Aus Sicherheitsgründen nehmen diese Crews den Weg außen herum und können dann von der Südseite her zwischen den vielen Inseln wie Lavsa, Panitula, Raspin, Mana oder Borovnik Abstecher in den Kanal machen und sich besonders schöne Ankerplätze suchen. Dabei ist es manchmal sogar möglich, mit Heckanker gesichert direkt mit dem Bug an Felsen fest zu machen.

Segeln durch eine einmalige Wasserlandschaft, Baden vom Boot aus, abends Essen im Cockpit oder am Strand unter Sternenhimmel und dann irgendwann vor dem Schlafengehen noch ein erfischendes Bad in dem warmen Wasser der Adria: Wer wie wir einmal so die Kornaten erlebt hat, kommt mit Sicherheit wieder. Auch wenn er beim nächsten Segelsommer in Kroatien vielleicht einmal Ziele mit kulturellen Ansprüchen wie die Stadt Dubrovnik ansteuert oder mit der Yacht eine 15 Kilometer lange Flussfahrt auf der Krka geniest, um die idyllische Marina Skradin kennen zu lernen .

Die Kornaten sind etwas ganz besonderes, vielleicht auch deshalb, weil Segler dort wirklich nur Einheimische und andere Besucher treffen, die mit dem Boot unterwegs sind. Anders ist die einmalige Inselwelt nicht zu erreichen und erst recht nicht zu erkunden.

Quelle: Premiumpresse.de / Autor: J. Duscha

1. Februar 2011

Für Kroatien Fans: Istrien Magazin 2011

Manche Insider sammeln es ja schon lange: das alljährlich im Januar erscheinende ISTRIEN MAGAZIN der kroatischen Adria-Halbinsel.

Auch die neue Ausgabe 2011 zeigt nicht nur die schönsten Flecken an der Küste und im romantischen Hinterland, sondern verrät ebenso jede Menge erstklassiger Adressen: Von urigen Konobas, wo noch am offenen Feuer mitten im Lokal gekocht wird, bis zum Gourmetrestaurant, von den besten Olivenölproduzenten bis zum zauberhaften Landhotel. Dazu gibt es noch eine Fülle von Reiseempfehlungen mit so manchem Geheimtipp, der einen Ausflug lohnt.

Das ISTRIEN MAGAZIN 2011 kann unter folgender Mailadresse kostenlos bestellt werden: istrienmagazin@gmx.at

(Die Auslieferung erfolgt in den nächsten Wochen gratis)

8. Juli 2010

Türkei: Eröffnung der neuen Marina Cesme in Izmir

Neue Marina im Herzen einer historischen Stadt. Cesme Marina an der türkischen Halbinsel Izmir ist nun nach nur acht Monaten nach dem ersten Spatenstich im Oktober 2009 fertig gestellt worden, nachdem es eine Verschiebung des Eröffnungstermins um ein Jahr gegeben hatte. Zur Einführung startet die Marina mit 25% Eröffnungsrabatt. Das Gemeinschaftsprojekt von Camper Gemeinsam mit unseren Partnern IC Holding haben wir eine Marina geschaffen, in der Yachten im Herz einer pulsierenden Hafenstadt anlegen können und die Besucher können den authentischen und einzigartigen Charme des historisch wertvollen, 18.000 Einwohner großen Ortes Cesme, erleben, sagt Nick Maris, Vorsitzender von IC Wir sind begeistert von dem Interesse, das dieser besondere Platz unter den türkischen und internationalen Yachteigner schon vor der Eröffnung erfahren hat.

In einer noch nicht überlaufenen Gegend ist diese Marina die perfekte Ausgangsstation für entspannte Törns. Verkehrstechnisch ist Cesme gut angebunden, es existiert eine direkte Autobahnverbindung nach Izmir, die den Ort für Chartergäste interessant macht. Überdies ist Cesme Port of Entry, was für Charterer interessant ist, die auf Ihren Törn auch griechische Gewässer besuchen möchten. Die Transferzeit vom Flughafen Izmir in die nach Cesme beträgt etwa 45-60 Minuten. Fährverbindungen zu den vorgelagerten griechischen Inseln wie beispielsweise Chios und nach Ancona / Italien sind ab Cesme ebenfalls verfügbar.

Die Marina ist der ideale Ausgangsort für Entdeckungsfahrten nach Süden (Bodrum, Marmaris) oder nach Norden (Istanbul) oder zu den griechischen Inseln des Dodekanes (Chios, Lesbos, Samos) oder in die Kykladen (Mykonos). Cesme ist Port of Entry und liegt nur 8 sm östlich vom griechischen Ein- und Ausklarierungshafen Chios. Die Ansteuerung ist bei Tag und Nacht einfach, die Leuchtfeuer von Kaleyeri Sigligi und Fener Burnu führen sicher vor den Hafen. Die Fähr- und Dampferpier des Zollhafens ist befeuert, auch die Wasserfront ist hell erleuchtet. Alle Behörden (Passpolizei, Zoll, Hafenarzt und Hafenmeisterei) vor Ort. Transitlog kann im Marica-Office gekauft werden; zwei Agenten übernehmen die Abwicklung; man kann aber auch selbst die Abwicklung bei den nahe gelegenen Hafenbehörden erledigen (anders als in anderen Marinas). Fährverbindungen gibt es nach Ancona in Italien und zu den nahe gelegenen griechischen Insel Chios.

Anschrift:
IC esme Marina Yatirim Turizm ve Isletmelerie A.S.
35930 esme-Izmir/Türkei

Tel: +90 232 712 2500
info@cncesmemarina.com

www.cncesmemarina.com

Mehr Informationen zur türkischen Küste auf den Nauticguide.de Seiten unter der Rubrik "Revierinfos"

Tipp: Auf www.insidersegeln.de bietet der Spezialist und langjährige Türkei-Kenner Udo Hinnerkopf viele nützliche Infos für das türkische Segelrevier
Quelle: Premiumpresse.de / Autor J. Duscha
Bild: Zeynep/iStockphoto.com / Bucht von Cesme

2. Juni 2010

Kroatien: Verzeichnis aller kostenpflichtigen Bojenfelder

Das kroatische Ministerium für Seefahrt hat eine Liste aller gebührenpflichtigen Buchten mit Bojenfeldern / Buchten mit Murings herausgegeben. In dem Dokument sind zu den Bojenfeldern jeweils die Namen der Pächter und die maximalen Gebühren aufgelistet. Da es in der kroatischen und englischen Version Unterschiede in der Anzahl der Bojenfelder gibt (43 und 45) dürfte der aktuelle Stand wohl noch die ein oder andere kleinere Änderung erfahren.
Grundsätzlich dürfen Skipper nur in den angegebenen Buchten "offiziell" abkassiert werden, das Dokument bietet somit die ein oder andere Argumentationshilfe bei den weithin bekannten Versuchen "ahnungslose" Skipper mit Gebühren für Bojen zu belegen.
Link: Kroatisches Ministerium für Seefahrt (Auswahl "Nautical Anchorages")

6. April 2010

Kroatien: Kornaten, ein Törnhighlight

Kornaten
, der faszinierende Archipel mit herrlichen Buchten und Ankerplätzen ist geprägt von den schroffen Gesteinsformationen der nahezu unzähligen Inseln. Der Naturpark Telascica mit der herrlichen gleichnamigen Bucht und der Nationalpark Kornati sind absolut sehenswerte Ziele auf einem Kroatien - Törn. Tip: Eintrittskarten vorher in einer Marina, z.B. Murter besorgen, so erhält man eine kleine Ermäßigung, ansonsten wird am Boot in den

Dugi Otok / Telascica / Foto: IVO PERVAN

Naturparks abkassiert. Zahlreiche Konobas (Kneipen) wie etwa „Ante“ in der Bucht von Vrulje, (Insel Kornat) laden auf puristische Weise zu gegrilltem Fisch und Wein ein, das Ablegen am nächsten Morgen fällt schwer. Sollte das Wetter instabil sein, Wasser, Strom oder Proviant an Bord knapp werden, so ist auch in dem Revier eine kleine ACI-Marina auf der Insel Zut vorhanden.

29. März 2010

Sardinien: Vorsicht in der Passaggio dei Fornelli

Im Nordwesten Sardiniens gibt es eine Passage, die fast jedes Sportboot nimmt, das nicht mehr als 2,50 m Tiefgang hat. Die Passage zwischen dem sardischen Inselfestland und der vorgelagerten Insel Asinara, erspart den längeren Weg um Asinara herum und damit fast 25 Seemeilen. Während die Fornelli-Passage tagsüber bei ruhigem Wetter und bei guter Sicht problemlos zu bewältigen ist, wird von der Durchfahrt bei Nacht abgeraten, obwohl sie befeuert ist. Auch schlechte Wetter- oder Sichtbedingungen sollten den Skipper davon abhalten. Immer wieder kommt es dort zu Unfällen. Schon Gegenlicht kann die Passage enorm komplizieren, diesiges Wetter kann dazu führen, dass die ohnehin nicht gut zu erkennenden Steinbaken an Land noch schlechter zu erkennen sind, erst wenn man sich schon inmitten der Passage befindet. Die geringste Wassertiefe der Passage liegt mit zirka drei Metern im westlichen Teil zwischen dem Felsen Isolotto Bocca und der Isola Piana. Die Isola Piana ist das Zentrum der Passage zwischen Sardinien und Asinara und wird auf ihrer Nordseite gerundet.


Stärkere West- oder Ostwinde verursachen in der Fornelli-Passage eine Strömung und je nach Bedingungen auch Wasserstandsänderungen, die dazu führen können, dass die minimalen drei Meter unterschritten werden. Bei aktuellen Problemen oder wenn Hilfeleistungen vonnöten sind, ist die Capitaneria / Coast Guard von Porto Torres ansprechbar. Porto Torres ist ein Handels- und Yachthafen 12 Seemeilen südöstlich der Passage auf Sardinen.


Capitaneria di Porto Porto Torres

Tel. +39-079-502258-9

Fax: +39-079-502090

Email portotorresguardiacostiera.it

UKW-Kanal 16 und 13

Quelle: Premiumpresse.de / Autor: J. Duscha

8. März 2010

Auf dem Wasserweg durch Brandenburg, Berlln und Mecklenburg-Vorpommern

Die neue Broschüre “Das blaue Paradies 2010/2011″ präsentiert wassertouristische Angebote in Europas größtem Wassersportrevier. Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH und der Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern e.V. haben einen Urlaubsplaner und Wegbegleiter für Motorboot- und Kanufahrer, Segler und Fun-Wassersportler heraugegeben, die damit einen Überblick über die vernetzte Wasserlandschaft der beiden Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern sowie Berlins erhalten.

Die neu aufgelegte Broschüre leiste einen wichtigen Beitrag zur effektiven länderübergreifenden Vermarktung des Wassersportreviers, unterstrich Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers. “Mit Europas größtem zusammenhängenden Wassersportrevier verfügen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg über ein Pfund, mit dem es sich im In- und Ausland hervorragend wuchern lässt. Es ist gut und richtig, dass beide Länder dieses große wassertouristische Potenzial gemeinsam vermarkten. Mein Ziel ist es, die länderübergreifenden Zusammenarbeit noch weiter auszubauen. Denn das bringt den Tourismus in der Region insgesamt voran”, so Christoffers. “Der Wassertourismus zählt zu den Schwerpunkten unserer Tourismuspolitik.

Mit 65 Marinas, 3.800 Bootsliegeplätzen, 300 Steganlagen und 156 Wasserwanderplätzen verfügt Brandenburg über sehr attraktive Bedingungen für Wassertouristen.”

Die mittlerweile vierte überarbeitete Auflage gibt 40 Tourenempfehlungen und Servicetipps für Motorbootfahrer, Segler und Kanuten. Die Broschüre informiert über 240 touristische Angebote, unter anderem in den Rubriken Marinas/Liegeplätze, Angeln, Unterkünfte und Hausboote. Regelungen auf den Gewässern, Charterscheinbestimmungen, Infos zur Gelben Welle, nautische Internet- und wichtige Kontaktadressen erhalten Wassersportier unter der Rubrik “Service-Infos”.

Das blaue Paradies ist für alle erlebbar. Erstmalig werden barrierefreie Angebote für den Wassertourismus dargestellt. Urlauber mit speziellen Bedürfnissen erhalten Tipps und detaillierte Infos in der Broschüre und im Internet.

Auf dem neu gestalteten Onlineauftritt www.das-blaue-paradies.de stehen Karten aller Touren mit Kurzprofil zur Verfügung, die selbst zusammengestellt und ausgedruckt werden können. Mit Kartenskizzen, Gewässerinformationen sowie Routenverläufen, Hinweisen zu Anlegestellen, Vermietern und Sehenswürdigkeiten lässt sich die Freizeitgestaltung auf und am Wasser einfach organisieren.

570 km Strecke in drei bis vier Wochen legen die Freizeitkapitäne in Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern auf der “Großen Rundtour” zurück. Das Angebot im blauen Paradies richtet sich an Motorbootfahrer. Von Potsdam über Brandenburg an der Havel geht’s nördlich Richtung Schwerin, weiter zum Plauer See, vorbei an Mirow und Fürstenberg/Havel über Berlin wieder nach Potsdam. Größer und
abwechslungsreicher könne eine Rundtour nicht sein, sagen Tourismusfachleute, die das Angebot als einzigartig in Europa einstufen.

Mit der schwimmenden und zugleich fahrenden Ferienwohnung, den Hausbooten oder Motoryachten können Familien die Flüsse, Kanäle und Seen teilweise auch führerscheinfrei befahren.

Auf Abenteuer, wie einst Tom Sawyer, gehen Wasserfreunde mit motorisierten Flößen, auf denen das Übernachten, Kochen und Angeln jede Menge Spaß bringen. Mit dem Kanu ins Open-Air Konzert oder nach drei Stunden Paddeln ein Museum besuchen. Die Kombination macht den Reiz aus und bringt Abwechslung ins Wassererlebnis Marke Brandenburg. Die optimale Infrastruktur in Europas größtem Wassersportrevier bringt Segler, Motorboot- und Kanufahrer auf Touren.

Brandenburg glänzt mit 3.000 Seen und 33.000 Kilometern Fließgewässern als binnenwasserreichstes Bundesland.

Mit der Brochüre „Blaues Paradies“ haben Wassersportler alle Informationen bereit. Es gibt sie kostenfrei bei:

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Tel.: 0331-2004747

29. Januar 2010

Tipp für den Kroatientörn: Krka Wasserfälle

Die Krka Wasserfälle bei Sibenik runden einen (Kornaten) Törn als "Highlight" ab. Das Anlaufen selbst ist schon ein Genuss, vorbei an Sibenik, der geschäftigen Stadt, entlang des Flusses Krka, welcher durch einen See unterbrochen wird und in dem es Anleger und auch Konoba‘s zum Übernachten gibt. Weiter geht's hinauf zur ACI Marina Skradin, die als Ausgangspunkt für einen Ausflug zu den Wasserfällen prädestiniert ist. Nahe der Marina verkehren Ausflugsboote zu den Wasserfällen. (Die Fahrt auf eigenem Kiel ist nicht gestattet.) Das Areal der Wasserfälle kann wunderbar und mit relativ wenig Mühe durchwandert werden, zahlreiche kleine Wasserstellen und Bäche rings um einen Holzsteg, der durch das Gelände führt, laden zum verweilen und staunen ein. Ein prächtiges Naturschauspiel! Zum Abschluss kann am Fuße der Wasserfälle ein Bad genommen werden und auf der Liegewiese relaxt werden, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Man fühlt sich inmitten einer "Wellnessoase".....

Weitere Tipps auf der Nauticguide - Homepage in der Rubrik Revierinfos / Kroatien


Foto: Damir Fabijanic

19. Januar 2010

Tipp für den Kroatientörn: "Die blaue Grotte"

Für alle Kroatienfans die schon den nächsten Törn planen: Wer in den Kornaten unterwegs sein wird, der sollte einen Abstecher zur Insel Bisevo machen. Hier gibt es einen absoluten „Hot Spot“ die „Modra spilja“, die blaue Grotte von Bisevo, in der Nachbarbucht von Mezuporat gelegen: 35 Meter lang, 17 Meter breit und 6 Meter hoch.

Hinein geht es per Dingy durch eine 1,50 Meter hohe Öffnung- Abenteuer garantiert! (Bei starken Seegang in der Bucht ist die Einfahrt gefährlich) Das fantastische Farbenspiel in der Grotte erlebt man am besten zwischen 9.30 Uhr und 11.30 Uhr in den Sommermonaten und natürlich nur wenn die Sonne scheint; das Wasser in der Grotte leuchtet dann in einem phantastischen Azurblau.

In der Bucht davor ist es allerdings aufgrund der Wassertiefe nicht ganz einfach mit der Yacht zu ankern. Es empfiehlt sich unbedingt eine Ankerwache an Bord zu lassen. In der Hochsaison wird meist die Crew per Dingy "abgeladen" und der Skipper dreht für die Dauer des Ausfluges ein paar Runden vor der Küste, da bei regem Verkehr nahezu keine Chance besteht, einen Ankerplatz für die Dauer des Ausfluges zu bekommen. Zudem ist dies die sicherste Methode um keine Havarie zu erleiden. Nichts desto trotz ist die blaue Grotte ein einmaliges Erlebnis, das die Mühe lohnt. Kleiner Tipp: In NO der Insel ist vor dem Kap zur Grotte ein Anleger (Mezuporat) an dem man gut die Nacht (allerdings nur bei ruhiger Wetterlage und See) verbringen kann, um dann am nächsten Morgen die Grotte zu besuchen.

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18. Januar 2010

Ausbaggerung Darßer Ort läuft

Die Ausbaggerung des Nothafens Darßer Ort ist am laufen, wie die "eindeutigen Beweisfotos" vom Blog "Yachtblick" zeigen. Hier geht's zu den Bildern

15. Januar 2010

Kroatien: Neue Sendezeiten für den Seewetterbericht

Seit 01. Januar 2010 wird der kroatische Seewetterbericht, sowie die nautischen Warnnachrichten um 05.45 UTC, 12.45 UTC und 19.45 UTC auf den (unveränderten) UKW Kanälen:

Rijeka: 04, 20, 24, 81

Split: 07, 21, 23, 28, 81

Dubrovnik: 04, 07, 85

in kroatischer und englischer Sprache gesandt.

Alle Infos zu Seefunk, Navtex usw. in Kroatien stehen auf unserer Homepage.

10. Dezember 2009

Revierinformationen Türkei

Neu auf den Nauticguide.de – Seiten für Segler und Motorbootfahrer:


Nach den Revierinformationen für die beliebten Charterreviere Kroatien, Italien und Griechenland sind nun auch die Revierinfos für die Türkei fertiggestellt und online. In den einzelnen Rubriken erhält der interessierte Wassersportler alle wesentlichen Informationen zur Türkei die zur Vorbereitung, als auch für die Auswahl des passenden Revieres für einen Chartertörn sowie für einen Törn mit der eigenen Yacht wichtig sind.


Nord oder Süd, Schwachwind oder Meltemi, Gület oder Bareboatcharter?


Die Türkei bietet für jeden Geschmack und Ambition das passende Revier, angefangen im eher anspruchsvollerem, meltemiverwöhnten Norden der türkischen Ägäisküste mit Izmir, Cesme, bis hin zu den „gemäßigten“ Revieren mit Familientauglichkeit an der südlichen, türkischen Mittelmeerküste wie etwa Marmaris und Antalya. Neben einer kurzen Übersicht sind jeweils die beliebtesten Marinas mit Charterstützpunkten aufgeführt, die sich als Ausgangsbasis für Chartertörns besonders eignen und sich einer guten Infrastruktur erfreuen.


„Das Ziel ist der Weg“:


Weiterhin lesen Sie Tipps zur Anreise mit den verschiedensten Verkehrsmitteln- Flug, Auto, Schiff, sowie alle notwendigen Formalitäten, die es bei der Einreise zu beachten gibt, wie etwa Reisepass, Transitlog für Chartercrews, Bestimmungen für Rettungswesten und Signalmittel die im Flugzeug mitgenommen werden sollen, Einfuhr von Waren und Charterproviant, sowie Öffnungszeiten von Post, Bank und Geschäften. Nicht zu vergessen die erforderlichen Voraussetzungen, bzw. Befähigungsnachweise (Sportbootführerschein See, Funkzeugnisse und höherwertige Patente) um in der Türkei überhaupt eine Yacht zu übernehmen.


An die speziellen Bedürfnisse des Skippers und seines Navigators ist selbstverständlich auch gedacht:


Literatur, wie z.B. Seekarten und Törnführer die für das Revier erhältlich sind, Bezugsquellen für türkische Seewetterberichte, sei es nun per Funk, Handy, oder Internet, als auch NAVTEX – Kennungen um nautische Warnmeldungen und Wetterberichte zu empfangen, sind ausführlich beschrieben. Abgerundet werden die Informationen mit Angaben zu den türkischen Küstenfunkstationen, UKW-Funkkanälen und Seenotrettungsdienst, falls doch einmal Hilfe erforderlich sein sollte.


Neugierig geworden? Hier geht's direkt zu den Revierinfos der Türkei


Und wenn der Chartertörn vorbei ist:


Lassen Sie andere Skipper an Ihren Erlebnissen und Chartererfahrungen teilhaben, stellen Sie eine Charterbewertung in unsere Bewertungsdatenbank ein… von Skipper für Skipper!

23. November 2009

Nothafen Darßer Ort: Ausbaggerung wird fortgesetzt

Die Rechtsstreitigkeiten zwischen dem WWF und dem Verkehrsministerium um die Ausbaggerung der Fahrrinne des Nothafens Darßer Ort sind mit einem Vergleich beendet worden. Die Baggerarbeiten werden ab Montag, den 23.11.2009 fortgesetzt, so die Pressemeldung vom 20.11.2009 des Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern. Demnach wird in der nächsten Saison wieder ein Seenotrettungskreuzer in dem Nothafen Darßer Ort stationiert sein. Die Wassertiefe wird 3 Meter betragen, so dass die Bewegungsfreiheit des Rettungskreuzers gewährleistet ist um Havaristen in den Hafen zu schleppen, zudem dass die Zufahrt für in Seenot geratene Sportboote und Segelyachten möglich ist.

Somit ist für die nächste Saison für Charterskipper als auch für Yachten die ihren Heimathafen in dem schönen Ostseerevier haben, die Sicherheit ein wesentliches Stück verbessert, da die Entfernungen zwischen den Häfen in dem Revier doch größere Distanzen aufweisen, die im Notfall zum Verhängnis werden können.

Weitere Infos:
http://www.regierung-mv.de/

11. Oktober 2009

Revierinformationen Griechenland

Neu auf den Nauticguide Seiten: Nach den Revierinformationen für die beliebten Charterreviere Kroatien und Italien sind nun auch die Revierinfos für Griechenland fertiggestellt und online. In den einzelnen Rubriken erhält der interessierte Yachtcharterer alle wesentlichen Informationen zu Griechenland; wie z.B. zur Anreise (mit Tipps und ausführlichen Informationen zu den verschiedensten Verkehrsmitteln- Flug, Auto, Schiff), reviertypisches Wetter, Bezugsquellen für Seewetterberichte, Törnführer und Seekarten für das Gebiet, als auch die Voraussetzungen um überhaupt eine Charteryacht in Griechenland übernehmen und führen zu dürfen. Selbst wenn Griechenland Mitglied in der EU ist, gibt es hier beispielsweise spezifische Vorschriften, die beachtet werden müssen.

Abgeundet werden die Informationen für das Charterrevier Griechenland mit Angaben zu NAVTEX - Aussendungen und UKW Funkdiensten, um beispielsweise im Notfall rasch Hilfe rufen zu können, sowie Törntipps zu den einzelnen Seegebieten, die einen Überblick als auch einen Vorgeschmack auf das wunderbare Wassersportrevier Griechenland geben.

Mehr Infos unter: www.nauticguide.de/revierinfos